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Wolfgang Reszel  M 
Beiträge: 4170
14. Mai 2003, 11:11
Beitrag #1 von 9
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Indizierte Farben


Hi,

erstmal sorry für den Leerbeitrag, habe mich da irgendwie vertippt.

wir arbeiten mittlerweile oft mit Indesign und den weichen Schatten und erzeugen mit dem Distiller PDFs, welche bis dato immer gut raus kamen. Nun haben wir eine Druckerei, welche die PDFs ablehnt, da Elemente enthalten sind, welche indizierte Farben enthalten. Beim näheren Betrachten mit Pitstop zeigte sich, dass alle Schatten auf Farbflächen indiziert angelegt sind.
Leider kann mir niemand sagen, warum das überhaupt ein Problem darstellt und somit will die Druckerei unbedingt PDFs ohne indizierte Objekte.
Was kann ich nun tun, damit der Distiller keine indizierten Schatten mehr macht, die automatische Komprimierung habe ich schon deaktiviert. Oder geht das wirklich nur nachträglich mit Pitstop?

Wolfgang Top
 
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Wolfgang Reszel  M 
Beiträge: 4170
14. Mai 2003, 11:22
Beitrag #2 von 9
Beitrag ID: #35242
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Indizierte Farben


Hi,

habe gerade noch rumprobiert, aber wie kann ich in Pitstop die indizierten Objekt umwandeln? Mit "in CMYK konvertieren" geht's nicht, bleibt indiziert.

Wolfgang
als Antwort auf: [#35237] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
14. Mai 2003, 12:26
Beitrag #3 von 9
Beitrag ID: #35260
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Indizierte Farben


Hallo Herr Reszel,

dieses Thema wurde in der vergangenheit bereits einige Male behandelt.
Der Acrobat Distiller setzt die Indizierung von Bildfarbräumen als Mittel ein, um das Bilddatenvolumen innerhalb der generierten PDF-Datei zu reduzieren. Dieser Prozess ist absolut verlustfrei, weil er nur dann stattfindet, wenn das fragliche Bild eine handvoll Kriterien erfüllt wie z.B. eine maximale Farb- bzw. Tonwertanzahl von 256.
Ihr Dienstleist setzt offensichlich ein Preflight-Werkzeug ein, weiß aber offensichtlich nicht richtig damit umzugehen, sonst wäre es nicht zu einer solchen Aussage gekommen.

Wenn Sie dem Acrobat Distiller das Indizieren austreiben wollen (was wie gesagt ungeschickt wäre, weil es nur zu Ihrem Nutzen ist), dann können Sie dies durch einen manuellen Eingriff in die verwendete Joboptions-Datei bewerkstelligen. öffnen Sie die fragliche Datei (zu finden im Distiller "Settings"-Ordner in einem Texteditor und suchen Sie die Zeile
"/ConvertImagesToIndexed true"

Wandeln Sie diese in
"/ConvertImagesToIndexed false"
um und speichern Sie sie.
Von nun an findet in Verbindung mit diesen Joboptions keine Indizierung mehr statt.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Wolfgang Reszel  M 
Beiträge: 4170
14. Mai 2003, 12:51
Beitrag #4 von 9
Beitrag ID: #35268
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Indizierte Farben


Hallo Herr Zacherl,

vielen Dank für Ihre Antwort. Ich hatte im Forum schon gesucht, bin aber nicht auf so eine Frage gestoßen. Ich habe nun dem Dienstleister gesagt, dass die Datei in Ordnung ist und warten wir mal ab, was dabei rauskommt.

Wolfgang
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Anonym
Beiträge: 22827
14. Mai 2003, 13:32
Beitrag #5 von 9
Beitrag ID: #35293
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Indizierte Farben


Herr Reszel,

das geht nicht. Da ein Enfocus PitStop in einem indizierten Farbraum kein Problem sieht (was ja auch vollkommen korrekt ist, siehe mein erstes Posting), gibt es dafür auch kein "Heilmittel".

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Wolfgang Reszel  M 
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14. Mai 2003, 14:38
Beitrag #6 von 9
Beitrag ID: #35313
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Indizierte Farben


Hi,

warum kann man eigentlich festlegen, dass PitStop bei indizierten Farben Alarm schlagen soll?

Wolfgang
als Antwort auf: [#35237] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
14. Mai 2003, 15:12
Beitrag #7 von 9
Beitrag ID: #35329
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Indizierte Farben


Herr Reszel,

aus zweierlei Gründen:

- Es gibt einige wenige PostScript-RIPs, die im Fall indizierter, in Sonderfarbe eingefärbter Bilddaten, falsche Separationsergebnisse liefern.

- Das Vorhandensein einer Indizierung bedeutet ja, wie bereits gesagt, dass ein Bild maximal 256 verschiedene Farben/Farbtöne aufweisen kann. Somit kommen nur bestimmte Bildtypen wie Screenshots, Duplex-Bilder oder eingefärbte Graustufen-Bilder dafür in Frage. Wenn ein normales, gescanntes/ digital fotografiertes Farbbild indiziert im PDF zu finden ist, könnte dies auf einen Fehler hindeuten, der bereits beim Speichern des Bildes passiert ist. Also z.B. die Speicherung in einem indizierten Farbraum in Adobe Photoshop. Somit trat dann aber der Qualitätsverlust schon lange vor der PDF-Erzeugung auf.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Wolfgang Reszel  M 
Beiträge: 4170
27. Feb 2004, 12:44
Beitrag #8 von 9
Beitrag ID: #72401
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Indizierte Farben


Hallo,

nun muss ich das Thema hier nochmals aufwärmen, weil wir mal wieder Probleme mit einem Dienstleister haben. Der hat erhält nämlich beim RIPpen leichte Farbverschiebungen genau an den Bereichen, wo indizierte Farben verwendet werden. Nun habe ich die Distiller-Options mal angepasst und musste dann mit Pitstop feststellen, dass es nun auch zu einer minimalen Farbverschiebung kommt. Aus 100 0 100 60 wird dann in den ehemals indizierten Bereichen 100 0 99,6 60. Ist nur minimal, aber scheinbar für den RIP des Dienstleisters schon ein Problem. Ist das ein Fehler vom Distiller 6.01 oder woran könnte das liegen? Farbmanagement ist deaktiviert und die PS-Datei kommt korrekt in Photoshop rein. Sie stammt aus Indesign CS mit deaktiviertem Farbmanagement.

NACHTRAG: Der Dienstleister hat ebenfalls einen Adobe-Interpreter, was sich dann mit dem Distiller-Ergebnis deckt. Ghostscript macht alles wie erwartet.

Wolfgang
als Antwort auf: [#35237]
(Dieser Beitrag wurde von Wolfgang Reszel am 27. Feb 2004, 15:55 geändert)
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Wolfgang Reszel  M 
Beiträge: 4170
1. Mär 2004, 13:08
Beitrag #9 von 9
Beitrag ID: #72819
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Indizierte Farben


Hi,

das Problem lässt sich übrigens leicht reproduzieren. Mal legt in Indesign eine Fläche mit 100 0 100 60 an und legt darüber z.B. einen Test mit Schatten. In den Joboptions setzt man "/ConvertImagesToIndexed" auf "false" und distilliert darauf hin eine von Indesign erzeugt PS-Datei. Mit der Pipette von Pitstop kann man dann den kleinen Unterschied messen.

Wolfgang
als Antwort auf: [#35237] Top
 
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