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Anonym
Beiträge: 22827
2. Feb 2003, 23:21
Beitrag #1 von 16
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Ich weiß echt nicht weiter...


Liebe Leute,

ich weiß nicht mehr was ich tun soll.
Habe eine Broschüre (100 Seiten) mit InDesign 2.02 erstellt und wollte diese als PDF generieren. Bei Seite 69 bricht das Programm ständig ab mit der Meldung: "Druck wird abgebrochen, ein umbekannter Fehler ist aufgetreten". Das passiert beim "Drucken" mit dem Destiller genauso, wie bei Drucken einer PS - Datei.
Beim PDF-Export allerdings tritt dieser Fehler NICHT auf. Das klappt reibungslos.
Ich habe die betreffenden Seiten schon gelöscht und neu angelegt, habe eine andere Mustervorlage erstellt, Seiten an eine andere Stelle verschoben - keine Chance, es funktioniert einfach nicht, immer Abruch bei Seite 69!
Da ich von der Druckerei eine Distiller-Jobobtion bekommen habe, muss ich den Weg über die PS Datei gehen. Oder? Was kann pasieren, wenn ich die Datei als PDF Export (1.3) dorthin schicke (im Dokument sind keine Transparenzen oder andere kritische Techniken)?

Rene Top
 
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Michel Mayerle
Beiträge: 1047
3. Feb 2003, 07:38
Beitrag #2 von 16
Beitrag ID: #23537
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Ich weiß echt nicht weiter...


Hallo Rene

Dein Problem kommt mir sehr bekannt vir :-) Ich hatte es nämlich auch bereits einige Male. Ich konnte bis heute nicht herausfinden, was den Fehler verursacht hat. Hast du irgendwelche Bilder, Logos oder andere externe Elemente auf der Seite 69 platziert? Wenn ja, dann lösche doch einmal der Reihe nach jedes Bild auf Seite 69. Vielleicht lichtet sich dann das Geheimnis.

Es spricht eigentlich nichts gegen den PDF-Export, mit der Betonung auf EIGENTLICH :-) Jeder PDF-Export aus InDesign bettet nämlich sogenannte CID-Fonts (Doppelbyte-Schriften) in die PDF-Datei ein. Das geschieht, weil InDesign intern auf Unicode basiert. Das hatt dann zur Folge, dass diese CID-Fonts nur von relativ neuen PostScript Level3-RIPs (Version 3011.106) interpretiert und korrekt ausgegeben werden können. Es können zwar bereits seit Version 2017 Doppelbyte-Fonts ausgegeben werden, die Art und Weise, wie InDesign die CID-Fonts codiert, verlangen aber für die Gewährleistung einer korrekten Ausgabe ein 3011.106er-RIP. Wenn kein solches Gerät zur Verfügung steht, könnte das ein ermesslicher Hindernisgrund sein.

Dann taucht mit Acrobat 4 noch ein weiteres Problem auf, welches aber zu beheben ist. Wenn mit InDesign beim PDF-Export der ganze CID-Fonts in die PDF-Datei eingebettet wird, hat Acrobat 4 so seine liebe Mühe mit der korrekten Ausgabe dieser PDF-Datei. Das kann jedoch umgangen werden, indem nur Fontuntergruppen von diesen CID-Fonts in die PDF-Datei eingebettet werden. Mit Acrobat 5 ist dieses Problem jedoch gelöst!

Ansonsten sind exportierte PDFs absolut legitim, man muss sich einfach bewusst sein, dass sie eines doch recht modernen Workflows bedürfen.

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
freelancer@ulrich-media
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belliny
Beiträge: 28
3. Feb 2003, 10:02
Beitrag #3 von 16
Beitrag ID: #23551
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Ich weiß echt nicht weiter...


Hallo Michel,

auf Seite 69 habe ich eine Photoshop 7 Datei plaziert (Werbeanzeige), sonst nichts. Habe schon versucht andere Dateien zu platzieren, aber es funktioniert trotzdem nicht. An der Bilddatei kann es also nicht liegen.
Ich hatte erst den Verdacht das Folgendes für das Problem verantwortlich ist:
die Seite 69 (Werbeanzeige) liegt zwischen 2 Textseiten. Der Text von Seite 68 fließt über auf Seite 70 (Textrahmen) aber daran liegt es leider auch nicht.
Wie gesagt, langsam bin ich mit meinem Latein am Ende...

Rene
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Jens Naumann  M 
Beiträge: 5107
3. Feb 2003, 11:12
Beitrag #4 von 16
Beitrag ID: #23555
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Ich weiß echt nicht weiter...


Hallo!

Ich weiß nicht, wie veraltet mein Wissen ist, aber ich hatte vor ca. einem Jahr regelmäßig Probleme mit ID 1.5.2 beim PS-Schreiben. Damalige Konfiguration: MacOS 9.2, ID 1.5.2. Hintergrund war, dass in dieser Konstellation ein PS-File maximal 2 GB groß sein durfte. Wurde der PS-File größer, ist der Rechner hoffnungslos abgeschmiert. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, es lag OS 9, das keine größeren Files zuließ (Vorsicht, Spekulation!). Vielleicht gibt es heute ja immer noch eine Obergrenze für die Größe von PS-Files.

Grüßle,
Jens
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Michel Mayerle
Beiträge: 1047
3. Feb 2003, 11:24
Beitrag #5 von 16
Beitrag ID: #23558
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Ich weiß echt nicht weiter...


Hallo zusammen

Wenn das Problem wegen einer zu grossen PS-Datei resultieren würde, dann würde die Fehlermeldung vermutlich nicht immer auf die gleiche Seite verweisen. Sind auf Seite 69 zusätzlich noch andere Schriften als auf anderen Seiten verwendet worden?

Du hast geschrieben, dass du die Seite schon einmal neu aufgebaut hast. Wo hast du dies denn getan? Im gleichen Dokument oder in einem neuen? Falls du das noch nicht probiert hast, kann es vielleicht helfen, diese Seite in einem neuen ID-File aufzubauen und noch einmal zu testen.

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
freelancer@ulrich-media
als Antwort auf: [#23533] Top
 
Anonym
Beiträge: 22827
3. Feb 2003, 11:43
Beitrag #6 von 16
Beitrag ID: #23561
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Ich weiß echt nicht weiter...


@Rene

auf Seite 69 habe ich eine Photoshop 7 Datei plaziert (Werbeanzeige), sonst nichts.

mach doch mal von dieser Anzeige ein PDF mit Distiller. Könnte mir vorstellen das der Distiller abbricht, somit weisst Du was los ist.
Kann eigentlich nur an dieser "Werbeanzeige" liegen.

Wahid
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tomreuter S
Beiträge: 798
3. Feb 2003, 13:02
Beitrag #7 von 16
Beitrag ID: #23570
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Ich weiß echt nicht weiter...


Es kann auch daran liegen, daß auf Seite 68 (also der gegenüberliegenden Seite) irgendwas (z.B. mit Transparenzen, Schatten) gemacht ist, was weder Distiller noch sonstwer übersetzen kann.

Einen umgekehrten Fall hatte ich letzte Woche, als ich eine einzelne Seite aus einem Druckbogen ausgeben wollte: das ging nicht - immer wieder ein Distiller-Fehler, PhotoShop und Illustrator konnten es auch nicht übersetzen. Direkter PDF-Export funktionierte aber. Auf der gegenüberliegenden Seite - weit weg vom Mittelteil - war ein schattiertes Objekt plaziert: das hat die Kommunikation zwischen EPS und Distiller empfindlich gestört. Ich hab' dann einfach beide Seiten zusammen ausgegeben: dann ging's.

Also: Schau mal, was die gegenüberliegende Seite treibt.

Viele Grüße,
Thomas Reuter
(Mac G4DP867, OS-X)
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belliny
Beiträge: 28
3. Feb 2003, 15:53
Beitrag #8 von 16
Beitrag ID: #23583
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Ich weiß echt nicht weiter...


@Michel

Ich habe die Seite entfernt, eine neue Mustervorlage gleicher Art aufgebaut und eine völlig andere Bilddatei platziert - never ever!
Auf dieser Seite sind keine Schriften. Die Seitenstruktur ist: Seite 68 Beginn Interview, Seite 69 Werbung, Seite 70 Fortsetzung Interview. Ich habe schon versucht, den überlaufenden Text (von 68 auf 70) auf die einzelnen Seiten zu begrenzen.
Wie gesagt, bis Seite 69 geht es. Jetzt habe ich mal testweise die restlichen Seiten "gedruckt", und siehe da, auf Seite 71 (gleiche Mustervorlage) macht er den gleichen Fehler: Druckabbruch.
Das komische ist, die Seite 3, 7, 9... benutzen ebenfalls diese Mustervorlage und dort geht es.
Eins ist mir aufgefallen, weiß aber nicht was es bedeitet:
In der Seitenpalette sind die angelegten Seiten, welche funktionieren, weiß unterlegt. Die anderen sind transparent bzw. karriert unterlegt. Das muss zwar nichts bedeuten...?

Rene

als Antwort auf: [#23533] Top
 
Michel Mayerle
Beiträge: 1047
3. Feb 2003, 16:21
Beitrag #9 von 16
Beitrag ID: #23587
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Ich weiß echt nicht weiter...


Jetzt scheinen wir der Angelegenheit etwas näher zu kommen. Karrierte Seiten in der Seitenpalette bedeutet, dass auf diesen Transparenzen verwendet werden! Jetzt kann es natürlich durchaus sein, dass beim Verflachen ein Fehler auftritt. Was passiert, wenn du im Druckdialog testweise einmal ein anderes Transparenzreduzierungsformat verwendest? Kannst du diejenigen Seiten, die einen Fehler verursachen, auch nicht einzeln drucken?

Falls du ohne es beabsichtig zu haben auf der Seite Transparenzen verwendet hast, dann würde ich diese unbedingt entfernen. Wer ohne es beabsichtigt zu haben Transparenzen verwendet hat, dem sind schon böse Fehler unterlaufen.

Ich rate jetzt einfach einmal. Du hast geschrieben, auf der entsprechenden Seite sei nur eine Photoshop-Datei importiert. Das könnte bereits der Sünder sein! Das würde heissen, dass in der Photoshop-Datei Transparenzen verwendet werden. Das können weiche Freisteller, Ebenenmasken usw. sein. Ich würde mal schauen, ob dort der Hund begraben liegt...

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
freelancer@ulrich-media
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Haeme Ulrich
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3. Feb 2003, 16:41
Beitrag #10 von 16
Beitrag ID: #23590
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Ich weiß echt nicht weiter...


Falls Du die Problem-Seiten anders als die übrigen reduzieren willst, kannst Du via Paletten-Menü der Seitenpalette "benutzerdefiniert" reduzieren. Wichtig ist, wie Michel schreibt, mit einem anderne Reduzierzungsformat zu testen (weniger Auflösung, Komplexe Bereiche beschneiden abwählen).

@ tomreuter
Distiller wird gar nie etwas bemerken von Transparenzen, weil die schon im PostScript nicht mehr enthalten sind.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
http://www.ulrich-media.ch
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tomreuter S
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3. Feb 2003, 19:29
Beitrag #11 von 16
Beitrag ID: #23606
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@häme

Ja - das mag sein: was weiß ich, was inDesign aus einer einzeln als EPS exportierten Seite macht, auf der gar keine Transparenzen vorkommen, wenn gleichzeitig auf der gegenüberliegenden Seite irgendwelche Objekte mit Schatten verwendet werden.

Tatsache war, daß die einzelne Seite beim Distillieren auf einen Fehler gelaufen ist. Wenn man sie mit der gegenüberliegenden Seite gemeinsam exportierte und distillierte, dann nicht.

Ob das nun die Transparenzen sind oder nicht: zu tun hat es was mit dem, was auf der Schwesterseite war. Aber was? Wenn es Dich interessiert, kann ich Dir beide Dateiversionen als EPS zum Spielen zur Verfügung stellen. Vielleicht hat das direkt was mit dem o.g. Problem zu tun.

Viele Grüße,
Thomas Reuter
(Mac G4DP867, OS-X)
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Haeme Ulrich
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4. Feb 2003, 11:17
Beitrag #12 von 16
Beitrag ID: #23646
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Ich weiß echt nicht weiter...


ja, wäre interessiert an der Datei. Du kannst sie mir mailen.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
http://www.ulrich-media.ch
als Antwort auf: [#23533] Top
 
belliny
Beiträge: 28
4. Feb 2003, 11:25
Beitrag #13 von 16
Beitrag ID: #23650
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Ich weiß echt nicht weiter...


@Michel
Was die Photoshop-Datei betrifft:
Wenn in dieser Transparenzen vorhanden sind, behandelt InDesign diese so, als wären dies mit InDesign erstellte Transparenzen? Würde es in dem Fall helfen, die Datei nicht als psd sondern als TIFF zu importíeren? Das nur mal so nebenbeigefragt.

Noch mal zur berüchtigten Seite 69.
Ich bekomme auch dann in der Seitenpalette einen karierten Hintergrund angezeigt, wenn ich alle Objekte lösche und nur die leere Seite überbleibt.
In der Formatvorlage selbst ist absolut keine Transparenz vorhanden.

Rene
als Antwort auf: [#23533] Top
 
Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
4. Feb 2003, 15:33
Beitrag #14 von 16
Beitrag ID: #23674
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Ich weiß echt nicht weiter...


Ich bin zwar nicht der Michel, aber fast :-)

Frage 1: Ja schon, aber... Tiff unterstützt keine Transparenz. Wenn Du jetzt in InDesign ein Bild mit Ebenenmaske reinnimmst, dann ist das Bild mit dem Tiff auf Weiss freigestellt, wobei es mit dem PSD-Format auf Transparent wäre. Du kannst in Photoshop auch eine PDF-Datei speichern und im Speicherndialog angeben, dass die Transparenz nicht gespeichert werden soll. Dann nämlich macht Photoshop eine PDF 1.3-Datei.

Frage 2: Und auf der Montagefläche? Hat es hier eine "Leiche"?
Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
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belliny
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4. Feb 2003, 15:44
Beitrag #15 von 16
Beitrag ID: #23677
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Ich weiß echt nicht weiter...



Yeahhh, ich glaub hier ist der Hund begraben.
Auf der ensprechenden Seite ist tatsächlich im Montagebereich ein leerer Kasten abgelegt gewesen. Da ich oft im Vorschaumodus bin, muss mir der durch die Lappen gegeangen sein.
Ich versuche gleich mal, obs jetzt flutscht.

Rene
als Antwort auf: [#23533] Top
 
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