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Anonym
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1. Mär 2003, 10:23
Beitrag #1 von 5
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Belichtung


Schönten Guten Tag!

Wenn ich Photoshop-Bilder im PSD-Fopmat mit allen Ebenen und Alphakanälen in InDesign platziere, gibt es da dann beim Belichten Probleme oder unzumutbare Zeitverlängerungen beim Ripen? Früher gab es ja auch immer mal Ärger wegen nicht gelöschter Alphakanäle.

Danke für eine Antwort!

Rolf Top
 
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Michel Mayerle
Beiträge: 1047
3. Mär 2003, 07:22
Beitrag #2 von 5
Beitrag ID: #26691
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Belichtung


Hallo Rolf

Solche PSD-Dateien sind natürlich bezüglich des Datengewichts unter Umständen um einiges grösser als zum Beispiel eine TIFF-Datei, die man sogar noch komprimieren könnte. Dadurch können schon einmal längere Rechenzeitenentstehen. Die Hauptproblematik könnte jedoch an einem anderen Punkt auftauchen. Importierte PSD-Files können Transparenzen enthalten, zum Beispiel aus Ebenenmasken. Diese Transparenzen können mittels PostScript nicht beschrieben werden, weshalb sie verflacht (herausgerechnet werden müssen). Dies geschieht entweder mittels eines geeigneten Transparenzreduzierungsformates (auf usnerer Website downloadbar: http://www.ulrich-media.ch) oder mit Hilfe eines RIPs, welches Transparenzen selber auf PostScript-Basis verflachen könnte. Das ist aber erst bei wenigen RIPs ab Version 3015 möglich. Des weiteren gibt es bereits wenige RIPs, die intern auf PDF basieren und mit Transparenzen umgehen können. Solche RIPs sind jedoch noch absolute Mangelware, doch ihnen wied die Zukunft gehören.

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
ulrich-media
InDesign- und PDF-Integration
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Anonym
Beiträge: 22827
3. Mär 2003, 14:33
Beitrag #3 von 5
Beitrag ID: #26755
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Vielen Dank für die Antwort, die etwas mehr Licht in die Angelegenheit bringt und die Entscheidung doch zugunsten TIFF ausfallen läßt.

Schönen Gruß

Rolf
als Antwort auf: [#26529] Top
 
Wetter
Beiträge: 38
5. Mär 2003, 21:54
Beitrag #4 von 5
Beitrag ID: #27099
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Belichtung


Hallo Rolf

Ich arbeite praktisch nur noch mit den PSD-Files in Indesign, sobald ich einen Umweg über einen Tif-Export gehen müsste. Also zum Beispiel bei Fotomontagen, die direkt in Indesign eingefügt werden können.

Probleme hatte ich teilweise bei Situationen, die kein Papierweiss als Hintergrund hatten. Diese waren aber lösbar.

Zudem ist die direkte Verwendung von PSD-File in Indesign ja gerade eine Hauptstärke, auf die ich keine Minute mehr verzichten möchte. Da ich viel mit Fotomontagen arbeite, spare ich enorm Zeit gegenüber dem Umweg über ein Zweiformat wie TIF. Ich schätze bei gewissen Projekte bis zu 30%.

André Wetter
als Antwort auf: [#26529] Top
 
Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
6. Mär 2003, 21:49
Beitrag #5 von 5
Beitrag ID: #27238
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Das Photoshop PDF(PDP)-Format hat gegenüber dem PSD noch Vorteile:
- Komprimierbar
- Sonderfarben
- Vektor
- Schrift

Ansonsten hat es die gleichen Vorzüge wie das PSD. Vorsicht bei Duplex als PDF. Hier muss der Schwarzkanal zu Black umbenannt werden.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich

http://www.ulrich-media.ch
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als Antwort auf: [#26529] Top
 
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