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Peter Krammel
Beiträge: 32
15. Jun 2003, 01:00
Beitrag #1 von 7
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Font wird nicht erkannt - im eps und ps schreiben nicht!


Habe in einem InDesign Dokument einige pdf importiert, diese ich wiederum als Montagedatei zum Belichter geben möchte.
Allerdings wird ein Font, der im Ursprungs-pdf richtig eingebunden scheint, so meldet es PitStop mit ja/ja aber beim eps-schreiben und genauso beim .ps über das Druckermenü anscheinend nicht eingebettet ist.
Jedesmal schreibt mir der Distiller ein .log File und bricht damit die Umwandlung ab:

%%(Error:NZZCIA+MetaPlusBook-Roman cannot bei embedded due to licensing restrictions.)%%
%%(Error:invalidfont;OffendingCommand:show)%%

Wenn ich direkt aus InDesign ein pdf schreibe wandelt er es um, allerdings relativ groß mit 10 MB aber beim öffnen mit Acrobat 5.0 scheint es auch o.k. zu sein. Aber beim überprüfen mit PitStop stürzt jedesmal das Classic-System ab.
Was kann ich tun? Top
 
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Anonym
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15. Jun 2003, 09:22
Beitrag #2 von 7
Beitrag ID: #39538
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Font wird nicht erkannt - im eps und ps schreiben nicht!


>to licensing restrictions<

obige Meldung dürfte Dein Problem sein.

als Antwort auf: [#39528] Top
 
Peter Krammel
Beiträge: 32
15. Jun 2003, 09:28
Beitrag #3 von 7
Beitrag ID: #39539
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Font wird nicht erkannt - im eps und ps schreiben nicht!


Ich habe die pdf-Datei vom Kunden bekommen, mit den eingebundenen Schriften und zudem habe ich die Schriftenkoffer von Ihm auch ins Suitcase geladen und aktiviert!
als Antwort auf: [#39528] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
15. Jun 2003, 10:01
Beitrag #4 von 7
Beitrag ID: #39543
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Font wird nicht erkannt - im eps und ps schreiben nicht!


Herr Krammel,

sofern der Font tatsächlich bereits in der platzierten PDF-Datei enthalten ist (was die Prüfung mit Hilfe von Enfocus PitStop bestätigt), kann ich mir nur vorstellen, dass Sie bei der PostScript-Ausgabe den Font nicht mit ausgeben, so dass Acrobat Distiller versucht sie lokal nachzuladen. Aufgrund lizenzrechtlicher Restriktionen dieses lokalen Fonts (es ist wohl eine TrueType-Schrift deren "fsType"-Flag einen Wert trägt, der einen Einbettung verhindert) ist es aber dem Acrobat Distiller nicht möglich diesen zu integrieren. Da Ihr Distiller auf "Abbrechen wenn Einbetten fehlschlägt" konfiguriert ist, ist an diesem Punkt dann Schluß.

Eine zweite Möglichkeit wäre, dass das Kunden-PDF mit einem Werkzeug erstellt wurde, welches keine lizenzrechtlichen Bestimmungen im Schriftbereich honoriert und aus diesem Grund eine Schrift eingebettete, welche ein Adobe Produkt aus eben diesen Gründen nicht einbetten würde. Haben Sie mal in der Dokumentzusammenfassung der PDF-Datei nachgeschau mit welchem Werkzeug bzw.welcher Technologie die PDF-Datei erstellt wurde?

Den Grund für den Absturz Ihres Acrobats/PitStops beim Prüfen der aus Adobe InDesign exportierten PDF-Datei, vermute ich in einem Fehlen der Unterstützung für asiatische Schriften in Ihrem Acrobat-Paket. Adobe InDesign exportiert PDF-Dateien die CID-Schriften beinhalten. Für deren Verarbeitung mit Enfocus PitStop benötigt dieses Plug-in (übrigens auch der PitStop Server) Zugriff auf die Acrobat-eigenen Resourcen zur Unterstützung asiatischer Fonts (welche normalerweise auch CID-kodiert sind). Installieren Sie diese Acrobat-Komponente einfach nach von der Acrobat Installations-CD.

Ganz abgesehen davon, halte ich Ihr Vorgehen für, vorsichtig ausgedrückt, relativ gewagt. Ihnen muss klar sein, dass jeder Konvertierungsprozess eine potentielle Fehlerquelle darstellt. Daher sollte ein Dienstleister der verantwortungsbewußt mit Kundendaten umgeht auch die Anzahl solcher Konvertierungen so gering als möglich halten bzw. wenn möglich gänzlich vermeiden.
Wenn Sie also Doppelseitenmontagen oder ähnliches benötigen und Ihnen Ihr Kunde bereits PDF als Ausgangsbasis anliefert, dann sollte die Montage tunlichst auch auf PDF-Ebene ablaufen. Schauen Sie sich doch einfach mal ein Tool wie Quite Imposing als Demoversion an. Es ist nicht nur ungleich schneller als Ihre Vorgehensweise sondern auch um Längen produktionssicherer.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

************************
IMPRESSED GmbH
http://www.impressed.de
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Anonym
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15. Jun 2003, 10:04
Beitrag #5 von 7
Beitrag ID: #39544
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Font wird nicht erkannt - im eps und ps schreiben nicht!


..laß Dir vom Kunden die offene Datei senden.Ist vermutlich die beste Lösung.
Ich glaube,bin mir aber jetzt nicht ganz sicher wie es bei uns war. Die Restriktion läßt sich umgehen wenn eine Mac-PS Datei mit Windows-Distiller und umgekehrt zu PDF gewandelt wird.
Du kannst versuchen die gel. PDF-Datei als *.eps mit eingebundenen Schriften abzuspeichern und in IDD zu platzieren.
als Antwort auf: [#39528] Top
 
Anonym
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15. Jun 2003, 10:06
Beitrag #6 von 7
Beitrag ID: #39545
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Font wird nicht erkannt - im eps und ps schreiben nicht!


..und da hab ich geglaubt Herr Zacherl meldet sich sowieso am Montag und nu isser schon da.
Da werd ich gleich mal lesen.
als Antwort auf: [#39528] Top
 
Anonym
Beiträge: 22827
15. Jun 2003, 23:06
Beitrag #7 von 7
Beitrag ID: #39574
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Font wird nicht erkannt - im eps und ps schreiben nicht!


Vielen Dank für Ihre Antwort Herr Zacherl, die mir aber noch nicht die Lösung gebracht hat.

Zum 1. Absatz. Ich habe es sowohl im Menü Datei unter exportieren mit .eps speichern versucht als auch unter dem Druckmenü mit speichern in Datei als .ps. Bei beiden Varianten hatte ich immer auf "vollständige" Fonteinbindung geachtet. Im Distiller bin ich diesmal hergegangen und habe die Grundeinstellung Offset (von Herrn Jaeggi die Einstellung) nun auf "hinweisen" gestellt bei dem Fehlschlagen der Fonteinbettung.
Dann kamen leider noch viel mehr Fonts die nicht eingebettet werden!

Die Dokumente sind auch mit InDesign 2.02 erstellt worden und leider habe ich sie vom Kunden nur als pdf-Dateien vorliegen.

Zu Ihrem Hinweis CID-Schriften. Im Acrobat 5.0 Ordner unter Resource, habe ich einen Ordner mit "CIDFont" diesen meinen sie doch, oder?

Dann Ihr Hinweis Quite Imposing zu verwenden. Ich habe die Aufgabe 5 verschieden große Etiketten mit insgesamt 21 Nutzen, beidseitig bedruckt, bestmöglichst auf einem 44x63 cm Bogen zu verteilen. Kann mir nicht vorstellen, daß dies in einem Ausschießprogramm funktioniert, oder doch? Deshalb InDesign, da kann ich es gut aufbauen.
als Antwort auf: [#39528] Top
 
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