Weil so - je nach Bibliothek, aus der ausgewählt wurde - nicht von hinterlegten (SWOP-?) CMYK-Werten oder "veralteten" Euroscale-CMYK-Werten für die Pantone-CMYK-Umsetzungen sondern tatsächlich von den (Lab-) Farbwerten ausgehend in das ISOcoatedv2-Profil umgerechnet wird...
So simpel geht das in Indesign wohl nicht. Halbwegs praktikabel wäre vielleicht noch: In Indesign eine neue Volltonfarbe (Typ Vollton, Modus CMYK!) selbst anlegen und via Farbmanager die importierte Pantone-Farbe auf die selbstgebaute (am besten mit Namenszusatz "_CMYK") lenken beim Export. In Acrobat dann über Dialog "Farben Konvertieren" (nur dort und dort nur den den Farbmanager benutzen, nicht in der Separationsvorschau! Speichern nicht vergessen) dann im entstandenen PDF die selbst definierte (CMYK-Modus) Volltonfarbe dann wieder in CMYK-Separation wandeln.
Das solltest Du aber sorgfältig überprüfen/testen, ob am Ende dann auch tatsächlich das erwünschte Ergebnis (CMYK-Wert) zustande kommt, gleiche Arbeitsfarbräume in Acrobat und Indesign sollten jedenfalls eingerichtet sein.
kann schon sein, das hier und da durch Multiplizieren in CMYK ein deutlich höherer Gesamtfarbauftrag zustande kommt und so den Eindruck merkbar verändert, als wenn jetzt tatsächlich nur zwei Sonderfarben miteinander multiplziert würden. Multiplizieren tauchte in einem anderen Zusammenhang gerade kürzlich hier auf:
http://www.hilfdirselbst.ch/..._P488882.html#488882, wenn Du Dir das durchliest, gehst Du am Ende doch noch über RGB ;-) (Könnte sogar klappen, Versuch macht klug!)
Gruß,
Ulrich