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Doc.T
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24. Apr 2003, 17:33
Beitrag #1 von 11
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InDesign ----> PDF


Hallo habe folgendes Problem:
Wenn ich aus InDesign über den Distiller ein PDF Drucke und es anschließend mit Pitstop überprüfe sind alle Farben im RGB Modus. Wenn ich es aus InDesign als PDF Exportiere sind die Farben korrekt im CMYK-Modus, auch wenn ich erst eine PS-Datei aus InDesign schreibe und dann die über denn Distiller schicke liegen die Farben im CMYK Modus. Jetzt meine frage: Kann das an dem Update auf 2.02 liegen oder wo könnte das Problem liegen?
Für eine Antwort währe ich sehr Dankbar, bin schon am verzweifeln hier.

Danke
Doc.T
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
24. Apr 2003, 17:38
Beitrag #2 von 11
Beitrag ID: #32874
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InDesign ----> PDF


Doc.T,

ich interpretiere Ihr Posting so, dass Sie direkt in einen virtuellen Drucker wie z.B. den "Acrobat Distiller" unter Windows oder "Adobe PDF erstellen" unter Mac OS 9.x ausgeben. Richtig? Wenn bei dieser Variante in den RGB-Farbraum konvertiert wird, dann ist dem virtuellen Drucker sicherlich eine PPD-Datei zugewiesen, die als Standardfarbraum RGB definiert. Prüfen Sie also mal die Einrichtung der verwendeten Druckerinstanz.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Doc.T
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24. Apr 2003, 18:22
Beitrag #3 von 11
Beitrag ID: #32883
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InDesign ----> PDF


Aber der Distiller hat doch ne feste PPD wie kann ich die in InDesign
ändern, die PPD Auswahl im Drucken Dialog ist inaktiv und ich kann keine PPD auswählen. Auf meinem anderen Rechner mit der selben Konfiguration (beide PC's mit XP Pro)nur dort ist Indesign auf 2.01 upgedatet funktioniert es?
als Antwort auf: [#32872] Top
 
Rob J Hall
Beiträge: 75
24. Apr 2003, 22:09
Beitrag #4 von 11
Beitrag ID: #32903
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InDesign ----> PDF


Hi Tim

Robert Zacherl hat Recht.
Auch beim einrichten des Distillers als Virtual Drucker unter Windows, wird man dazu aufgefordert einen Druckertreiber auszuwählen. Unter anderem gibt es die Möglichkeit "Acrobat Distiler CMYK" auszuwählen. Die Option "Acrobat Distiller" ist (leider) RGB.
Unter dem Drucken-Menü des InDesign ist dies nicht mehr zu ändern.
Am Besten also, gleich einen zweiten Drucker für CMYK einrichten, somit ist für's Internet und für Druckaufträge gleichermaßen gesorgt.

Es versteht sich von selbst, dass Du unter dem Menü Drucken -- Ausgabe CMYK und nicht RGB-Composite ausgewählt hast!

Gruß
Rob
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Doc.T
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24. Apr 2003, 22:59
Beitrag #5 von 11
Beitrag ID: #32905
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InDesign ----> PDF


Hallo Rob,

danke für eure Posts ich werde das mal ausprobieren.

Danke Tim
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Doc.T
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25. Apr 2003, 10:31
Beitrag #6 von 11
Beitrag ID: #32947
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InDesign ----> PDF


Nach nem neustart des Rechners funktioniert es jetzt wieder mit CMYK, hatte ja alle einstellungen für Druchvorstufe gemacht, fing schon an anmir zu zweifeln. Aber vielen Dank für eure hilfe.

Lieben Gruß

Tim Engel
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Renate
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25. Apr 2003, 20:54
Beitrag #7 von 11
Beitrag ID: #33026
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InDesign ----> PDF


Hallo,

würde mich gerne an diese frage dranhängen. ich arbeite auch gerne auf diese Weise - PDF direkt über den Distiller drucken. Häme Ullrich hat mir dazu mal geschrieben, es gäbe keinen Unterschied zwischen dem Schreiben einer PS Datei und anschließendem distillen und dem Drucken direkt über den Acrobat Distiller. Der Distiller ist bei der Installation von Acrobat 5 automatisch installiert worden, so dass von daher keine Einstellung des Farbraums möglich war. ich habe heute ein PDF auf diese Weise erstellt. Die Separation wurde in Photoshop gemacht. Das Farbmanagement in Indesign ist ausgestellt (oder benutzt dieselben Profile), in den Distiller-Einstellungen habe ich das Farbmanagement auch ausgeschaltet. - In den Geräteeigenschaften (unter Systemsteuerung) ist die Einstellung "automatisch" ausgewählt, was bedeuten soll, dass Windows automatisch das beste Farbprofil auswählt (nur: in der Liste der zugeordneten Farbprofile steht nix drin). - Der Probedruck auf dem DocuColor12 war einwandfrei. die Datei habe ich schon außer Haus gegeben. Muß ich jetzt damit rechnen, dass ich mir jetzt doch Fehler eingehandelt habe?

vielen Dank, grüße, Renate
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Haeme Ulrich
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25. Apr 2003, 22:09
Beitrag #8 von 11
Beitrag ID: #33040
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InDesign ----> PDF


Wenn Sie den Distiller als Drucker verwenden (funktioniert ab Acrobat 6.0 auch unter OS X), dann besteht technologisch kein Unterschied PotScript-Datei erstellen und distillen.
Die Jobopitons müssen im Druck (Windows) unter "Einrichten > Einstellungen" gewählt werden. Wogegen beim Distillen nach manuell erzeugter PostScript-Datei die Jobopitons im Distiller selber gewählt werden muss. Auch wenn auf den Distiller gedruckt wird, entsteht temporär eine PostScript-Datei.
Wenn mit dem Distiller-Drucker in InDesign keine PPD-Datei gewählt werden kann, dann ist dies richtig so, denn die PPD wurde ja bei der Konfiguration des Distiller-Druckers zugewiesen und muss somit nicht bei jedem Druckvorgang erneut zugewiesen werden.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich

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als Antwort auf: [#32872] Top
 
Doc.T
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25. Apr 2003, 22:22
Beitrag #9 von 11
Beitrag ID: #33043
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InDesign ----> PDF


Also auf Acrobat 6 bin ich schon richtig gespannt, fahre im Mai nach Stuttgart zu ner Vorstellung von Acrobat 6. Wenn ich das im Publisher richtig verstanden habe kann ich mir dann mit der Pro Version wohl PitStop, Crackerjack und all die Gimmicks sparen oder? Das währe echt toll.

Lieben Gruß

Tim
als Antwort auf: [#32872] Top
 
Robert Zacherl p
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26. Apr 2003, 10:48
Beitrag #10 von 11
Beitrag ID: #33073
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InDesign ----> PDF


Tim,

ohne Zweifel wird die Verfügbarkeit von Acrobat 6 Professional gewissen Einfluß haben auf die Verkaufszahlen mancher Prepress Plug-Ins von Drittherstellern. Allerdings wird es in keinem Fall ein vollwertiger Ersatz sein.
Am deutlichsten wird sich das im Falle eine Enfocus PitStop Professional zeigen. In Acrobat 6 Pro wird eine reine Reflight-Komponente enthalten sein. Diese wird Ihnen in Form eines Reports alle Fehler auflisten die in ihrem PDF enthalten sind. Und dann? Wie geht es dann weiter wenn Sie ein halbes Dutzend Fehler im Report aufgelistet bekommen? Auch Acrobat 6 Pro wird Ihnen wie bisher nicht die notwendigen Werkzeuge bieten können um schnell, effizient und produktionssicher Korrekturen in den PDF-Dateien durchführen zu können. Für einen Dienstleister, der vom Kunden nichts anderes bekommt als eine (fehlerhafte) PDF-Datei, aber eine essentiell notwendige Funktionalität. Selbst der PDF-Erzeuger, der Zugriff auf das zugrundeliegende, offene Dokument hat aus dem das PDF erzeugt wurde, wird immer wieder feststellen, dass gewisse Fehler gar nicht im Dokument selbst behebbar sind, sondern ausschließlich auf PDF-Ebene.

Und genau hier setzt Enfocus an. PitStop Professional ist eben viel mehr als ein reine Preflight-Werkzueg. Es ist ein kombiniertes PreFlight-, Korrektur- und Editier-Werkzeug.

Und nicht zuletzt:
Wer sich bislang kein Acrobat 4 oder 5 plus Enfocus PitStop Pro leisten konnte/wollte, der wird sich auch keine Acrobat 6 Pro leisten können.

Acrobat 6 Pro wird ein geniales Produkt - ohne Zweifel. Aber wir sind zumindest im professionellen Prepress-Anwendungsbereich (und an den will sich Adobe ja laut Produkt-Namensgebung offensichtlich wenden) weit davon entfernt, dadurch keine Plug-ins von Drittherstellern mehr zu benötigen. Denn das würde auf einen Verlust von heute verfügbarer Funktionalität hinauslaufen.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Haeme Ulrich
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28. Apr 2003, 13:32
Beitrag #11 von 11
Beitrag ID: #33216
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InDesign ----> PDF


Wir schrieben ja auch im angesprochenen Publisher-Artikel, dass sich "nur" prüfen lässt und nicht korrigieren mit der Preflight-Funktion.

Bei CrackerJack - da haben Sie recht - dürfte sich, sofern sich der Druckdialog in der Praxis dann auch bewährt, die Situation anders aussehen.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich

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InDesign- und PDF-Integration
als Antwort auf: [#32872]
(Dieser Beitrag wurde von Haeme Ulrich am 28. Apr 2003, 13:36 geändert)
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