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Martin I.
Beiträge: 48
22. Aug 2002, 13:10
Beitrag #1 von 8
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Farb-Management


Folgendes Problem: (das die meisten wahrscheinlich kennen werden)...

---

Ich arbeite mit Indesign 1.5.2., PC-Version:

Wenn ich 4farbig arbeite, weichen die Farben auf dem Bildschirm zu stark mit den Farben beim pdf-export ab.

Trotz viel Info-Möglichkeiten blicke ich immer noch nicht durch, wie jetzt mein Bildschirm (HP P 910, Trinitron) korrekt kalibriert wird, dass ich mich (und die Druckerei) auf die angezeigten Farben verlassen kann.

Bin um Inspiration dankbar!
Herzliche Grüsse
Martin



[ Diese Nachricht wurde geändert von: Martin Imbesi am 2002-08-22 13:11 ] Top
 
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Michel Mayerle
Beiträge: 1047
22. Aug 2002, 15:11
Beitrag #2 von 8
Beitrag ID: #9793
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Farb-Management


Hallo

Arbeitest du denn mit aktiviertem Color-Management im InDesign? Was erzielst du für Ergebnisse, wenn du das Farbmanagement probeweise für die Ausgabe ausschaltest? Achte beim PDF-Export aus InDesign oder im Distiller darauf, dass die Farben nicht verändert werden (im Menü Farbe> Farbe nicht ändern)

Ein wenig mehr Informationen zu deinem Workflow wären äusserst interessant. Inwiefern arbeitest du mit ICC-Profilen, was verwendest du für Rendering-Intents, wie hast du denn bisher deinen Bildschirm kalibriert? Wie hast du bisher die PDF-Dateien erzeugt?

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
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Martin I.
Beiträge: 48
22. Aug 2002, 19:43
Beitrag #3 von 8
Beitrag ID: #9817
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Farb-Management


>Arbeitest du denn mit aktiviertem Color-Management im>InDesign?
Das habe ich nun geändert. Hatte zuvor nur für "Anwendung" gewählt. Nun auch für "Dokument". Bin davon ausgegangen, dass Anwendung generell für jedes Dokument gilt.


>Was erzielst du für Ergebnisse, wenn du das>Farbmanagement probeweise für die Ausgabe ausschaltest?
Ohne Farbmanagement ist die Monitoranzeige unakzeptabel, v.a. im Rot-Bereich. Mit Farbmanagement praktisch akzeptabel, im InDesign kommts noch etwas milchiger daher als im pdf.


>Achte beim PDF-Export aus InDesign oder im Distiller>darauf, dass die Farben nicht verändert werden (im Menü>Farbe> Farbe nicht ändern)
Habe ich ausprobiert - ohne sichtbare Unterschiede. Soll ich aber "Farbe unverändert lassen" auf jeden Fall aktivieren? Wichtig ist mir, dass es dann als pdf auch so ist, wie es angezeigt wird. Ist dem so? D.h. kann ich mich guten Gewissens darauf verlassen, was mir das pdf anzeigt?


>Ein wenig mehr Informationen zu deinem Workflow wären>äusserst interessant. Inwiefern arbeitest du mit ICC->Profilen, was verwendest du für Rendering-Intents, wie>hast du denn bisher deinen Bildschirm kalibriert?

Meine jetztigen Einstellungen sind folgende:

Farbeinstellung Anwendung:
Engine: Adobe CMS
Bildschirm: Adobe RGB (1998)
Composite: Euroscale Uncoated v2
Seperation: Adobe InDesign - Standard-CMYK
und Option: Seperationsdrucker auf Bildschirm simulieren "aktiv"
Die Frage ist, ob win98 bei allem problemlos mitspielt, habe da schon kritische Stimmen gehört.

Farbeinstellung Dokument:
CMYK: Adobe InDesign - Standard-CMYK
LAB: Adobe InDesign - Standard-LAB
RGB: Adobe InDesign - Standard-RGB

Render-Priorität:
Volltonfarbe: Relativ farbmetrisch
Bilder: Relativ farbmetrisch


>Wie hast du bisher die PDF-Dateien erzeugt?
Vom InDesign aus exportiert:
Farbe: CMYK
ICC-Profile: de-aktiviert


ICC-Profile
Da schaue ich noch zuwenig durch. Bin aber um nützliche Tücken & Tips dankbar.


Workflow
Bisher arbeitete ich hauptsächlich schwarz/weiss für zahlreiche Veranstaltungsprogramme. Aus InDesign direkt an eigenen (Kyocera) Drucker oder als pdf in die Druckerei / Offset oder Laser

Zurzeit bin ich an einem umfangreicheren 4farben-Prospekt, bei dem ich das Thema "Farbe" unter Kontrolle bringen muss!

Allg. Info
- Grundlegendes Instrument InDesign 1.5.2.
- +Photoshop 5.5
- Xerox Scanner
- hp Monitor P910
- Drucker Kyocera

Frage ist auch, ob ich bzgl. Farbmanagement auf ID Version 2 updaten soll?


Dank Dir für Deinen Support
Lieber Gruss (eines lernenden)
Martin

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Martin Imbesi am 2002-08-22 19:48 ]
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Michel Mayerle
Beiträge: 1047
22. Aug 2002, 22:40
Beitrag #4 von 8
Beitrag ID: #9824
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Farb-Management


Hallo Martin

Bezüglich CMS auf Windows 98 habe ich leider keine Erfahrung. Ich kann dir aber dennoch einige nützliche Tipps geben:

Zuerst möchte ich einmal auf folgende Frage eingehen. Du hast gefragt, ob ein Update auf InDesign 2 von Vorteil wäre. Ein Vorteil ist es ganz bestimmt, und da du schon mit ID1.5 arbeitest, würde dich ein Update auch nicht sehr teuer kommen. Bezüglich Farbmanagement hast du in ID2 viele verbesserte Möglichkeiten. Die Farbeinstellungen sehen in den aktuellen Programmen von InDesign, Photoshop und Illustrator praktisch genau gleich aus. Wenn es um das Arbeiten mit Color Management geht, führt heute allerdings praktisch nichts mehr an Photoshop 6 vorbei. Bezüglich CMS bietet Photoshop 6 massiv bessere Möglichkeiten. Du kannst mehrere Dokumente mit verschiedenen Soft-Proof-Einstellungen gleichzeitig betrachten, kannst das Verhalten von Photoshop beim Anwenden von Profilen viel effizienter steuern. Ich würde allerdings einen Kurs empfehlen, wenn du auf Photoshop 6 updaten und mit CMS arbeiten würdest. Wenn du oft mit ColorManagement arbeiten musst, kann ich das wärmstens empfehlen.

Das Arbeiten mit ICC-Profilen ist eine komplizierte Sache. Wichtig ist natürlich auch, dass der Bildschirm kalibriert wurde, dass in einer neutralen Umgebung mit konstant gleich bleibender Lichtquelle gearbeitet wird usw. Wenn ICC-Profile eingesetzt werden, die selber hergestellt wurden, müssen diese absolut verlässlich sein. Aendert eine Komponente im Workflow (Bilschrimkalibrierung, Auflagenpapier, Beleuchtung usw.) muss das ICC-Profil neu erstellt werden. Ich werde nun versuchen dir einige Tipps zu geben:

Ich vermute, dass bei dir insbesondere die Halbtonbilder am Monitor vorhersehbar sein müssen? Ich würde daher vorschlagen, dass du die Bilder in Photoshop bearbeitest. Das heisst, du konvertierst bereits in Photoshop die Bilder in den richtigen Farbraum mit dem richtigen Profil. Auch dort kannst du via Soft-Proof das Erscheinungsbild am Monitor überprüfen. Für Halbtonbilder würde ich vorschlagen, dass du den Photografischen Rendering Intent verwendest (auch Perzeptiver oder wahrnehmungsbedingter Rendering Intent genannt). Ich habe gelesen, dass du als ICC-Profil das Euroscale Coatet V2 verwendest. Für Produkte auf gestrichenem papier ist dies ein hervorragendes Profil, jedenfalls dann, wenn kein verlässliches eigenes Profil besteht! Viele Betriebe täten gut daran, sie würden anstatt ihrer eigenen Profile dieses Profil verwenden. Das Erstellen eines eigenen ICC-Profiles ist eine Wissenschaft für sich.

Wenn du mit den Farbkorrekturen in Photoshop zufrieden bist, speichere die Bilder und vergiss nicht, das verwendete Profil einzubetten. Du musst dir bewusst sein, dass das abgespeicherte Bild nun verfahrensabhängig ist. Das heisst, es wurde für eine ganz bestimmte Weiterverarbeitung aufbereitet. In deinem Fall ist es aber erwünscht, da ich nicht vermute, dass das gleiche Bild noch eine andere Produktion auf anderen Geräten durchlaufen muss?

Da die Bilder bereits in Photoshop bearbeitet sind, brauchst du dir in InDesign bezüglich der Farbe keine Gedanken zu machen. Die Bilder sind ja schon richtig konvertiert worden. Das heisst, Tonwertzunahme, Basisfarbkorrekturen usw. sind bereits erledigt.

In InDesign würde ich in deinem Fall die ColorManagement-Funktion wirklich nur für die Betrachtung am Bildschirm verwenden. Schalte das ColorManagement für die Ausgabe ab. Das Simulieren auf einem ProofDrucker muss für eine Ausgabe auf den Belichter (oder PDF-Erstellung) natürlich deaktiviert werden. Verwende die Funktion «Simulieren auf dem Proofdrucker» übrigens nur, wenn du für diesen auch ein Profil hast.

Wenn du das ColorManagement vor der Ausgabe deaktivierst, dann kannst du sicher sein, dass die Farben nicht verändert werden, wenn du dies im Ausgabemenü auch so angewählt hast. Wenn mit den PDF-Daten bei der Weiterverarbeitung Probleme auftauchen, erstelle diese nicht über die Exportfunktion. Erstelle lieber zuerst eine PS-Datei und distille diese via Distiller. (Empfehle ich in InDesign 1.5 sowieso).

Die von mir beschriebene Lösung ist ein Ansatz, wie viele Betriebe ihn anwenden. Voraussetzung ist, dass du nicht Crossmediale Produkte erstellen musst. Das heisst, deine Bearbeitungen müssen sich auf eine ganz bestimmte Ausgabe beziehen. Auf diese Weise bearbeitete Bilder können im Nachhinein nur mit qualitativen Einbussen für andere Druckverfahren aufbereitet werden.

Hier noch meine eigenen CMS-Einstellungen (allerdings InDesign 2.01 und Photoshop 6 und 7)
Arbeitsfarbräume:
Adobe RGB1998 (oder wahlweise auch ECI-RGB)
EuroscaleCoated v2 für gestrichene Produkte (oder das hauseigene ICC-Profil)
Für ungestrichene Produktionen EuroscaleUncoated v2

Farbmanagement-Richtlinien:
RGB - In Arbeitsfarbraum umwandeln
CMYK - eingebettete Profile beibehalten

Profilabweichung
Beim Oeffnen wählen
Beim Einfügen wählen

Fehlende Profile:
Beim Oeffnen wählen

Konvertierungsoptionen:
Modul: Adobe (ACE) - da dieses auch unter Windwos anwendbar ist
Priorität (Rendering Intent) Wahrnehmung (Perceptiv/Photografisch)

Tiefenkompensierung dann abschalten, wenn von einem grösseren Gamut (Farbumfang) in einen kleineren konvertiert wird!!

Proof einrichten: Zumindest die schwarze Druckfarbe sollte angekreuzt werden.

Die Monitorpfofilierung via Adobe Gamma oder anderen kostenlosen oder preiswerten Produkten ist zwar empfehlenswert, professionelle (aber auch teure) Produkte leisten aber weitaus mehr bei der Monitorprofilierung.

Ich würde dir auch raten, mit Pantonefächern und Farbbüchern zu arbeiten. Man muss sich bewusst sein, dass hochqualitatives CMS keine billige Sache ist. Mit etwas KnowHow mit dem vonmir beschrieben Aspekten können aber enorm viele Fehler vermieden werden. Für weitere Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung, sofern die Antworten in meiner Kompetenz liegen. Die CMS-Welt ist riesengross.

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
als Antwort auf: [#9775] Top
 
Michel Mayerle
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22. Aug 2002, 22:41
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Beitrag ID: #9825
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Farb-Management


Fortsetzung:

Die von mir beschriebene Lösung ist ein Ansatz, wie viele Betriebe ihn anwenden. Voraussetzung ist, dass du nicht Crossmediale Produkte erstellen musst. Das heisst, deine Bearbeitungen müssen sich auf eine ganz bestimmte Ausgabe beziehen. Auf diese Weise bearbeitete Bilder können im Nachhinein nur mit qualitativen Einbussen für andere Druckverfahren aufbereitet werden.

Hier noch meine eigenen CMS-Einstellungen (allerdings InDesign 2.01 und Photoshop 6 und 7)
Arbeitsfarbräume:
Adobe RGB1998 (oder wahlweise auch ECI-RGB)
EuroscaleCoated v2 für gestrichene Produkte (oder das hauseigene ICC-Profil)
Für ungestrichene Produktionen EuroscaleUncoated v2

Farbmanagement-Richtlinien:
RGB - In Arbeitsfarbraum umwandeln
CMYK - eingebettete Profile beibehalten

Profilabweichung
Beim Oeffnen wählen
Beim Einfügen wählen

Fehlende Profile:
Beim Oeffnen wählen

Konvertierungsoptionen:
Modul: Adobe (ACE) - da dieses auch unter Windwos anwendbar ist
Priorität (Rendering Intent) Wahrnehmung (Perceptiv/Photografisch)

Tiefenkompensierung dann abschalten, wenn von einem grösseren Gamut (Farbumfang) in einen kleineren konvertiert wird!!

Proof einrichten: Zumindest die schwarze Druckfarbe sollte angekreuzt werden.

Die Monitorpfofilierung via Adobe Gamma oder anderen kostenlosen oder preiswerten Produkten ist zwar empfehlenswert, professionelle (aber auch teure) Produkte leisten aber weitaus mehr bei der Monitorprofilierung.

Ich würde dir auch raten, mit Pantonefächern und Farbbüchern zu arbeiten. Man muss sich bewusst sein, dass hochqualitatives CMS keine billige Sache ist. Mit etwas KnowHow mit dem vonmir beschrieben Aspekten können aber enorm viele Fehler vermieden werden. Für weitere Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung, sofern die Antworten in meiner Kompetenz liegen. Die CMS-Welt ist riesengross.

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
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Michel Mayerle
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22. Aug 2002, 22:41
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Farb-Management


Fortsetzung:

Die von mir beschriebene Lösung ist ein Ansatz, wie viele Betriebe ihn anwenden. Voraussetzung ist, dass du nicht Crossmediale Produkte erstellen musst. Das heisst, deine Bearbeitungen müssen sich auf eine ganz bestimmte Ausgabe beziehen. Auf diese Weise bearbeitete Bilder können im Nachhinein nur mit qualitativen Einbussen für andere Druckverfahren aufbereitet werden.

Hier noch meine eigenen CMS-Einstellungen (allerdings InDesign 2.01 und Photoshop 6 und 7)
Arbeitsfarbräume:
Adobe RGB1998 (oder wahlweise auch ECI-RGB)
EuroscaleCoated v2 für gestrichene Produkte (oder das hauseigene ICC-Profil)
Für ungestrichene Produktionen EuroscaleUncoated v2

Farbmanagement-Richtlinien:
RGB - In Arbeitsfarbraum umwandeln
CMYK - eingebettete Profile beibehalten

Profilabweichung
Beim Oeffnen wählen
Beim Einfügen wählen

Fehlende Profile:
Beim Oeffnen wählen

Konvertierungsoptionen:
Modul: Adobe (ACE) - da dieses auch unter Windwos anwendbar ist
Priorität (Rendering Intent) Wahrnehmung (Perceptiv/Photografisch)

Tiefenkompensierung dann abschalten, wenn von einem grösseren Gamut (Farbumfang) in einen kleineren konvertiert wird!!

Proof einrichten: Zumindest die schwarze Druckfarbe sollte angekreuzt werden.

Die Monitorpfofilierung via Adobe Gamma oder anderen kostenlosen oder preiswerten Produkten ist zwar empfehlenswert, professionelle (aber auch teure) Produkte leisten aber weitaus mehr bei der Monitorprofilierung.

Ich würde dir auch raten, mit Pantonefächern und Farbbüchern zu arbeiten. Man muss sich bewusst sein, dass hochqualitatives CMS keine billige Sache ist. Mit etwas KnowHow mit dem vonmir beschrieben Aspekten können aber enorm viele Fehler vermieden werden. Für weitere Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung, sofern die Antworten in meiner Kompetenz liegen. Die CMS-Welt ist riesengross.

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
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Anonym
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22. Aug 2002, 22:47
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Farb-Management




[ Diese Nachricht wurde geändert von: Haeme Ulrich am 2002-08-22 22:48 ]
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Haeme Ulrich
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22. Aug 2002, 22:49
Beitrag #8 von 8
Beitrag ID: #9828
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Farb-Management


Wirklich einheitliche Farbe ziwschen Acrobat, InDesign, Photoshop und Illustrator bekommst Du erst ab Version 2.x Ab dann ist nämlich die ACE (Adobe Color Engine) in InDesign, die auch bei den anderen Adobe-Apps für die Farbdarstellung verantwortlich ist. Mit InDesign 1.x gab es Bugs und Probleme im Bereich CMS, so dass wir es nicht empfohlen haben.

Also, um farbecht zu sehen:
1. updaten auf Adobe InDesign 2.0
2. Hochstehendes ICC-Profil des Monitors erzeugen (lassen), mit Spektralphotometer
3. Color-Settings in einer Adobe-App korrekt machen (Standard für Druckvorbereitung Europa ist ein guter Start)
4. Das gleiche Farbsetting in allen Adobe-Apps verwenden
5. In InDesign das Farbmanagement einschalten (Bearbeiten>)
6. In InDesign das Softproofing einschalten (Ansicht> Farbproof)
7. In InDesign das Softproofing konfigurieren (Ansicht> Proof einrichten)
8. Den Dienstleister, der die Ausgabe macht unbeding informieren, dass mit CMS gearbeitet wird. Ein falsches Zielprofil im Druckdialog gibt unter Umständen eine Farbverschiebung übers ganze Dokument.


Know-How zu Farbmanagement gibt es hier:
http://www.eci.org

Englische PDF über Farbsettings in Adobe-Apps kann in Dir mailen, wenn Du mir ein Mail machst.

als Antwort auf: [#9775] Top
 
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