Hallo,
Ich habe schon öfters von Grafikerkollegen die Frage gehört,
warum es denn noch keinen InDesign für Web gibt. Meine Antwort
darauf war meistens, dass Web einfach ganz anders funktioniert
und dass es ohne Web-Grundkenntnisse schwierig ist.
Jetzt kommt Adobe mit Muse und möchte zeigen dass es doch
möglich ist. Und was mir dann auffällt: Es gibt bei solchen Dingen
immer sofort die Abspaltung in zwei Lager: Die Designer die
sagen: »Ja, cool, sowas hab ich mir schon lange gewünscht«
und auf der anderen Seite die Webdeveloper die schreien:
»Schaut euch den Code mal an, so wird das doch nix« ... so konnte
man auch sofort nach der Ankündigung schon viele Blogposts
darüber lesen, vor allem kritische, z.B.
hier oder
hier. Alte
Erinnerungen an NetFusion Objects werden wieder wach ...
Ich finde die Idee von Muse jedoch als InDesigner auch sehr
interessant und hoffe, dass man in einem Jahr auch noch was
davon hört. Ich bin gespannt auf die Weiterentwicklung ...
Gruß,
Sacha
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