Antwort auf: Natürlich gibt es davor Schutz, die Rootkits lassen sich ja nicht einfach so auf das System bringen, dem geht ja erstmal der ganz normale Exploit voraus.
Hallo,
dann gibt es aber noch den "Man-in-the-Middle"-Angriff.
Man läßt einfach eine attraktive CD in der Firma liegen, irgendwo an der Kaffeebar, beschriftet mit "Vertraulich", oder von mir aus "Gehaltsübersicht".
Irgendein Nutzer wird sie schon in das CD-Laufwerk einlegen.
Vor einigen Monaten gab es mal einen Angriff per MP3-Player.
Es war ein Werbegeschenk, mit richtig edler Optik.
Und natürlich hat ihn der Nutzer (ähem, der Geschäftsführer selbst), an seinen Rechner angeschlossen. USB macht die Sache ja recht einfach.
Da hat auch die Firewall nichts mehr gebracht, da der Angriff ja eben von innen heraus erfolgte.
Die Zeiten ändern sich ja auch ein wenig. Früher wurde Viren nur programmiert, um zu zeigen, was man tolles auf dem Kasten hat.
Heutzutage verhalten sich die meisten Viren und Trojaner unauffällig, und versuchen einen Sekundärnutzen zu ziehen, u.a. ausspähen von wirtschaftlich relevanten Daten.
Viele Grüße
Siegfried Zynzek