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Anonym
Beiträge: 22827
10. Nov 2003, 12:54
Beitrag #1 von 7
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ärger mit vorsepariertem pdf...


ich hab hier ein phänomen, das ich nicht verstehe.

ich habe:
- vorseparierte, 5-farbige kunden-pdf , erstellt mit distiller 5.0 für mac, version 1.3 (ich kann mir den mund fusslig schwatzen, die wollen offenbar einfach keine composite machen... :-( )
- pdf-workflow agfa apogee series3, welcher grundsätzlich auch mit vorseparierten pdf klarkommen sollte

nach dem rippen erhalte ich aber ein ärgerliches resultat: wo eigentlich 4-farbige bilder sein sollten, hat sich offenbar die entsprechende weisse fläche aus dem pantone-auszug über alles gelegt, sprich: da sind keine bilder.
rippe ich nur c, m, y und k, erhalte ich ein soweit richtiges resultat, erst mit dem verflixten fünften auszug geht's schief. interessanterweise funktioniert aber die ausgabe direkt aus preps (4.0.7) korrekt.

was passiert da?

dank&gruss. gremlin Top
 
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
11. Nov 2003, 08:28
Beitrag #2 von 7
Beitrag ID: #58376
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ärger mit vorsepariertem pdf...


Hallo Gremlin,

das hört sich wie das bekannte "weiße, überdruckende Fläche" Problem an. Was passiert denn in Acrobat 5 oder 6 wenn Sie sich das PDF mit aktivierter Überdruckenvorschau ansehen. "Verschwindet" dann die weisse Fläche.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Uwe Laubender S
Beiträge: 3685
11. Nov 2003, 16:28
Beitrag #3 von 7
Beitrag ID: #58471
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ärger mit vorsepariertem pdf...


Hallo, Gremlin!

Ich hatte ein ähnliches Problem. Allerdings mit Apogee Series2 in Verbindung mit vorseparierten PDFs, die zur Ausgabe auf einem Sherpa-Proofer composite zusammengefasst werden sollten.

Am 22.02.03 schrieb ich im Apogee-User-Forum folgendes:


"Problem discription:

A preseparated PS-file (CMYK) from PageMaker 7.0.1 (WIN) was distilled
to PDF via Distiller 4.0.5. Job Ticket Editor was used to force the
RIP to assemble the 4 pages with the right order (C+M+Y+K) to put out
a color CMYK-proof. The proofer RIP did not fail to do so, but: Some
objects suddenly were missing.

After analysing the given PDF I can imagine what happened. All missing
elements (e.g. a rectangle filled with CMYK blue, C+M) were
represented with white shapes in the not painting colors (in the case
of the blue rectangle there was a white rectangle present in Y and K
plane).

It seems to me that the RIP did not work properly in the way of a
"film-based"-imaging. With "film-based" imaging you could expect that
the RIP renders the white objects to "no pixels". What seems to happen
was the rendering to "white" opaque pixels so that the blue rectangle
was effectively rendered to white (C + M + Y + K, where C and M had
painting values, Y and K had this opaque white).

One reason for this failure could be that the Job Ticket forces the
PDF pages to get stacked over each other and ripped afterwards."

Das Problem besteht nach wie vor. Eine Lösung für Apogee Series 2 ist nicht in Sicht. Man hat mir aber bei einer Apogee X-Demo allerdings versichert, daß mit Apogee X dieses Problem gelöst sei. (Ein kurzer Test bestätigte die Aussage)

Gruß,

Uwe laubender
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Anonym
Beiträge: 22827
12. Nov 2003, 13:11
Beitrag #4 von 7
Beitrag ID: #58587
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ärger mit vorsepariertem pdf...


grüezi herr zacherl

ihre frage nach dem resultat mit überdruckenvorschau in acro5 verwirrt mich. ich habe ja ein _vorsepariertes_ pdf (pro auszug eine seite)...

hallo uwe

du hast recht, wir scheinen dasselbe problem zu haben.
allerdings finde ich deine ausführungen zum apogee-workflow seltsam. das pdf wird ja gar nie zusammengefügt und der jobticket editor hat ja auch eher nichts damit zu tun, wie das proofer rip seine erhaltenen daten behandelt. bei den agfa proofer rips kannst du deinen druckjob (aus welchem programm auch immer) vorsepariert oder zusammengesetzt schicken. falls er vorsepariert eintrifft (zu sehen im fenster "interpreter view" mit den auszugs-entsprechend eingefärbten fortschrittsbalken), setzt ihn das rip wieder zu einem composite-job zusammen (im fenster "imaging view" als 1 grüner balken) - wir wollen ja den zusammendruck auf dem papier und nicht die auszüge.

anyway: an der ganzen sache nicht einleuchtend finde ich einfach, dass die ausgabe über den workflow (jobticket editor/imposition server (preps 4.0.7/acro4)/rip) nicht klappt, jedoch der weg preps 4.0.7 (mit acro4)/rip funktioniert! was macht hier den unterschied?

dank&gruss. gremlin
als Antwort auf: [#58248] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
12. Nov 2003, 13:53
Beitrag #5 von 7
Beitrag ID: #58595
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ärger mit vorsepariertem pdf...


Hallo Gremlin,

Sorry, ich habe (wohl auch wie Herr Laubender) vermutet, Sie würden das Re-Composing feature des AGFA Normalizers nutzen, um vorseparierte PostScript-Dateien in ein composite PDF zu wandeln.
Nichtsdestotrotz glaube ich, dass Ihr Problem im Überdruckenumfeld zu suchen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Uwe Laubender S
Beiträge: 3685
12. Nov 2003, 14:26
Beitrag #6 von 7
Beitrag ID: #58605
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ärger mit vorsepariertem pdf...


Hallo, Gremlin!

Ich hatte damals folgendes Problem: Wenn ein vorsepariertes PDF aus PageMaker an den Sherpa-RIP geschickt wurde, kam nur eine vorseparierte Ausgabe zustande.

Mithilfe des Job-Ticket-Editors gab es dann die gewünschte Composite-Ausgabe, allerdings mit dem geschilderten Effekt der "weißen Flächen".

Da ich nicht in den AGFA-RIP hineinschauen kann, gibt es für mich zunächst nur eine logische Erklärung für dieses Druckergebnis: Die vorseparierten PDF-Auszüge werden übereinandergeschichtet und anschließend zu einem Composite-Bild gerendert. Der Fehler kommt dadurch zustande, daß dabei Elemente aus nichtdruckenden Farben als weiße Flächen verarbeitet werden (die ja auch so in den Auszügen enthalten sind). Bei der Stapelreihenfolge Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz (Cyan ganz unten, Schwarz ganz oben) werden also Elemente verdeckt, die nur einen Cyan und Magenta-Anteil haben. Gelb und Schwarz decken quasi durch eine weiße Fläche die beiden anderen überdruckenden Elemente ab.
Offenbar DÜRFEN bei dieser Art Verarbeitung weiße Elemente NICHT überdrucken, obwohl andere Elemente sehr wohl überdrucken, da ja sonst nur der Schwarz-Anteil auf dem Composite-Ausdruck zu sehen sein müßte.

Bei Seps2Comp geschieht etwas anderes, da werden wirkliche Farb-Elemente aus verschiedenen Auszügen zusammengebaut. Manchmal auch nicht, dann wird der gewünschte Composite-Effekt durch Überdrucken erzeugt.

Gruß,

Uwe Laubender
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Anonym
Beiträge: 22827
12. Nov 2003, 17:42
Beitrag #7 von 7
Beitrag ID: #58646
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ärger mit vorsepariertem pdf...


hallo uwe!

dass die vorseparierte druckausgabe aus pagemaker nicht funktioniert, wusste ich - erklärt mir jetzt aber deine ausführungen. schade, dem würde ich gerne nachgehen, aber leider haben wir das agfa proof nicht mehr...

grundsätzlich leuchtet mir die sache mit den nicht überdruckenden weissen elementen schon ein, aber mich quält noch immer die frage:

>>>> weshalb funktioniert es dann aber bei der direkten ausgabe aus preps?? <<<<

grundsätzlich passiert da doch nichts anderes als über den workflow...?

gruss. gremlin
als Antwort auf: [#58248] Top
 
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