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laba S
Beiträge: 142
6. Okt 2003, 18:51
Beitrag #1 von 11
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Argumente: Was kann Quark das "MS-Word" nicht kann


Hallo, das ist meine erste Frage in diesem Forum. Ich habe beruflich mit QuarkXPress und Photoshop zu tun.
In meinem privaten Bekanntenkreis sind diese Programme aber unbekannt. Jeder redet nur von dieser Massensoftware wie "Word" und andere...

Ich benötige noch einige Argumente für Quark. Im Moment kann ich nur das hervoragende Einbinden aller Arten von Bildgrafiken in Quark hervorheben.

Gruss Helmut Top
 
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Anonym
Beiträge: 22827
6. Okt 2003, 19:12
Beitrag #2 von 11
Beitrag ID: #53572
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Argumente: Was kann Quark das "MS-Word" nicht kann


Der Kern-Unterschied ist die Druckausgabe, die aus XPress in CMYK (den Druckfarben der Druckindustrie)erfolgt. Die Office-Programme erzeugen RGB-Daten, dem Farbmodell für Monitore und Fernseher. Um daraus Druckdaten zu machen, sind aufwändige Schritte nötig.

Ansonsten gibt es sicherlich Feature-Unterschiede, Pro und Contra etc.
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Bernhard Werner p
Beiträge: 4750
6. Okt 2003, 20:55
Beitrag #3 von 11
Beitrag ID: #53581
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Argumente: Was kann Quark das "MS-Word" nicht kann


Hallo Helmut,

nunja, du vergleichst hier ein Textverarbeitungs- mit einem Satzprogramm.
Worum geht es dir? Willst du deine Word-benutzenden Bekannten bekehren oder einfach nur mit deiner 2000 Euro teuren Software protzen? ;-)
Klar kann ich in Word auch auf 1/100 Millimenter genau setzen - jedoch sehr aufwendig.
Auch ist es möglich, mit Quark einen personalisierten Serienbrief zu produzieren - jedoch sehr aufwendig.

Wer für Verwaltungs-Geschichten Quark verwenden will, schiesst mit Kanonen auf Spatzen.
Wer Word für die Druckvorstufe benutzt, ist selbst dran Schuld. ;-)

Es soll ja auch Leute geben, die Corel-Produkte in der Druckvorstufe einsetzen... (aua, das gibt wieder Haue :-)

Gruß
Bernhard

P.S.: Quark ist bei den importierbaren Grafik-Formaten viel beschränkter als Word. :-)
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Dave Uhlmann
Beiträge: 1938
6. Okt 2003, 23:35
Beitrag #4 von 11
Beitrag ID: #53599
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Argumente: Was kann Quark das "MS-Word" nicht kann


Aber nur schon die freie Platzierung der Grafiken erfordert in Word einen Handstand, wenns dann auch noch genau sein soll, dreht man vollens durch...

Naja, Word und Xpress, der Unterschied könnte grösser kaum sein, und das ist auch gut so. Aber hier einen Vergleich anzustellen ist wie die bekannten Äpfel und Birnen gegeneinander auszupielen, auch nicht möglich.

Aber ich kann die Argumentationsnot etwas nachvollziehen. Auch ich bewege mich privat in Office-Welten, da stösst das absolut nicht zu automatismen (keine Helferlein in Form von Assistenten) neigende XPress auf Unverständnis.

Für mich der grösste Vorteil liegt darin, dass es macht, was ich will. Aber das versteht nur der Benutzer, der sich schon mal über das bevormundende Word aufgeregt hat. Bei uns in der Druckindustrie ist es wichtig, dass das Programm Geräteunabhängig ausgeben kann, was bei Word und Co. bekanntermassen nicht der Fall ist. Frag mal die Kollegen, was sie machen, wenn ein Dokument von A nach B geht. Da verhaut es nämlich den ganzen Umbruch. Deshalb wurde ja auch ursprünglich PDF geschaffen...


// david uhlmann

mac os x & datahandling
http://www.wissen-wie.ch
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Conny
Beiträge: 2914
7. Okt 2003, 11:29
Beitrag #5 von 11
Beitrag ID: #53629
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Argumente: Was kann Quark das "MS-Word" nicht kann


Hi Leute,

da würde ich ganz gerne auch etwas dazu sagen.
Natürlich kenne ich diese Diskussionen auch. Allerdings versuche ich Leuten klar zu machen, dass beide Programme unterschiedliche Ziele verfolgen. Alles hat seine Vor- wie Nachteile und die sind ja schon von meinen Vorrednern benannt worden.
Oft ist es so, dass alle Beteiligten dann die verfolgten Ziele besser verstehen und so jeder mit seiner Lösung zufrieden ist oder einen wirklichen Bedarf entdeckt und diesen dann befriedigt.
Ich denke das sollte der beste Weg sein.

Gruß
Conny
--
mailto
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laba S
Beiträge: 142
7. Okt 2003, 12:45
Beitrag #6 von 11
Beitrag ID: #53643
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Argumente: Was kann Quark das "MS-Word" nicht kann


Vielen Dank für eure Beiträge. Wie gesagt, ich suche nur Argumente für beide Programme. Ich will nicht protzen. Dafür bekomme ich von Quark nichts.
Ich benutze Quark aus beruflichen Gründen um CMYK-Bilder und Grafiken zu plazieren. Nun schule ich in der VHS Photoshop und muss MS-Word dazu nehmen. Ich kenne es noch nicht so gut, finde aber es ist sehr Umständlich ein Bild genau zu positionieren.

Bernhard - du schreibst "Quark ist bei den importierbaren Grafik-Formaten viel beschränkter als Word". Frage: Kann Word PDF in einen Bildrahmen importieren, oder freigestellte EPS-Bilder (nicht rechteckig) auf einen gefärbten Hintergrund plazieren? Sorry, ich sollte es einfach mal probieren :-)

Vielleicht gehören Fragen zu Word nicht mehr in dieses Forum. Dann Entschuldigung.
Gruss Helmut
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Drienko  M  S
Beiträge: 4649
7. Okt 2003, 12:50
Beitrag #7 von 11
Beitrag ID: #53647
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Argumente: Was kann Quark das "MS-Word" nicht kann


Nimm für einen Serienbrief die XT Joletter und es geht ganz einfach.

mfg, drie
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Anonym
Beiträge: 22827
7. Okt 2003, 13:34
Beitrag #8 von 11
Beitrag ID: #53654
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Argumente: Was kann Quark das "MS-Word" nicht kann


Hi!
Ersteinmal möchte ich sagen, dass ich das Forum hier in letzter Zeit oft zu Rate ziehe, da ich auch in der Druckvorstufe tätig bin. Doch, gefällt mir hier.
Der Grund warum ich jetzt aber auch mal was schreibe ist, dass alleine wenn man schon fragt, was Quark besser kann, ein eindeutiges Zeichen dafür ist, dass derjenige bei Word bleiben sollte...

Ich rege mich zwar schon ab und zu darüber auf, dass Kunden ihre Bilder übermitteln, indem sie sie in Worddokumente einbinden und diese dann übertragen (statt gleich das Bild zu schicken),
aber nichts ist schlimmer als von einem "Grafikdesigner" ein Quarkdokument zu bekommen, und damit meine ich NUR das Quarkdokument, ohne Schriften, ohne Bilder, ohne irgendwelche Kenntnisse über irgendwas ;-)

so, erstmal den Frust abgelassen,
danke nochmal für das Forum und weiterhin viel Spaß...
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gerrie25
Beiträge: 112
7. Okt 2003, 22:47
Beitrag #9 von 11
Beitrag ID: #53749
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Argumente: Was kann Quark das "MS-Word" nicht kann


Hallo,
was ich bei Word in der Druckvorstufe ganz besch...eiden finde, ist, dass:
1. je nach Druckereinstellung sich der Zeilen- bzw. Seitenumbruch
verändert,
2. sobald eine Schrift nicht im System installiert ist, diese
einfach durch Arial o.ä. ersetzt wird, ohne darauf hingewiesen
zu werden bzw. es eine Möglichkeit gibt, diese zu ersetzen,
3. die Schriftfarbe automatisch auf R:0 G:0 B:0 gesetzt ist,
anstatt auf Schwarz
4. ohne Hilfsmittel (aktueller RIP) keine Farbseparationen möglich
sind
5. dass die meisten Word-User die Bilder als RGB importieren,
weil sie von der Druckvorstufe keinerlei Ahnung haben,
6. dass die meisten Word-User ohne Textfeld arbeiten, d.h. wenn man
manuell irgendwas ändern muss, sich der ganze Mist verschiebt.
7. u.s.w.

P.S.: MS Word sollte ist ja eigentlich nicht für die Druckvorstufe konzipiert, jedoch erstellen halt viele User heutzutage ihre Dateien selbst am eigenen PC. Jetzt ist es unsere Aufgabe, mit diesen Dateien zurecht zu kommen. Leider!!!
Aber es gibt ja Gottseidank noch Hilfsmittel wie Adobe Acrobat.

Allerdings ist MS Word natürlich ein sehr gutes Büroprogramm, das anderweitige Vorzüge hat, nur halt nicht in diesem Bereich.

Gruß Gerrie
als Antwort auf: [#53570] Top
 
Nik
Beiträge: 439
12. Okt 2003, 18:05
Beitrag #10 von 11
Beitrag ID: #54237
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Argumente: Was kann Quark das "MS-Word" nicht kann


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Jens Naumann  M 
Beiträge: 5108
13. Okt 2003, 14:19
Beitrag #11 von 11
Beitrag ID: #54332
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Argumente: Was kann Quark das "MS-Word" nicht kann


Da wären ein paar Argumente, die mir einfallen.

1. Laufweiten/Kerning
XPress und InDesign arbeiten mit Laufweitentabellen. Word und PowerPoint hingegen entnehmen solche Infos dem Druckertreiber. Folge: Neuberechnung der Schriften bei Auswahl eines anderen Druckertreibers oder bei Öffnen der Datei auf einem anderen Rechner ("anderes" System). Es kommt häufig zu Umbruchänderungen.

2. Schriftenmitgabe an den Drucker
Schriften werden nicht an den Drucker mit übermittelt. Hat das Ausgabegerät die Schrift, so ist aber auch nicht sicher gestellt, dass es eine identische Fontversion ist. Folge: Schriften können falsch ausgegeben oder einzelne Zeichen nicht dargestellt werden (z.B. Euro-Zeichen, wenn im Druckersatz nicht vorhanden).

3. RGB-Ausgabe
Microsoft kennt nur das GDI-Grafikmodell, das Windows verwendet. Dieses Modell kennt aber nur den Monitor, d.h. die Ausgabe erfolgt nur in RGB. Das betrifft auch CMYK-eingebundene Grafiken! Die Konvertierung von RGB-Schwarz zu CMYK-Schwarz hat zur Folge, dass in allen 4 Farbauszügen das Textschwarz zu 100% Farbdeckung führt.

4. Farbseparation
Word beherrscht keine Farbseparation.

5. Formatdefinition/Beschnitt
In word wird zu Beginn eines Jobs das Format definiert. Da es aber keine Möglichkeit gibt, Elemente außerhalb des Formates anzulegen, ist auch kein Beschnitt von randabfallendnen Elementen möglich. Dadurch sind auch wiederum keine Beschnittinformationen anlegbar. Bei einer Formatskalierung in Word erfolgt eine prozentuale Formatvergrößerung, aber dadurch entsteht wiederum keine Möglichkeit von Beschnittmarken.

Ansonsten kann ich mich meinen Vorpostern natürlich anschließen, dass die beiden Programme unterschiedliche Zwecke verfolgen und insofern nur schwer vergleichbar sind.

Wenn in der Druckvorstufe eine Word-Datei weiter verarbeitet werden soll, so ist meist der beste Weg, ein PDF daraus zu generieren und dieses einzubinden oder mit entsprechenden Tools wie PitStop oder Quite a Box of Tricks vorher noch zu bearbeiten, um saubere Druckdaten zu produzieren.

Grüßle,
Jens

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hds @ schriftsetzer.net
als Antwort auf: [#53570]
(Dieser Beitrag wurde von Jens Naumann am 13. Okt 2003, 14:19 geändert)
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