 farbauge

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30. Sep 2011, 18:08
Beitrag #13 von 15
Beitrag ID: #481417
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AdobeRGB oder sRGB für Lightroom
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Hi Frank, nimm's mir nicht übel, aber das hört sich für mich alles nach ein bisschen buzzword-dropping an auch an Stellen, die mit dem Thema nur am Rande zu tun haben. Ob du 12 oder 24 Tinten auf dem Drucker hast, bei 8 bit kommen trotzdem pro Pixel nur 256 Werte an. Mit HDR und "fein aufgelöstem Bildmaterial" hat das auch nur am Rande zu tun. Aber Auflösung ist ein gutes Stichwort: Wenn ich richtig informiert bin, kann PDF seit Version 1.5 mit 16 bit umgehen, die APPE auch. Hört sich theoretisch so an, als ob man mit 16 bit drucken könnte (ich meine Offsetdruck, nicht Tintenstrahl). Für einen Standard von 8 bit, also 256 Werte pro Kanal bekomme ich Rasterzellen 16x16, bei einem 60er Raster (150 lpi) brauche ich also eine Belichterauflösung von 2400 dpi. Bei 16 bit bräuchte man, um die Gänze der Abstufungen darzustellen, Rasterzellen von 256x256, das ergäbe bei immer noch schlappem 60er Raster eine notwendige Belichterauflöung von 38400 dpi. Gibt's die?? Müssen wir mal die Profis fragen. Ich denke mal, in der Praxis werden 8 bit Daten verdruckt. Und damit sind wir letztlich wieder bei dem Trade-off zwischen: - großem Farbraum, der ja ganz gut sein kann, wenn das eigentliche Motiv ein knallbunter Rummelplatz ist (und man sich die Frage stellt, wieviel davon in CMYK übrigbleibt) und - sRGB, das m.E. für die meisten real life Motive ausreichend groß ist, aber den Schritt von einer Stufe zur nächsten klein genug darstellt, um feine Zwischentöne nicht zu verlieren. Fazit: Es ging mir nur darum, zu bestreiten, dass die Größe des Farbraums wie Hubraum zu betrachten ist (letzterer ist ja bekanntlich wirklich durch nichts zu ersetzen), also nicht immer und überall und unter allen Umständen gilt: größer ist besser. Es kann besser sein, ist es bestimmt auch oft, aber nicht immer. Gruß Peter
als Antwort auf: [#481348]
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