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Anonym
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3. Apr 2003, 11:37
Beitrag #1 von 5
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Indesign workflow mit PS und AI


Hallo zusammen,

gestern hieß es im Adobe-Chat, daß es kein Problem wäre original Photoshop- und Illustrator-Dateien in InDesign zu platzieren.
Bisher konvertiere ich in tiff und/oder eps und platziere dann.
Mit Original_Dateien zu arbeiten, vor allem mit PS, wäre narürlich wesentlich effektiver. Abgesehen von der Datenmenge.
Hat jemand Erfahrungen mit solch einer Vorgehensweise und Problemen bei Dienstleistern.

Vielen Dank im Voraus.

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alex hoff
Beiträge: 58
3. Apr 2003, 14:01
Beitrag #2 von 5
Beitrag ID: #30348
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Indesign workflow mit PS und AI


hallo anonym,

wirkliche schwierigkeiten in der praxis gibt es keine.
es gibt ein paar details die zu beachten wären.
(bezüglich ebenen in photoshop)


alex hoff
als Antwort auf: [#30306] Top
 
Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
3. Apr 2003, 14:12
Beitrag #3 von 5
Beitrag ID: #30355
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Indesign workflow mit PS und AI


AI-Files unterstützen in der aktuellen Version leider keine Sonderfarben in Verläufen...

PSD ist unproblematisch in der Ausgabe, weil InDesign entweder PDF-Objekte oder PostScript daraus machen muss und so das Ausgabegerät nichts zu spüren bekommt. Nachteil von PSD: Lässt sich nicht komprimieren, und auch keien Vektor/Schriften einbetten. Hier empfehlen wir das Photoshop PDF.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich

http://www.ulrich-media.ch
InDesign- und PDF-Integration
als Antwort auf: [#30306] Top
 
Michel Mayerle
Beiträge: 1047
3. Apr 2003, 16:08
Beitrag #4 von 5
Beitrag ID: #30389
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Indesign workflow mit PS und AI


Hallo zusammen

Im Prinzip handhabe ich es so, dass ich zu 95 Prozent aller Fälle nur noch das PDF-Format für Prepress-Jobs verwende. Andere Formate verwende ich nur in Notfällen. PDF beinhaltet sämtliche Parameter, die in der Druckvorstufe wichtig sind. Im Zusammenspiel mit Adobe InDesign2 ist die vollständige Ausnützung des PDF-Formates auch möglich. PDF bietet folgende Vorteile:

- hervorragend komprimierbar
- Unterstützung aller notwendigen Farbräume (CMYK, RGB, LAB, Graustufen, Device-N, Separatio Color Spaces...)
- plattformunabhängig
- Schriften sind eingebettet, falls die PDF-Datei korrekt erstellt wurde
- PDF-Dateien sind bereits vorinterpretiert, was bei allen anderen Datenformaten nicht der Fall ist!
- Unterstützung von ICC-Profilen und Rendering-Intents
- In Zukunft wird die Verarbeitung und Ausgabe von Transparenzen vereinfacht werden, da imme rmehr RIPs in der Lage sind, Transparenzen eigenständig zu verflachen. Einige RIPs basieren intern sogar bereits auf PDF
- In Adobe Photoshop kann eine PDF-Datei exportiert werden, die alle Ebenen, Masken, Kommentare, Pfade usw. beinhaltet. Diese PDF-Datei kann zum Beispiel mit Acrobat betrachtet werden. Bei einem erneuten Oeffnen in Photoshop bleiben all die genannten Parameter in Photoshop erhalten
- konsistenter Arbeitsablauf

Das waren nur einige Vorteile, die ich persönlich sehr wichtig finde. Den Einsatz PS/EPS-Daten betrachte ich in 99 prozent aller Fälle als nicht mehr als gehbar, da viele der oben genannten Vorteilen nicht mehr unterstützt werden.

Der Einsatz von PDF als quasi-Standardformat bedingt jedoch auch die dafür geeigneten Software- und Hardwarekomponenten. Ein PostScript Level3-RIP (am besten ein Original-Adobe-RIP) sowie eine Applikation, die PDF korrekt importieren und exportieren kann, ist eine absolute Voraussetzung. InDesign eignet sich diesbezüglich hervorragend.

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
ulrich-media
InDesign- und PDF-Integration
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Anonym
Beiträge: 22827
3. Apr 2003, 16:08
Beitrag #5 von 5
Beitrag ID: #30393
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Indesign workflow mit PS und AI


@alex hoff,

was im Einzelnen wäre denn bei den PS-Ebenen zu berücksichtigen?

Grüße
als Antwort auf: [#30306] Top
 
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