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Anonym
Beiträge: 22827
22. Mai 2003, 17:35
Beitrag #1 von 8
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DCS 2 und PDF in InDesign


Ich möchte eigentlich PDF generieren die DCS2 Daten drin haben (Bilder mit Pantonefarben). Das geht leider nicht. Jetzt hat aber jemand vorgschlagen die Photoshop Daten statt mit DCS2 als PDF im Photoshop zu sichern dann in InDesign zu platzieren und ein PDF zu generieren. Leider scheitert dass bei mir schon beim platzieren der Bilder im InDesign. Die Bilder erscheinen SW, rippen nicht richtig und auch das exportierte PDF sieht nicht gut aus. Top
 
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Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
23. Mai 2003, 00:37
Beitrag #2 von 8
Beitrag ID: #36515
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DCS 2 und PDF in InDesign


Doch, dies geht schon:

Bilder in Photoshop als PDF abspeichern. In InDesign für die Betrachtung die Überdruckenvorschau anwählen. Ausgabe aus InDesign nur per In-RIP-Separation oder per PDF-Direktexport. Merke: Eine solche Datei sollte unter keinen Umständen On-Host separiert werden.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
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Oliver Wendtland S
Beiträge: 726
23. Mai 2003, 08:38
Beitrag #3 von 8
Beitrag ID: #36531
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DCS 2 und PDF in InDesign


Ist die InRIP-Sep. von einem Linotype Delta-RIP denn besser,
als die Separation von InDesign?
Ich hatte das Problem gerade mit einer AI-Datei,
platziert in InDesign. Darin 2 Pantonefarben bzw. 2farbige
Duplex-EPS 2x Pantone). Egal was ich machte, ich hab die Separation aus InDesign erst hinbekommen, als ich die Bilder aus der AI-Datei heruas und direkt in ID eingebaut habe.
Für den Digital-/Direktdruck brauche ich separiertes Postscipt
bei uns.

Oliver Wendtland
Druckerei und Verlag
H. Bösmann GmbH
Detmold
_________________________________
Ich habe mich nicht verirrt. Ich bin nur ... richtungsmäßig herausgefordert.
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Peter Lüthi
Beiträge: 23
23. Mai 2003, 09:31
Beitrag #4 von 8
Beitrag ID: #36548
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DCS 2 und PDF in InDesign


(Verfasser der Orginal Frage)

Funktioniert so perfekt. Schade dass man overprint anwählen muss vorallem im Acrobat könnte dass für Verwirrung sorgen, es ist ja nicht standartmässig an.

Was ist eigentlich der genaue Unterschied zwischen "composite cmyb" und "inrip seperation" ausser dass man bei inrip gewisse Einstellungen vornehmen kann. Ich schicke auf die Brisque immer mit "composite cmyb" ohne Probleme auch mit Pantone Farben.

Peter

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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
23. Mai 2003, 12:06
Beitrag #5 von 8
Beitrag ID: #36604
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DCS 2 und PDF in InDesign


Herr Lüthi,

die Überdruckenvorschau ist notwendig, weil Adobe Photoshop 6/7 Bilder mit Schmuckfarbenkanälen als "Sandwich" aus einem CMYK-Bild und einem überdruckenden Schmuckfarbenbild pro Sonderfarbenkanal im Photoshop PDF Format ausgibt.
Dies hat den Vorteil, dass man die Anforderungen im RIP-Bereich auf PostScript Level 2 hält (somit reicht auch ein PostScript Level 2 EPS-Export eines solchen Bildes aus Acrobat). Ein n-kanaliges Bild würde dagegen PostScript 3 und dessen DeviceN-Farbraum erforderlich machen.

Was die Unterschiede zwischen "Dokument-CMYK" und "in-RIP Separation" betrifft, haben Sie sich eigentlich schon selbst die Antwort gegeben. Platt formuliert ist das Ausgabeformat "in-RIP Separation" ein composite PostScript File, welches zusatzlich die Steuerinformation für die in-RIP Separation beinhaltet. Somit ergibt sich natürlich schon ein gewaltiger Unterschied, denn im Falle "Composite-CMYK" überlassen Sie voll und ganz Ihrem RIP die Kontrolle (was dann natürlich eine korrekte, an die Job-Gegebenheiten angepasste RIP-Konfiguration voraussetzt) wogegen Sie bei Verwendung der Option "in-RIP Separation" selbst am Steuer sitzen und lokal vom Arbeitsplatz aus steuern, mit welchen Einstellungen (welche Farbauszüge sollen generiert werden, deren jeweilige Rasterweite und -winkelung, Sonderfarben evtl. in CMYK wandeln) ausgegeben wird. Dies setzt natürlich voraus, dass der RIP so konfiguriert ist, dass im Druckauftrag enthaltene Einstellungen honoriert werden.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
23. Mai 2003, 12:14
Beitrag #6 von 8
Beitrag ID: #36607
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DCS 2 und PDF in InDesign


Herr Lüthi,

noch ein Nachtrag. Die Notwendigkeit des Überdruckens erzwingt natürlich auch eine Unterstützung selbigen beim Ausdruck. D.h., dass z.B. ein normaler Ausdruck auf einem Laserdrucker "faslch" sein wird, weil Composite-Ausgabesysteme zu denen Laserdrucker im Allgemeinen zählen, nicht in der Lage sind, das Überdrucken innerhalb eines Druckjobs wiederzugeben. Aus diesem Grund findet man ja auch die "Überdruckenvorschau" im Druckdialog von Acrobat 5.
Wenn Sie viel mit DCS-Bildern mit integrierten Schmuckfarbenkanälen zu tun haben, dann würde ich Ihnen empfehlen mal einen Blick auf unser Produkt "DCSMerger" zu werfen. Bei Anwendung auf die DCS-Bilder resultiert durch einen simplen Konvertierungsprozess ein ganz normales EPS-Bild, welches in jedem Layout-Programm (ja selbst in einem Microsoft Word) platziert werden kann und kein Überdrucken notwendig macht. Allerdings setzt es bei der Endausgabe PostScript 3 RIPs voraus, da wir im PostScript 3 Modus den bereits angesprochenen DeviceN-Farbraum ausnutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Peter Lüthi
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23. Mai 2003, 13:35
Beitrag #7 von 8
Beitrag ID: #36623
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DCS 2 und PDF in InDesign


Herr Zacherl
Vielen Dank für diese Ausführliche Info. Wirklich grossartig diese Foren.

Ich finde es immer schade wenn für die rückwärts Kompatibilität solche Kompromisse eingegangen werden.

Es wäre doch wünschenswert wenn man im Photoshop beim PDF speichern wählen könnte ob man eine DeviceN Datei will oder nicht.

Den "DCS Merger" werde ich mir mal anschauen. Gibts eine Demo Version.

Mit freundlichen Grüssen

Peter Lüthi


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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
23. Mai 2003, 23:06
Beitrag #8 von 8
Beitrag ID: #36696
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DCS 2 und PDF in InDesign


Herr Lüthi,

selbstverständlich. Zu finden unter
http://www.impressed.de/inframe.taf?PR_ID=1060

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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