hilfdirselbst.ch
Facebook Twitter gamper-media
Renate
Beiträge: 179
30. Apr 2003, 10:24
Beitrag #1 von 7
Bewertung:
(1124 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

EPS aus Indesign in Quark


Hallo,

wir haben ein dringendes Problem. Die Druckerei kann mit Indesign-Dateien leider nicht umgehen. Daraufhin wurde die ID-Datei als EPS exportiert (Postscript Level 2, Farbe: CMYK, Vorschau: TIFF, Schriften einbetten: Untergruppe, Dateiformat: Binär; unter "Erweitert" wurde Daten senden: Alle und Hohe Auflösung gewählt. In der Regel sind wir mit diesem Verfahren gut zurechtgekommen. Jetzt meldet die Druckerei, dass ein Bild in schwarz/weiß sowie die Logos in 100% schwarz angelegt seien. (ein Logo war vor dem Platzieren in ID von einer Sonderfarbe in Prozessfarben gewandelt worden).

Hat jemand eine Idee, was da schief gelaufen sein könnte? Vergleichbare Dateien haben in anderen Druckbetrieben keine Probleme gemacht. Vielleicht können wir PDFs machen, aber die nimmt leider auch nicht jeder Druckbetrieb.

Wäre dankbar für schnelle Hilfe.

Grüße, Renate Top
 
X
Uwe Laubender S
Beiträge: 3685
30. Apr 2003, 10:54
Beitrag #2 von 7
Beitrag ID: #33465
Bewertung:
(1124 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

EPS aus Indesign in Quark


Hallo, Renate!

Bitte versuchen Sie folgendes zu checken: EPS-Datei mittels Distiller in ein PDF wandeln, dann das PDF überprüfen, ob sich irgendwelche Farbveränderungen von CMYK nach SW ergeben haben.
Den Distiller in den Joboptions so einstellen, daß keine Farbveränderung stattfindet.

Wenn sich keine Änderungen ergeben haben, liegt das Problem ganz auf Seiten des Workflows der Druckerei.
Können die mit PDF-Dateien über PostScript/Distillen nichts anfangen?

Gruß,

Uwe Laubender
als Antwort auf: [#33459] Top
 
Renate
Beiträge: 179
30. Apr 2003, 11:22
Beitrag #3 von 7
Beitrag ID: #33467
Bewertung:
(1124 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

EPS aus Indesign in Quark


Hallo Uwe,

danke für die schnelle Antwort. Wir haben jetzt versucht, aus Indesign ein PDF zu erstellen via Distiller, und aus dem PDF dann ein EPS zu erstellen. ich habe aber keine Rückmeldung bis jetzt, ob das funktioniert hat. - Die Datei besteht aus mehreren SEiten, die aus einzelnen ID-EPSen in Xpress zusammengebaut wurde. Die Fehler tauchen wohl bei den Bilddateien auf, die noch einmal bearbeitet werden mußten, von daher vermute ich die Fehler auf unserer Seite. Die Druckerei hatte die Farbfehler gesehen und sich selbst aus Xpress ein PDF erstellt, von daher können die wohl mit PDF umgehen.

Grüße, Renate
als Antwort auf: [#33459] Top
 
Yann Borg
Beiträge: 337
30. Apr 2003, 11:28
Beitrag #4 von 7
Beitrag ID: #33468
Bewertung:
(1124 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

EPS aus Indesign in Quark


Wenn die Druckerei mit "PDF" arbeiten kann, wäre dringend anzuraten das PDF direkt aus InDesign zu erzeugen (oder via Distiller) und nicht erst ein EPS zu machen, das im Xpress platziern und davon ein PDF erzeugen.

Job-Options Einstellungen für den Distiller, sowie PDF-Exportoptionen für InDesign sind auf die ulrich-media.ch Site zu finden.

Gruss,

Yann
als Antwort auf: [#33459] Top
 
Renate
Beiträge: 179
30. Apr 2003, 11:45
Beitrag #5 von 7
Beitrag ID: #33472
Bewertung:
(1124 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

EPS aus Indesign in Quark


Die Vorgabe, eine Xpress DAtei zu machen, kam wohl aus der Druckerei, genau weiß ich das nicht, weil das nicht mein Projekt ist. Vielleicht klappt es ja wirklich mit einem Distiller PDF.

Habe eben über die Suchfunktion eine ganze Reihe von möglichen Problemen mit EPS, Xpress, composite workflow, Separation etc. gefunden und bin mittelmäßig verwirrt von den vielen möglichen Fehlerquellen ... :-(

Gruß, Renate
als Antwort auf: [#33459] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
30. Apr 2003, 17:20
Beitrag #6 von 7
Beitrag ID: #33509
Bewertung:
(1124 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

EPS aus Indesign in Quark


Renate,

entscheidend ist, welche Separationsmethode Ihr Dienstleister in QuarkXPress einsetzte um das platzierte PostScript Level 2 EPS aus Adobe InDesign zu separieren. Wenn der Dienstleister, wie ich vermute, einfach per Druckoption "Auszüge" separiert hat, dann ist das Ergebnis nicht weiter verwunderlich.
Wie schon so oft in diesem und anderen Foren angsprochen ist die programmeigene Farbseparationsmethode eine Technologie, welche nur mit PostScript Level 1 EPS-Dateien umgehen kann.
Wenn Sie gegen diese Regel verstossen, dann erscheinen z.B. Seitenobjekte plötzlich auf Farbauszügen auf denen sie nichts zu suchen haben und/oder fehlen auf den dafür Vorgesehenen.
Wenn dieses falsche Separationsergebnis direkt auf einen Belichter geschickt wird, der ja nur Sw ausgeben kann, sieht es so aus als wären die Objekte von anfang an falsch eingefärbt gewesen. Wenn man die separierte PostScript-Datei aber mal ins PDF-Format wandelt und sich in Acrobat anschaut, dann sieht man die wirkliche Ursache, nämlich ein Versagen der Farbseparation selbst.

Wenn Sie Level 2 oder PostScript 3 EPS-Dateien und/oder PDF-Dateien platzieren, dann muß die in-RIP Separation eines entsprechenden RIPs zum Einsatz kommen. Das sollte einem Dienstleister aber eigentlich bekannt sein.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

************************
IMPRESSED GmbH
http://www.impressed.de
als Antwort auf: [#33459] Top
 
Renate
Beiträge: 179
30. Apr 2003, 18:36
Beitrag #7 von 7
Beitrag ID: #33527
Bewertung:
(1124 mal gelesen)
URL zum Beitrag
Beitrag als Lesezeichen

EPS aus Indesign in Quark


hallo und danke an alle für die Hilfe.

das Problem hat sich zumindest zum Teil gelöst. Eine Vektorgrafik, die wir von woanders her erhalten haben, war zumindest mit schuld an dem Desaster. Wir haben die Datei völlig neu in Illustrator erstellen müssen, m.W. gab es jetzt damit keine Probleme mehr. Was die Kollegen jetzt noch mit den Bilddateien angestellt haben, damit alles funktioniert, weiß ich leider nicht.

Grüße, Renate
als Antwort auf: [#33459] Top
 
X