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Anonym
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25. Okt 2003, 00:18
Beitrag #1 von 6
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Form XObjekt - Transparenzen und Schatten bei Indesign-Direktexport


Liebe Fachmänner/-frauen!

Völlig begeistert von den Möglichkeiten in Indesign wenden Werbeschaffende alle möglichen Effekte in ihren Dokumenten an.
Beim Direktexport entsteht bei richtiger Einstellung ein PDF, daß
zunächst einen guten Eindruck macht. Einwandfreie Texte über XObjekten; PITSTOP meckert nur die Doppelbyte-Fonts und XObjekte an.

Bei der Verwendung der PITSTOP-Pipette zeigen jedoch abgesoftete Bilder und Schlagschatten 100%-ige Deckung. Genauso sehen dann auch die Filme aus. Das RIP: meta-dimension 3.0.

Wir drängen darauf, den Weg über PS und Distiller zu verwenden. Hierbei entstehen jedoch viele kleine Einzelbilder von den Objekten. Schriften über den Objekten werden in Pfade umgewandelt.

Als Notlösung redestillen wir gelieferte PDF-Seiten, was meist zu einem akzeptablen Belichtungsergebnis führt.

Das kann doch aber alles nicht der richtige Weg sein, zumal in allen Komponenten ADOBE mitmischt.

Vielleicht erledigt sich mein Problem ja in der nächsten Woche, wenn das Update auf meta 4.0 installiert ist.

Hat jemand ein ähnliches Problem, bzw. gibt es eine bessere Lösung?

Hermann Maack

Hermann.Maack@t-online.de


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Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
25. Okt 2003, 02:01
Beitrag #2 von 6
Beitrag ID: #56053
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Form XObjekt - Transparenzen und Schatten bei Indesign-Direktexport


Hallo Herr Maack

Ich schliesse aus Ihrer Beschreibung, dass Sie mit MetaDimension 3.0 versuchen, eine PDF 1.4-Datei mit enthaltenen Transparenzen zu belichten. Dies kann nicht gehen, weil MetaDimension das Flattening von Transparenzen in dieser Version nach meinen Infos noch nicht kann. Die vierer wird es können, soweit ich informiert bin.
Wenn Sie aber beim Direktexport von PDF in InDesign "Acrobat 4.0" also Modus wählen, dann wird ein PDF 1.3 exportiert, wo keine Transparenzen mehr enthalten sind, sie wurden verflacht. Dann sollten Sie eigentlich, wenn Ihr RIP mit CID-Fonts umgehen kann, die gleichen Ergebnisse bekommen.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
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Hermann Maack
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26. Okt 2003, 22:48
Beitrag #3 von 6
Beitrag ID: #56154
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Form XObjekt - Transparenzen und Schatten bei Indesign-Direktexport


Hallo, Herr Ulrich,

danke für die prompte Antwort. Die nach Ihrer Beschreibung erzeugete 1.3 PDF ähnelt der über PS und Distiller erzeugten 1.4 Datei.

In beiden Fällen wird die Seite in etwa 350 Einzelbilder zelegt.
Im PITSTOP-Bildabgleich werden diese auch alle angezeigt. Bevor ich unseren Kunden nun den Direktexport über Acrobat 4.0 empfehle, wede ich die Installation von meta 4.0 in der kommenden Woche abwarten.

Von HEIDELBERG selbst eine Auskunft zu erhalten ist bei der jetzigen Unternehmensstruktur auch über die bezahlte Hotline unmöglich.

Beste Grüsse
Hermann Maack
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Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
27. Okt 2003, 06:17
Beitrag #4 von 6
Beitrag ID: #56164
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Form XObjekt - Transparenzen und Schatten bei Indesign-Direktexport


Hallo Herr Maack
Lassen Sie mich noch eine kleine Bemerkung machen: Wenn Sie über Distiller arbeiten, bringt der Einsatz von PDF 1.4 nicht viel. Denn der grosse Vorteil wäre bei 1.4 gegenüber 1.3, dass die Transparenz erhalten bleibt. Dies nur beim Direktexport aus InDesign, denn via PostScript wird die Transparenz reduziert, weil das Grafikmodell von PostScript keine Transparenz kennt.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
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gs
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27. Okt 2003, 09:34
Beitrag #5 von 6
Beitrag ID: #56183
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Form XObjekt - Transparenzen und Schatten bei Indesign-Direktexport


hallo herr maack,

aus Ihren postings wird auch deutlich, dass Sie so recht keine idee davon haben, was es bedeutet, transparente objekte über postscript auszugeben. postscript kann keine transparenz.
einfaches beispiel: sie nehmen zwei sich überlappende kreise, der obere ist halbdurchsichtig. wenn Sie dieses aussehen mit postscript mitteln darstellen wollen, brauchen Sie nicht zwei, sondern mindestens drei objekte: die nicht-überlappung vom ersten kreis, die nicht-überlappung vom zweiten kreis und die schnittmenge mit der aus der transparenz resultierenden farbe. je komplexer die ausgangsdatei, desto mehr objekte kommen durch pendants der schnittmengenbildung zustande.
350 bilder für ein dokument mir einem grossen hintergrundbild und viiielen objekten mit schlagschatten o.ä. ist daher nichts ungewöhnliches.
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Hermann Maack
Beiträge: 35
30. Okt 2003, 00:32
Beitrag #6 von 6
Beitrag ID: #56666
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Form XObjekt - Transparenzen und Schatten bei Indesign-Direktexport


Heureka Herr Ulrich, ich habs!

META 4.0 belichtet X-Objekte, warscheinlich auch schon die 3.0.
Der Bösewicht ist die SIGNA-Station. Da wir bisher mit Outputplänen aus der SIGNA das Rip ansteuern (Rasterweite, Winkelung, Stanze), wird ein PS zum RIP geschickt und dabei, da PS keine Transparenzen kennt wie "gs" richtig anmerkt, werden die PDF-Dateien versaut.

Schmeißt man die Dateien in einen HOT-Folder, kommen im RIP PDF's an, die einwandfrei mitsamt X-Objekten augegeben werden.

Wir werden jetzt unseren Workflow ändern und ausgeschossene Bogen als PDF in HOT-Folder drucken, die mit Outputplänen verknüpft sind.

Die liegen bei der 4.0-Version im META-RIP, nichtmehr auf der SIGNA.

I'm fullauf heppi
Hermann Maack
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