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www.quarkuser.net | AppleScript von Hans Haesler | QXP-Fachbücher | Publishing-Events

Anonym
Beiträge: 22827
1. Jul 2003, 14:52
Beitrag #1 von 12
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kennt jemand das Problem, dass Quark auf unterschiedlichen RIPs Halbtonbilder unterschiedlich ausgibt?

Problemstellung:
Bilddatei mit Freisteller (Photoshop) im Tiff Format importiert
auf Farbigen Hintergrund platziert
Quark Seite als EPS gespeichert.
EPS auf 2 Drucker geschickt.
Bild wird auf Drucker 1 (Level 1 RIP) überdruckend
Bild wird auf Drucker 2 (Level 2 RIP) ausgespart Top
 
X
Jens Naumann  M 
Beiträge: 5111
1. Jul 2003, 17:29
Beitrag #2 von 12
Beitrag ID: #42073
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Hallo,

ich habe schon manche Situation mit XPress erlebt. Allerdings könnte ich dazu nicht den PS-Level der RIPs nennen.

Wenn Du Hilfe erwartest, dann hilft es uns ungemein weiter, wenn wir genauere Konstellationen wissen: Betriebssystem, Versionsnummern XPress und Photoshop, wie wird das EPS auf den Drucker geschickt - aus einem Programm heraus oder Hotfolder, ...

Es stellt sich für mich die Frage, warum der Zwischenschritt über das EPS sein muss. Und wenn Du schon ein EPS hast, was passiert, wenn Du es auf den Acrobat Distiller ziehst? Wie ist das Ergebnis im PDF?

Grüßle,
Jens

---
j.naumann@verlag-straubinger.de
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Anonym
Beiträge: 22827
2. Jul 2003, 17:38
Beitrag #3 von 12
Beitrag ID: #42230
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stell die frage mal herrn zacherl im pdf-brett. die ganze sache dürfte genau mit dem ps-level zu tun haben...

btw: pfade in tiffs sind keine korrekte arbeitsweise und können auch zu unerwarteten resultaten führen...!
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
3. Jul 2003, 12:19
Beitrag #4 von 12
Beitrag ID: #42334
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Hallo anonymer Poster,

Die Wiedergabe von Überdrucken bei der unseparierten Ausgabe auf Laserdruckern ist pauschal eine heikle Geschichte, da dies von so gut wie keinem Drucker unterstützt wird. Daraus erklärt sich z.B. das häufige Übersehen eines Fehlers wie weisser Text wird versehentlich überdruckend ausgegeben und verschwindet bei der separierten Endausgabe. Wenn die selbe Datei zuvor zu Korrekturzwecken unsepariert auf einen Laserdrucker geschickt wurd, war der Negativtext noch sichtbar, weil eben das Überdrucken vom Laserdrucker nicht wiedergegeben werden konnte.

Ein Ausweg aus dem Dilemma ist die Fähigkeit der aktuellen Adobe Produkte das Überdrucken am Bildschirm simulieren zu können. Da dies auch seit Acrobat 5 unterstützt wird (in Form der Option "Überdruckenvorschau") können solche Fehler frühzeitig erkannt werden. Acrobat 5 und neuer unterstützen diese Art der Simulation auch für den unseparierten Ausdruck. Die Druckoption "Überdruckvorschau anwenden" darf jedoch niemals bei der Endausgabe auf den Belichter ausgenutzt werden, sondern dient nur der Simulation auf einem Farb-Drucker.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Conny
Beiträge: 2914
5. Jul 2003, 13:08
Beitrag #5 von 12
Beitrag ID: #42613
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Hallo miteinander,

da hätte ich auch noch etwas dazu. Die Beschreibung Eingangs halte ich für den ungünstigsten Weg in XPress. Da wäre zum einen der Freisteller in einer Tiff-Datei. Ich weis, heute nicht mehr so ungewöhnlich, dennoch überlasse ich Quark in diesem Fall Raum für Interpretationen und nagle sie nicht in Photoshop fest. Interpretationen sind nicht unbedingt Quarks beste Seite.
Als nächstes der Weg die Seite als EPS zu exportieren, um das dann auf ein Belichtungssystem zu bringen. Lasst es mich ein wenig sarkastisch ausdrücken... wofür gibt es eigentlich die Möglichkeiten Layouts zum Drucker zu schicken? Ist wirklich nicht böse gemeint, aber der Weg eine Seite als EPS zu exportieren um sie auf den Drucker zu bringen halte ich nicht wirklich für optimal, weil der Exportfilter nicht wirklich gut ist - um das einmal vorsichtig auszudrücken, er ist für einen solchen Weg ja auch nicht gedacht gewesen. Gibt es denn Gründe für diesen Produktionsweg? Das zu wissen wäre für mich einmal interessant.
Alles in allem pflichte ich Robert sehr zu bei seiner Argumentation zum Überdrucken - dieser Fehler kommt eigentlich sehr oft vor, wobei ich eben auch zusätzliche Problemquellen wegen des Exports sehe, ausserdem kommt durch das Bild ein "Quarkfremder, offener" (damit meine ich ein EPS wird im Unterschied dazu nur ausgelesen und auch so weitergegeben) Operant mit ins Spiel was die Fehlerquelle bei der Ausgabe einfach erhöht.
Ich hoffe ich konnte noch weitere Aspekte zu dieser Diskussion liefern.

Gruß
Conny
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Robert Zacherl p
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6. Jul 2003, 12:07
Beitrag #6 von 12
Beitrag ID: #42659
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Hallo Conny,

Sie schrieben:
>Ist wirklich nicht böse gemeint, aber der Weg eine Seite als EPS >zu exportieren um sie auf den Drucker zu bringen halte ich nicht >wirklich für optimal, weil der Exportfilter nicht wirklich gut >ist - um das einmal vorsichtig auszudrücken, er ist für einen >solchen Weg ja auch nicht gedacht gewesen.

Ich gebe Ihnen recht, dass eine EPS-Datei nicht geeignet bzw. dafür gedacht ist, direkt auf ein Ausgabegerät gesendet zu werden, weil es sich um ein neutrales PostScript-Format handelt, welches keinerlei gerätespezifische Informationen beinhaltet und somit nicht die Fähigkeiten des jeweiligen Geräts ausnutzbar macht sondern sich vielmehr zu 100% auf die momentane Standardkonfiguration des Gerätes stützt.

Was mich allerdings doch schon sehr verwundert ist Ihre zweite Aussage, da Sie damit indirekt ja aussagen, dass der von QuarkXPress produzierte PostScript-Code an sich brauchbar ist.
Wenn Sie mal mit einem Texteditor eine QuarkXpress EPS-Datei öffnen und dessen Code zeilenweise mit dem einer aus dem selben Dokument generierten unseparierten Druckdatei vergleichen, werden Sie feststellen, dass die relevanten Codeanteile praktisch 100%ig identisch sind. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, denn kein Programmentwickler macht sich die unnötige Mühe für die Druck- und EPS-Ausgabe unterschiedliche Codes zu produzieren. Die einzigen Unterschiede zwischen COMPOSITE Druckdatei und EPS sind:

- im EPS sind keine gerätzespezifischen Informationen, die normalerweise aus einer PPD-Datei stammen, enthalten
- ein EPS hat einen speziellen EPS-Header der sich aus DSC-Kommentaren zusammensetzt und optional eine Vorschau
- ein QuarkXPress EPS enthält ohne spezielle XTension keine Fonts (einer der Gründe, warum dieses Format ungeeignet ist, direkt in einem Ausgabegerät verarbeitet zu werden)

Der PostScript-Code, der den Seiteninhalt als solches beschreibt, ist aber praktisch zu 100% identisch. Dies gilt für QuarkXPress und die meisten anderen Layoutprogramme.
Alles andere wäre wie bereits gesagt nicht nur sehr ungeschickt vom Hersteller, sondern darüber hinaus aus sehr heikel, da es den Anwender extrem verunsichern würde, ob ein Dokument, welches ausgedruckt wird, zum selben Ergebnis führt, als wenn es als EPS exportiert, in einem anderen Layoutprogramm platziert und darin weiterverarbeitet wird.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Conny
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6. Jul 2003, 19:23
Beitrag #7 von 12
Beitrag ID: #42696
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Hallo Robert,

vielleicht ist da wieder einmal meine saloppe Art mich auszudrücken daran schuld, aber ich denke da ging etwas aneinander vorbei.
Ich weis von einigen Programmen, dass es beim Schreiben von PS Probleme gibt, bzw. Interpretationen nicht sehr gut ist (Thema Umrechnungsfehler, L1,2,3 Interpretationen etc.). Ich möchte hier jetzt nicht zu tief gehen, aber ich denke, dass die Separation aller dieser Programme vielen genügt in dieser Branche. Oft geht es doch um einfache Tagesproduktionen, quasi "quick and dirty", und nicht um Kunstbücher und das versuche ich zu berücksichtigen, bzw. einfach noch weitere Ideen einstreuen zu schon vorhandenen.
Große Betriebe arbeiten sicherlich sowieso schon mit WorkFlow-Softwarepaketen oder Automationssoftware (ich denke Namen brauche ich auch hier nicht zu nennen), die die generierten Daten checken, evtl. korrigieren oder zumindest Fehlerlogs ausspucken wenn nichts mehr geht.
Ich will in keinster Weise behaupten dass die Separation von Quark traumhaft ist, dennoch macht es doch einen Unterschied ob ich in einer Photoshop EPS-Datei z.B. Interpretationen eines Beschneidungspfades gleich festnagle, oder den Raum bei einem TIFF lasse das Quark tun zu lassen. Nur um diese Vermittlung des Sachverhaltes ging es mir. Wenn es so rüber kam, dass dies auch in EPSen so sei, tut mir das leid und ich hoffe das dies nun damit klarer herauskommt.
Einen schönen Sonntag noch...

Gruß
Conny
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Robert Zacherl p
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6. Jul 2003, 19:58
Beitrag #8 von 12
Beitrag ID: #42700
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Conny,

mir ging es in meinem Posting weder darum

>dass es beim Schreiben von PS Probleme gibt

noch um

>(deren) Interpretationen nicht sehr gut ist
(welche Interpretation? Es findet in QuarkXpress bis einschl. Version 5.01 keine Interpretation von PostScript statt)

noch um

>Umrechnungsfehler, L1,2,3 Interpretationen
(was immer Sie damit meinen)

noch um

>die Separation aller dieser Programme
(es ging ausschließlich um QuarkXPress)

noch um

>einfache Tagesproduktionen,(...)"quick and dirty" (...) oder Kunstbücher
(was hat das mit der EPS-Erezugung aus QuarkXPress zu tun?)

noch um

>WorkFlow-Softwarepaketen oder Automationssoftware
(siehe oben)

noch darum, ob

>die Separation von Quark traumhaft ist
(die Separation stand hier nie zur Diskussion)

sondern es ging in diesem Thread einfach um die Erzeugung von EPS-Dateien aus QuarkXPress und deren Verwendung im weiteren.

Mein letztes Posting bezog sich alleinig auf Ihre wörtliche Aussage

>der Weg eine (QuarkXPress) Seite als EPS zu exportieren um sie auf den Drucker zu bringen halte ich nicht wirklich für optimal, weil der Exportfilter nicht wirklich gut ist

die, wenn man sie so im Raum stehen läßt besagt, dass der von QuarkXPress generierte PostScript-Code pauschal nichts taugt. Denn wie ich bereits sagte werden zur Generierung von EPS-Dateien die selben Mechanismen/Codes eingesetzt wie zur Druckausgabe. Da wir uns, so denke ich, einig sind, dass der PostScript-Code von QuarkXpress zwar alles andere als perfekt aber in Praxis dennoch brauchbar ist, kann an Ihrer Aussage irgendetwas nicht korrekt sein - saloppe Formulierung hin oder her.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Conny
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6. Jul 2003, 20:26
Beitrag #9 von 12
Beitrag ID: #42705
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Hallo Robert,

dann sehe ich das ganze als formale Richtigstellung meiner Formulierung. Ich weis zwar nicht so ganz wo es hingehen soll. Passiert mir wirklich nicht oft, dennoch stehe ich ein wenig auf dem Schlauch. Worüber wollen wir denn nun genau diskutieren? Um vielleicht auch Grundakzente richtig zu setzen. Ich versuche hier praktische Erkenntnisse anzuführen und das in verständlichen, wenn auch manchmal nicht ganz fachlich korrekten Worten, des besseren verstehens wegen. Ich hoffe wir können uns darauf einigen, dass "Quark-EPSe" sicherlich nicht zu einer Weiterverarbeitung taugen bzw. nur sehr eingeschränkt bei z.B. Bildschirmanwendungen, das dürfte aber sehr selten der Fall sein. Und ebenso sind wir uns glaube ich in der Druckausgabe auch einig. Sorry aber genau da geht mir dann irgend etwas ab, was an meinem Posting so derart falsch sein soll. Übrigens mit Interpretation meine ich das generieren der Datei und da wird der Code eines eingebundenen EPSes natürlich nur durchgereicht und nicht wirklich interpretiert.
Bitte einmal kurz auf die Sprünge helfen... danke.

Gruß
Conny
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Robert Zacherl p
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6. Jul 2003, 22:13
Beitrag #10 von 12
Beitrag ID: #42711
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Conny,

genau hier liegt das Problem. Sie behaupten

>dass "Quark-EPSe" sicherlich nicht zu einer Weiterverarbeitung taugen bzw. nur sehr eingeschränkt bei z.B. Bildschirmanwendungen, das dürfte aber sehr selten der Fall sein.

Wie kommen Sie darauf? Was soll an einer korrekt erzeugten QuarkXPress EPS-Datei schlechter sein als an einer vom selben Dokument generierten Druckdatei (außer der Tatsache, dass im EPS standardmässig keine Fonts enthalten sind)?

Es kommt alleinig auf den Verwendungszweck an. Wenn es der Workflow erforderlich macht eine QuarkXPress-Seite in einem anderen Dokument/Programm zu platzieren, ist ein QuarkXPress EPS sicherlich das Format der Wahl. Die Wiedergabequalität dieses EPS ist keinen Deut besser oder schlechter als ein Ausdruck der Seite als PostScript-Druckdatei. Eine ganze Reihe namhafter Redaktions- und Zeitungssysteme beruhen z.B. auf diesem Prinzip. Seitenbestandteile und Anzeigen werden in QuarkXPress gesetzt und als EPS gespeichert. Diese EPS-Dateien werden dann in dem jeweiligen System composed. Ein professioneller und qualitativ hochwertiger Workflow.

Einzige Voraussetzungen:
- ein PostScript-Ausgabeworkflow
- wenn möglich, der Einsatz der in-RIP Farbseparation, weil selbst QuarkXpress seine eigenen EPS-Dateien nicht immer korrekt separieren kann (was aber weniger an QuarkXPress als an der Technologie als solches liegt)

Wie Sie sich zu der Aussage hinreissen lassen konnten, dass EPS-Dateien bestenfalls für Bildschirmanwendungen tauglich sind, ist mir absolut schleierhaft. Gerade für solche Zwecke sind sie unbrauchbar, da ein EPS normalerweise nur ein 72 dpi Bild am Bildschirm liefert. Die wahren Werte schlummern im enthaltenen PostScript-Code, der erst bei einer Interpretation in einem PostScript-Interpreter zum Zuge kommt (also bei der Ausgabe oder bei der PDF-Generierung).

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Conny
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8. Jul 2003, 11:54
Beitrag #11 von 12
Beitrag ID: #42935
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Hallo Robert,

ich denke obwohl wir das Gleiche meinen reden wir von unterschiedlichen Ansätzen in der Produktion. Das wird mir immer klarer.
Ich spreche nicht von "geschlossenen" Systemen. Das sind unter anderem für mich auch Redaktionssysteme. Natürlich werden beim Anzeigensatz EPS-Dateien produziert wie platziert, weil es diverse Anforderungen gibt (Korrekturabzüge an den Kunden, Produktionssicherheit innerhalb der Seite des produzierten Mediums oder auch Blattplanungssoftware), auch mir sind verschiedene Ansätze bekannt. Tatsache ist aber doch, dass diese Vorgehensweise meist innerhalb eines produzierenden Betriebes bleiben. Ich möchte darauf hier jetzt auch nicht mehr tiefer eingehen, denn ich denke die meisten Forumbesucher interessiert das vermutlich nicht.
Mein Ansatz ist hier eher der "normale" einfache Produktionsweg. Ein Dienstleister bastelt eine Datei, ein anderer ist dann für die Druckaufbereitung (z.B. ausschießen, belichten) zuständig und vielleicht ein Dritter erledigt dann den Druck. Diese Konfiguration dürfte bei den Postern hier im Forum vermutlich sehr oft anzutreffen sein. Wenn jetzt noch kleine Wissensdefizite mit ins Spiel kommen, ist meine Erfahrung aus zehn Jahren Dienstleisutng in der Druckvorstufe, dass Jobs sehr schnell in die Hose gehen. Das ist der Grund für meine Aussage, wobei Ihre Argumentation vollkommen richtig ist, halte ich nach wie vor ein Quark-EPS in einem Quarkdokument für absolut unnötig und das wird leider sehr oft so gemacht. Und selbst wenn ich diesen Weg einmal benutze, um z.B. in einer PS-Montage ein Quark Layout einzubinden, nehme ich einen kleinen Umweg das "Quark-EPS" auf dem Produktionssystem in ein PS-EPS umzuspeichern.
Nocheinmal - Ihre Aussage ist absolut richtig, dennoch wähle ich, wenn ich nicht genau weis wie es danach produktionstechnisch weitergeht, den sicheren Weg.
Mein Ergebnis ist meist ein glücklicher Dienstleister, weil er nichts mehr korrigieren muß, also auch keine unbezahlte Zeit investiert, der Druck erfährt somit keine Verzögerung und so stelle ich auch weitgehend sicher, dass der Kunde seinen Druck zum ausgemachten Termin erhält. Ich erlebe immer wieder bei Kunden (Kleinstdienstleister im Druckgewerbe), dass genau wegen solcher Kleinigkeiten Drucktermine platzen.
Ich hoffe ich konnte nun meinen Ansatz klar darstellen. Ich denke dass beide Ansätze ihre Berechtigung haben und bin gerne bereit auch ausserhalb des Forums interessantes Wissen auszutauschen ich denke das bringt allen Beteiligten etwas.
In diesem Sinne, einen schönen Arbeitstag.

Gruß
Conny
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Waukawili
Beiträge: 4
2. Sep 2003, 11:38
Beitrag #12 von 12
Beitrag ID: #49495
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Hallo

Habe Dein Problem gelesen. Es gibt von Creo ein Plug-In welches im XPress in den Plug-In Ordner kopiert werden muss. Wenn Du s/w Bilder im XPress auf einen farbigen Hintergrund, ohne dass der Hintergrund ausgespart wird, legen willst, ist diese Plug-In die Lösung für Dich!

Beachte aber im XPress Ueberfüllungen "Bild" muss manuell von Standard auf Ueberdrucken gestellt werden, sonst funktioniert es nicht!!!

Das Plug-In heisst: Creo Color TIFF XT
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