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Uwe Laubender S
Beiträge: 3744
16. Sep 2003, 15:11
Beitrag #1 von 3
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Bmap-Font unter OS9


Hallo, liebe Mac-systemspezialisten!

Wie kann ich einen Font mit Endung *.bmap aus dem OSX unter OS9 benutzen? Die Applikation, die die Schrift anwenden soll ist InDesign 2.0.2 auf OS 9.2.2 auf einem G4-Rechner.

Herzlichen Dank,

Uwe Laubender Top
 
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Kusi
Beiträge: 1398
16. Sep 2003, 17:26
Beitrag #2 von 3
Beitrag ID: #51011
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Bmap-Font unter OS9


Hallo
ist das geschickt? .bmap bedeutet bitmap also eine reine Bildschirmschrift. Wenn du Drucksachen produzierst, solltest du unbedingt PostScript Schriften verwenden oder TrueType. Um welchen Font handelt es sich denn?

Gruss Kusi
http://www.k-k.ch
als Antwort auf: [#50981] Top
 
Uwe Laubender S
Beiträge: 3744
16. Sep 2003, 18:02
Beitrag #3 von 3
Beitrag ID: #51016
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Bmap-Font unter OS9


Hallo, Kusi!

Das ganze Problem scheint sich so langsam (beim Kunden) zu klären. Die angesprochene *.Bmap-Schrift scheint wirklich nur das genau zu sein, was der Name bereits verrät: Eine Bitmap-Schrift. InDesign 2.0.2 hat wohl unter OSX beim "Sammeln" der Daten für den Job nur diese erwischt und die dazugehörigen Outline-Informationen nicht gefunden. Ich hatte (fälschlicherweise) angenommen eventuell eine Truetype-Schrift vor mir zu haben, einen dfont oder eben ttf.

Um zur ganzen Verwirrung noch weiter beizutragen, bekam ich auf Nachfrage noch die Truetype-Version der Schrift hinterher - ganz korrekt bezeichnet mit *.ttf. Problem war, daß die einzelnen Schnitte der Schrift als einzelne ttf-Dateien vorlagen, und womöglich zum Teil defekt sind, sodaß InDesign diese aus seinem eigenen Font-Ordner nicht korrekt erkennen konnte. Irgendetwas ist schiefgelaufen in der internen Namensbezeichnung, da InDesign die Schnitte nicht auseinanderhalten konnte und bei zwei verschiedenen Schnitten den Rumpfnamen der Schrift plötzlich zweimal im Schriftenmenü hatte.

Eine Überprüfung der Schriften auf einem WIN98-Rechner mit Fontnavigator brachte auch ein widersprüchliches Ergebnis: In der "Info" über die Schrift wird sie einmal als "Bold" bezeichnet, in einem anderen Info-Menü als "Regular", in der Bildschirmwidergabe ist aber eine Bold deutlich zu sehen. Im WIN98-System installiert wurde die Schrift vom System korrekt erkannt, auch mit der korrekten Bezeichnung. Das hinderte allerdings InDesign nicht daran das gleiche Durcheinander im Schriftenmenü wie auf dem Mac anzuzeigen.

Ich habe nun das Problem umgangen, indem ich den Kunden gebeten habe die Schriften in InDesign in Zeichenwege zu wandeln. Bin 'mal gespannt, ob ich hinter das eigentliche Problem komme. Ist aber im Moment nicht mehr so wichtig.

Herzlichen Dank für die Antwort,

Uwe Laubender
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