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Harry
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24. Apr 2002, 19:21
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Eingeschränkte Einstellmöglichkeiten im Druckdialog ID 2.0 unter OS X


Hallo Forum,

leider ist es unter OS X im Druckdialog/Druckformat nicht mehr direkt möglich - sofern vorhanden -, bestimmte Papierfächer (z.B. Fach 1, 2 oder das Universalfach) auszuwählen, ebenso kann man im Druckformat die Druckauflösung nicht mehr einstellen.

Adobe antwortete mir nur ausweichend, denn nachdem ich über zwei Wochen mehrfach viele unsinnige Fragen beantworten musste, erhielt ich schließlich folgenden Text:

"There are some bugs in MacOSX that prevents InDesign's printing code from getting all the information that it needs from the Printer and PPD. Adobe is working with Apple to try and get this fixed."

Nun ist es allerdings doch so, dass Adobe die oben beschriebenen Funktionen nicht mehr, wie es in OS 9.x.x noch der Fall ist, im Druckformat als wählbare Funktion aufgenommen hat! Offenkundig handelt es sich hier nicht um die fragliche PPD-Einbindung, die das Problem verursacht.

Warum kann Adobe das nicht einfach zugeben und eine Verbesserung für das nächste klejne Update versprechen?
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Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
24. Apr 2002, 23:53
Beitrag #2 von 4
Beitrag ID: #3142
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Eingeschränkte Einstellmöglichkeiten im Druckdialog ID 2.0 unter OS X


Hallo Harry

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leider ist es unter OS X im Druckdialog/Druckformat nicht mehr direkt möglich - sofern vorhanden -, bestimmte Papierfächer (z.B. Fach 1, 2 oder das Universalfach) auszuwählen

-> Dazu musst Du in den Druckertreiber rein. Klicke unten im Druckdialog von InDesign auf "Drucker", wechsle dann zu "Papiereinzug". Nach unseren Tests funktioniert dies auch unter OS X. Grund, warum man bei InDesign 1.x nicht in den Druckertreiber wechseln musste ist der: man war schon drin im Treiber, sobald man "Drucken" auslöste. Dies ist ja glücklicherweise jetzt nicht mehr so. Nun müssen einfach besondere PPD-Einträge (wie eben Papierfach) über den Treiber geholt werden. Es ist eine enorme Vereinfachung jetzt, weil man sämtliche belichterrelevanten Einstellungen jetzt in ein Druckerformat speichern kann. Und die hinterletzte Möglichkeit jedes Ausgabegerätes (Papierschächte, Duplex...) kann ja nicht im Druckdialog plaziert werden, sonst wäre dieser wieder unübersichtlich. Somit muss dafür in den Treiber gewechselt werden.

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ebenso kann man im Druckformat die Druckauflösung nicht mehr einstellen.

-> müsste bei einer Composite-Ausgabe ebenfalls im Treiber gemacht werden, unter Printer Features. Und alles was im Treiber gemacht wird, kommt nicht ins Format, da hast Du völlig recht
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"There are some bugs in MacOSX that prevents InDesign's printing code from getting all the information that it needs from the Printer and PPD. Adobe is working with Apple to try and get this fixed."

-> es ist tatsächlich so, dass das Printer-Center noch zu wünschen übrig lässt!

Nun ist es allerdings doch so, dass Adobe die oben beschriebenen Funktionen nicht mehr, wie es in OS 9.x.x noch der Fall ist, im Druckformat als wählbare Funktion aufgenommen hat! Offenkundig handelt es sich hier nicht um die fragliche PPD-Einbindung, die das Problem verursacht.

-> bei mir ist das unter OS 9.xx mit ID 2 genau gleich. Die Geräteauflösung ist nur mit Separationen (OnHost/InRip) im Druckdialog einstellbar und somit aufnehmbar in das Druckformat.


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Harry
Beiträge: 8
25. Apr 2002, 00:28
Beitrag #3 von 4
Beitrag ID: #3144
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Eingeschränkte Einstellmöglichkeiten im Druckdialog ID 2.0 unter OS X


Hallo Hans-Peter,

Dank für Deinen Kommentar, grundsätzlich kann ich Deinen Argumenten durchaus folgen, dennoch bin ich der Meinung, dass die beschriebenen Funktionen mit in das Druckformat gehören. Natürlich weiß ich, wie man im OS X-Druckdialog zu den entsprechenden Einstellungen gelangt, nur, ist es nicht ziemlich umständlich, sich jedesmal - um das Papierfach oder auflösung zu wechseln - durch die Menüs hangeln zu müssen? Da war 1.5 im Druckdialog um einiges komfortabler.

Meine Einlassung zu OS 9.x.x bezog sich auf InDesign 1.5; Du hast daher Recht, ID 2.0 im Druckdialog unter OS 9 verhält sich so wie unter OS X.
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Haeme Ulrich
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25. Apr 2002, 16:24
Beitrag #4 von 4
Beitrag ID: #3159
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Eingeschränkte Einstellmöglichkeiten im Druckdialog ID 2.0 unter OS X


Hallo Harry

Klar wäre es eine Möglichkeit, auch bei Composite-Ausgabe die Auflösung mitgeben zu können. Doch wann kommt die Compsite-Ausgabe zum Zuge:
- Druck auf Proofer: keine autotypische Rasterweite, am besten mit Default-Auflösung
- Druck auf (Farb)laser: Meist die Default Rasterweite und Auflösung die geeigneste
- Compsite-Workflow: Später im Workflow wird die Rasterweite/Geräteauflösung bestimmt (hier würde eine Auflösung nicht schaden)

-> Sobald man Separationen druckt, gibt man die Auflösung/Rasterweite/Winkelung wieder an. Was auch nötig ist für die On-Host- und die In-RIP-Separation.
Fazit: Für den einfacheren User ist es besser, wenn er für die Composite-Ausgabe gar nichts schrauben kann, der versierte Benutzer kann sich ja durch Klicken auf Drucker selber helfen. Zudem sollte die geeignete Rasterweite bei Printern sowieso schon in der Queue richtig hinterlegt worden sein.
Ist meine persönliche Meinung und absolut subjektiv

Um reine PS-Dateien zu erzeugen greift ja InDesign nicht auf den Treiber zurück, also ist die Auflösung im Treiber hier egal.

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