Ich schreibe viel auf Französisch und stosse dabei immer wieder auf das Thema Akzente, besonders bei Grossbuchstaben. Viele glauben, dass man im Französischen auf Grossbuchstaben keine Akzente setzt, aber das stimmt nicht – auch auf Großbuchstaben gehören Akzente. Es sieht nicht nur korrekter aus, sondern kann sogar die Bedeutung eines Wortes verändern. Ich achte deshalb immer darauf, dass ich auch bei Grossschreibung die französischen Akzente richtig setze.
Zu den wichtigsten Akzenten im Französischen gehören der accent aigu (é) und der accent grave (è). Der accent aigu – also das Zeichen ´ über dem Buchstaben – wird nur auf dem „e“ verwendet und klingt hell, wie in éléphant oder café. Der accent grave, also das Zeichen `, kann auf „a“, „e“ oder „u“ stehen und verändert oft die Aussprache, zum Beispiel in très, là oder où. Wenn ich diese beiden Accents français richtig setze, klingen meine Texte sofort natürlicher.
Gerade bei Großbuchstaben mit Akzent achte ich darauf, dass ich sie richtig eingebe. Auf französischen Tastaturen funktioniert das direkt, auf deutschen muss ich kleine Tricks verwenden. In Word oder InDesign schreibe ich zum Beispiel „É“ mit der Tastenkombination Alt + 0201, und „È“ mit Alt + 0200. So kann ich problemlos den Accent aigu oder Accent grave auch auf große Buchstaben setzen.
Ich finde, dass es wichtig ist, diese Akzente im Französischen nicht zu vernachlässigen, denn sie sind ein fester Bestandteil der Sprache. Wörter wie Été oder À sehen ohne Akzente schlichtweg falsch aus. Auch wenn es manchmal umständlich ist, achte ich bei jedem Text auf korrekte französische Akzente – egal ob accent aigu, accent grave oder andere Zeichen wie der accent circonflexe (â, ê, î, ô, û).
Wenn ich also französische Akzente auf Grossbuchstaben brauche, denke ich immer daran: Sie gehören auch dort hin, und sie machen den Unterschied zwischen richtigem Französisch und einem Text, der aussieht, als wäre er mit einer deutschen Tastatur hastig getippt worden.