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Henri
Beiträge: 11
12. Jun 2002, 11:57
Beitrag #1 von 10
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InDesign- oder Distiller-PDF


PDFs direkt aus InDesign 2 sind fast 5x grösser als solche, die über eine Postscript-Datei per Distiller gemacht werden (35 MB / 7.2 MB!). Zudem sind viele Druckereien die Einstellungen von Distiller gewohnt und kommen mit InDesign (noch) nicht zurecht. Welche Vorteile bringen "native" InDesign-Pdfs, abgesehen vom geringfügig einfacheren Workflow? Top
 
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
12. Jun 2002, 12:07
Beitrag #2 von 10
Beitrag ID: #4985
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InDesign- oder Distiller-PDF


Hallo Henri,

es gibt im PDF-Forum einen Thread zu diesem Thema.

Zu der 5 x größeren Dateigröße: Kann es sein, dass Du im Exportdialog die Option "Überdrucken simulieren" aktiviert hattest?
Dass nativ exportierte PDF-Dateien größer sind als solche, die über den Acrobat Distiller liefen, ist normal. Aber der Größenunterschied spielt sich normalerweise nicht in diesen Dimensionen ab.

als Antwort auf: [#4984] Top
 
K45Tom S
Beiträge: 238
12. Jun 2002, 13:43
Beitrag #3 von 10
Beitrag ID: #4999
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InDesign- oder Distiller-PDF


Ergänzend hierzu:

auch beim EPS-Export aus InDesign sollte man die Option "Überdrucken simulieren" mit Vorsicht genießen.

Hatte eine Anzeige (1/3-Seite) mit platziertem Photoshop-EPS (Eigenproduktion mit viel Ebenenfilterschnickschnack) aus InDesign mit o.g. Option als ID-EPS exportiert - festhalten(!):

ohne "Überdrucken simulieren" = ca. 20 MB
mit "Überdrucken simulieren" = knapp über 1 GB !!!

Grüße von
als Antwort auf: [#4984] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
12. Jun 2002, 15:23
Beitrag #4 von 10
Beitrag ID: #5014
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InDesign- oder Distiller-PDF


K45Tom,

das Prinzip ist natürlich bei allen drei Ausgabearten

  • Drucken in PostScript-Datei
  • EPS exportieren
  • PDF exportieren

das selbe. Bei Einsatz der "Uberdruck simulieren" Funktion werden ganze Seitenbereiche je nach Objektkonstellation in Bilddaten gewandelt und dies unter Umständen sogar in mehreren Ebenen. Ist aber nicht anders technisch zu realisieren.

Unter keinen Umständen darf diese Funktion bei der Endausgabe verwendet werden. Sie dienst wirklich nur der Simulation überdruckender Elemente bei der Ausgabe auf Farbdruckern zu Kontrollzwecken.
als Antwort auf: [#4984] Top
 
otis
Beiträge: 459
12. Jun 2002, 16:20
Beitrag #5 von 10
Beitrag ID: #5025
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InDesign- oder Distiller-PDF


@ herr zacherl

ich war in der pdf zone, habe aber nicht den theard gefunden. können sie vielleicht den genauen pfad angeben?

danke
otis
als Antwort auf: [#4984] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
12. Jun 2002, 16:33
Beitrag #6 von 10
Beitrag ID: #5028
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InDesign- oder Distiller-PDF


Otis,

ich meinte das PDF-Forum von http://www.hilfdirselbst.ch
als Antwort auf: [#4984] Top
 
Juni
Beiträge: 2
11. Jul 2002, 12:34
Beitrag #7 von 10
Beitrag ID: #7014
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InDesign- oder Distiller-PDF


... hi zusammen....
das ist ja alles schön und gut aber wenn ich die PDFs im distiller schreibe in dem ich das indesigndokument als eps exportiere und dann auf das distillerfenster ziehe, dann hab ich je einzelne PDFs und kein gesamtes dokument.... so... und nun hab ich da ein problem:
wenn ich jetzt z.b. 10 einzelne PDFs meines dokuments habe und will die wieder in ein zusammenhängendes umwandel dann öffne ich das erste und füge das nächste hinten an. beim 7. dokument sagt mir dann eine fehlermeldung:
"diese dokumente enthalten schriftgruppen mit dem gleichen namen und können nicht zusammengefügt werden." und hängt das 7. pdf meines dokuments nicht hinten dran... was nun?
wäre toll wenn ihr mir helfen könntet
als Antwort auf: [#4984] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
11. Jul 2002, 13:14
Beitrag #8 von 10
Beitrag ID: #7025
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InDesign- oder Distiller-PDF


Hallo Juni,

warum so umständlich?
Wenn Sie als Ausgangsbasis einseitige EPS-Dateien verwenden, dann ist das Endprodukt natürlich erstmal jeweils wiederum eine einseitige PDF-Datei. Es gäbe zwar die Möglichkeit durch Einsatz der "RunFile.ps" bzw. "RunDir.ps" Dateien, die zum Lieferumfang von Acrobat zählen, diese beim distillen wieder zu einer mehrseitigen PDF-Datei zusammenzuführen, aber das ist alles viel zu kompliziert und zu umständlich für Ihren Anwendungsbereich.

In Ihrem Fall ist der einfachste Weg eine mehrseitige Druckdatei aus Adobe InDesign zu erezugen und diese zu distillen. Wichtig dabei ist, dass die Acrobat Distiller PPD zum Einsatz kommt.
als Antwort auf: [#4984] Top
 
Juni
Beiträge: 2
11. Jul 2002, 15:03
Beitrag #9 von 10
Beitrag ID: #7039
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InDesign- oder Distiller-PDF


*sich auf die stirn klatscht*....*kleines dummes mädchen bin*.... so ein dilettantischer fehler *schähm*... ich hab nur die unterschriftgruppen eingebettet und nicht alle.... hihi


trotzdem danke
juni
als Antwort auf: [#4984] Top
 
Michel Mayerle
Beiträge: 1047
11. Jul 2002, 15:05
Beitrag #10 von 10
Beitrag ID: #7040
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InDesign- oder Distiller-PDF


Hallo zusammen

Da moechte ich mich Herrn Zacherl anschliessen. Ausserdem moechte ich erwaehnen, dass es nicht unbedingt empfehlenswert ist, EPS-Dateien zu distillen, da der Distiller die EPS-Dateien gegebenenfalls nicht so korrekt interpretieren kann, wie er das bei den PostScript-Files tut. Ich würde also empfehlen, über den Adobe PS-Treiber und die Distiller-PPD eine mehrseitige PS-Datei zu erzeugen. Eine EPS-Datei kann uebrigens immer nur eine Seite enthalten, dehalb erhaeltst du auch immer mehrere Seiten. Beim PostScript-Format bist du da wesentlich flexibler.

Mit freundlichen Gruessen
Michel Mayerle
als Antwort auf: [#4984] Top
 
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