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Thobie p
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12. Okt 2009, 01:46

Beitrag #1 von 13
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Kindle u. a.


Hallo,

so, passend zur Buchmesse diese Woche in Frankfurt eine Frage in die Runde: Was haltet Ihr von diesen E-Book-Lesegeräten wie der Kindle von Amazon oder der von Sony?

Kommt für Euch so was in Frage? Würdet Ihr Eure Bücher darauf lesen? Und es mit in den Urlaub nehmen? Oder hat schon jemand so ein Gerät gekauft?

Mich interessiert nur generell die Akzeptanz und das Interesse an solchen Geräten.

Grüße



Thobie

--
Autor | Designer | Verleger
Hamburg | +49 40 6116 9771
http://www.medien-schmie.de | http://www.kreativ-schmie.de | http://www.buch-schmie.de
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„Es gab nie ein großes Genie ohne einen Anflug von Wahnsinn“ – Aristoteles, Problemata 954


(Dieser Beitrag wurde von Thobie am 12. Okt 2009, 01:56 geändert)
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Jens Naumann  M 
Beiträge: 4949

12. Okt 2009, 10:58

Beitrag #2 von 13
Beitrag ID: #410850

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Kindle u. a.


Hallo,

ich persönlich tendiere dann eher zu einem guten Hörbuch. Dieses Mal muss ich nicht der Erste sein, der eine gewisse Technik will.

Beruflich ist es ein sehr interessantes Feld, wenn man mit Buchherstellung beschäftigt ist. Da bin ich gespannt auf den Hype in der Branche (oder vielleicht auch kein Hype).
Gott grüß die Kunst,
Jens

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Freeday p
Beiträge: 5604

12. Okt 2009, 20:06

Beitrag #3 von 13
Beitrag ID: #410944

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Kindle u. a.


Jüngst war ein Bericht zu Hörbüchern im Kassensturz. Das ist in der Schweiz
eine Sendung, die verschiedene Dinge in Labors oder mit sehr "realitätsnahen"
Methoden testet und nebenbei ein paar Missstände aufdeckt und behebt. Alles
in allem eine etablierte, glaubwürdige Sendung.

http://www.sf.tv/...docid=20090908-ebook

Über den Kindle wurde auf meiner Lieblings-Techseite http://www.neuerdings.com
berichtet – einfach die Suche anschmeissen.

Gruss Stefan


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Thobie p
Beiträge: 3223

12. Okt 2009, 20:50

Beitrag #4 von 13
Beitrag ID: #410947

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Kindle u. a.


Hallo, Stefan,

Zitat Jüngst war ein Bericht zu Hörbüchern im Kassensturz. Das ist in der Schweiz eine Sendung, die verschiedene Dinge in Labors oder mit sehr "realitätsnahen" Methoden testet und nebenbei ein paar Missstände aufdeckt und behebt. Alles in allem eine etablierte, glaubwürdige Sendung. http://www.sf.tv/...docid=20090908-ebook


sorry, mir geht es nicht um Hörbücher, sondern um E-Book-taugliche-Reader oder -Darstellungsgeräte wie von Amazon und Sony. Unter dem Hintergrund, dass am Mittwoch die Buchmesse in Frankfurt beginnt, diese eGeräte dort sehr stark präsentiert werden und in der heutigen FAZ ein Artikel zu lesen war, in dem Branchenspezialisten prognostizieren, dass ab 2018 der Umsatz für E-Books den Umsatz für gedruckte Bücher übersteigen wird. Daher meine Nachfrage.

Ein Kollege von mir brachte es in einem Posting auf den Punkt: „Wer – nach den Tontafeln aus Ägypten und Griechenland – beim Buchdruck von Gutenberg stehen geblieben ist und das digitale Zeitalter verschläft, hat selbst Schuld.“ Also, ich schätze nach wie vor das haptische Erlebnis eines gut gedruckten und gebundenen Buchs, mit allen daraus folgenden Erdenklichkeiten: Auf dem Sofa lümmeln, Kaffee drüber kippen, Buchecken umknicken zum Erinnern für die jeweilige Seite, Kommentare hineinschreiben, mit der Zeitung (auch ein Printmedium) Mücken und Fliegen tot schlagen usw. Aber so wie viele Dinge mittlerweile ins Digitale (Internet) abgewandert sind, dürfte das – vielleicht? – dem Buch auch bald blühen???

Zitat Über den Kindle wurde auf meiner Lieblings-Techseite www.neuerdings.com berichtet – einfach die Suche anschmeissen.

Ich will mich durch keine Website „hangeln“, bitte berichte kurz, was die dort schreiben.

Grüße




Thobie

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(Dieser Beitrag wurde von Thobie am 12. Okt 2009, 21:01 geändert)
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Freeday p
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12. Okt 2009, 23:02

Beitrag #5 von 13
Beitrag ID: #410954

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Kindle u. a.


Antwort auf [ Thobie ] Ich will mich durch keine Website „hangeln“, bitte berichte kurz, was die dort schreiben.


Äh – kaufen und für Dich testen hätte ich auch noch im Angebot. Bräuchte nur
noch deine Kriterien, Zeit und Geld. Oder war das ironisch gemeint? :-/

Natürlich meinte ich beim Kassensturz-Test eBook Reader, mein Fehler :-)
Kommentartauglich sind eBook reader jedenfalls. Wenn aber das eBookding
spinnt ist alles weg…

Gruss Stefan


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(Dieser Beitrag wurde von Freeday am 12. Okt 2009, 23:03 geändert)
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Sacha Heck  M  p
Beiträge: 3149

13. Okt 2009, 10:04

Beitrag #6 von 13
Beitrag ID: #411000

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Kindle u. a.


Hallo,

Ich habe hier noch niemanden mit so einem Ding gesehen. Bei meiner
Reise nach New York im September jedoch so manche am Flughafen.

Zitat von Thobie Also, ich schätze nach wie vor das haptische Erlebnis eines gut gedruckten und gebundenen Buchs, mit allen daraus folgenden Erdenklichkeiten: Auf dem Sofa lümmeln, Kaffee drüber kippen, Buchecken umknicken zum Erinnern für die jeweilige Seite, Kommentare hineinschreiben, mit der Zeitung (auch ein Printmedium) Mücken und Fliegen tot schlagen usw.

Ich empfinde das auch so wie Thobie. Ich mag auch das gute gedruckte
Buch das ich nachher in mein Regal stelle und kann mir noch nicht
vorstellen sowas wie ein Kindle zu kaufen. Ich mag es auch, in die
Buchhandlung zu gehen und da 2 Stunden z.B. rum zu hängen und
in die Bücher rein zu schauen ...

Gruß,
Sacha



> Job: Quad Core Intel Xeon, OSX 10.5.8, CS2 + CS4 (6.0.4) Premium
> Home: MacBookPro 17", OSX 10.6.8, CS5.5 Design Premium
http://www.mediengestalter.lu


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Freeday p
Beiträge: 5604

13. Okt 2009, 10:12

Beitrag #7 von 13
Beitrag ID: #411002

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Kindle u. a.


 
Sehe ich ganz genau so. Und das als doch sehr technik-aufgeschlossener Anwender.
Als bekennender Leser liebe ich es, zum Kaffee Zeitungen zu lesen und auf längeren
Zugfahrten einfach ein Buch hervorzukramen (wenn ich nicht einen Film schaue…).

Macbook dabeihaben ja, Kindle nein. Dafür fehlt mir die Universalität eines solchen
Geräts. Nur Seiten anzeigen kann mein Buch oder eine Zeitung auch. Dafür brauche
ich nicht ein Teil, welches auch noch geladen werden will.

Kassensturz meint zusammenfassend: Abwarten ist die beste Strategie!

Gruss Stefan


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Polylux
Beiträge: 1353

13. Okt 2009, 11:39

Beitrag #8 von 13
Beitrag ID: #411021

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Kindle u. a.


Antwort auf [ Freeday ] Wenn aber das eBookding
spinnt ist alles weg…


Oder wenn der Verkäufer das will, dann ist auch alles gekaufe wieder weg.

Das gab es doch letztens erst in den Nachrichten, dass Amazon beim Update ungeliebte Bücher oder die aus "zweifelhafter Herkunft" einfach ohne Rückfrage von den Kindles gelöscht hat.

Thomas Nagel

als Antwort auf: [#410954] Top

Christoph Steffens  M 
Beiträge: 4594

13. Okt 2009, 11:56

Beitrag #9 von 13
Beitrag ID: #411026

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Kindle u. a.


Antwort auf [ Polylux ] Oder wenn der Verkäufer das will, dann ist auch alles gekaufe wieder weg.

Hier die Fakten:
http://www.beyond-print.de/...07.html?fromRss=true

Grüßle
Christoph Steffens

http://www.indesignusergroup.com/chapters/stuttgart/

als Antwort auf: [#411021] Top

Freeday p
Beiträge: 5604

13. Okt 2009, 12:42

Beitrag #10 von 13
Beitrag ID: #411033

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Kindle u. a.


Antwort auf [ Christoph Steffens ] Hier die Fakten:
http://www.beyond-print.de/...07.html?fromRss=true

…und hier die Folgen :-)
http://www.dcrs.de/...ar-von-amazon, 368013


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Thobie p
Beiträge: 3223

14. Okt 2009, 23:58

Beitrag #11 von 13
Beitrag ID: #411274

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Kindle u. a.


Hallo,

vielen Dank an alle, die geantwortet haben.

Die meisten Antworten gingen in diese Richtung: E-Book-Lesegeräte Nein! Der Wunsch beim Lesen wurde definitiv in Richtung haptisches Erlebnis artikuliert, ein gebundenes und gedrucktes Buch auf dem Sofa am Sonntag Nachmittag mit einem Kaffee/Latte Macchiato dazu, mit anderen Printmedien wie Zeitungen auch mal die Mücken tot schlagen, die Zeitungen kann man notfalls auch zum Ausstopfen von durchnässten Schuhen verwenden ;–) oder einfach zwei glückliche Stunden in der Buchhandlung verbringen, um dort in x-beliebige Bücher hineinzuschauen und herumzuschnuppern. Einfach schön!

Es gab einige wenige Gegenstimmen – auch per PM und aus einer anderen Mailing-Liste – in Richtung „Digitale Welt“. Am meisten hat mich ein Posting überzeugt, dass – sinngemäß – der Poster kein Verständnis dafür habe, wenn Leute im Mittelalter bei der Buchdruck-Kunst von Gutenberg hängen bleiben. Das haptische Erlebnis ist akzeptabel. Und auch die schwarze (Bleisetzer-)Kunst darf nochmals aufschreien. Aber dennoch meinte er, die digitale Zeit schreitet voran und lässt sich nicht mehr aufhalten. Auf der Buchmesse diese Woche in Frankfurt gibt es laut FAZ Branchenkenner, die für die Zeit nach 2018 einen höheren Buchumsatz bei E-Books prognostizieren als beim gedruckten Buch.

Ich habe für mich nun folgendermaßen entschieden: Ich kratze ja keine Tontafeln mehr. Ich bin aber nachfolgend ein bibliophiler Mensch, liebe alte (Universitäts-)Bibliotheken und bin Anhänger der Gutenberg’schen Buchdruck-Kunst. Und schon allein der Geruch eines gebundenen Buchs, das ich durchblättere, ist für mich ein Glückserlebnis, das kein E-Book-Reader leisten kann oder leisten wird.

Aber ich sehe die Notwendigkeit, unabhängig von meiner ganz persönlichen Meinung, die Haptik und die gute Buchdruck-Kunst zu lieben und zu pflegen, auch denjenigen Lesern entgegen zu kommen/entgegen kommen zu müssen, die Buchinhalte digital haben möchten.

Also werde ich mich in der kommenden Zeit verstärkt darum bemühen, bei Sony oder Amazon* die entsprechenden Informationen zu erhalten, um meine Bücher auch in dieser digitalen Form dem Publikum zu präsentieren. Auch wenn es mir persönlich nicht schmeckt und ich einige Kröten dabei schlucken muss ;–(, aber jeder kennt es ja: Der Kunde ist König. Und wenn der Zug in diese (digitale) Richtung fährt, sollte man irgend wann aufspringe, oder nicht …?

Grüße und danke für Eure Antworten




Thobie


*Da der Kindle bisher nur an US-Bürger mit US-Wohn- und Rechnungsadresse verkauft wurde, bietet Amazon derzeit noch keine Möglichkeit für europäische Autoren oder Verleger, ihre Inhalte in einem Format zu präsentieren, die für Kindle geeignet sind. Amazon sagt, dass man derzeit daran arbeite, aber ausser einem: „Schauen Sie regelmäßig auf die Website von Amazon.de, wann genauere Informationen oder Neuigkeiten dazu erwähnt werden!“, gibt es von deren Seite nichts. Übrigens, Amazon hat der in der Grafikerbranche gut bekannten Abkürzung „DTP“ (=Desktop Publishing) eine neue Bezeichnung zugeordnet: „Digital Text Platform“. ;–)

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„Es gab nie ein großes Genie ohne einen Anflug von Wahnsinn“ – Aristoteles, Problemata 954

als Antwort auf: [#411033]

(Dieser Beitrag wurde von Thobie am 15. Okt 2009, 00:11 geändert)
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Freeday p
Beiträge: 5604

15. Okt 2009, 10:31

Beitrag #12 von 13
Beitrag ID: #411302

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Kindle u. a.


Antwort auf [ Thobie ] *Da der Kindle bisher nur an US-Bürger mit US-Wohn- und Rechnungsadresse verkauft wurde, bietet Amazon derzeit noch keine Möglichkeit für europäische Autoren oder Verleger, ihre Inhalte in einem Format zu präsentieren, die für Kindle geeignet sind.

Zitat von neuerdings.com Leser in der ganzen Welt können den Amazon-Leser ab sofort auf Amazon.com vorbestellen. Ab dem 19. Oktober wird der Kindle aus den USA versandt. Der Preis beträgt 279 US-Dollar (ca. 190 Euro), wobei wahrscheinlich noch Einfuhrumsatzsteuer anfällt (19%, also etwa 40 Euro) sowie Versandkosten.
Die gute Nachricht: Sie können Ihr amazon.de-Konto benutzen, um das Gerät auf amazon.com zu bestellen. Die zweite gute Nachricht: Der Kauf von Büchern über das im Kindle integrierte Mobilfunkmodul kostet den Eigner keine zusätzlichen Gebühren.


Von Adobe stammt das InDesign to Kindle White Paper:
http://www.adobe.com/...ndesigntokindle.html

…und von Google eine Riesenladung an Anleitungen, wie man Text kindle-gerecht
(z.B. von bestehenden Daten) aufbereiten kann:
http://www.google.ch/...;fp=d00bcf437c4028ee

Gibt also keinen Grund mehr zuzuwarten :-)

Trotz der Erhältlichkeit mehrerer Modelle von eBook Readern in der Schweiz habe
ich als bekennender Hardcore-Zugfahrer noch nicht einen einzigen in freier Wildbahn
gesehen. Ob dem eBook Reader das gleiche blüht wie Tablet-PCs (Hype um nichts)
oder eher den Netbooks (Langzeit-Hype, irgendwann ging es dann doch noch los…)
ist aber schwer zu sagen. Klar, Techies tendieren zu «the next big thing». Aber bis-
her sagen die Endverbraucher fast unisono: eBooks nein danke…

TabletPC und co. haben es gezeigt: man muss nicht jeden Hype mitmachen um
«in» zu sein. Bücher sind nun mal eine Emotionsfrage.

Bei Musik z.B. ist die Evolution weg von grossen Schallplatten hin zu qualitativ
höherwertigen Medien bis hin zum hardware-medien-losen Format gegangen. Da-
bei gab es immer (fast) nur klare Vorteile. Der End-User kriegt mehr Musik auf
seine Ohren, im immer kleineren, transportablen Format. Wie ist dabei eher egal.
Player und Medien sind kleiner und handlicher geworden. Musik bleibt dabei Musik.
Restlos jede erhältliche Musik kann mitgenommen werden.

Bei Büchern sehe ich das anders. Kindle ist immer +/- gleich gross wie ein kleines
Büchlein. Zudem kann es nur Bücher und nur s/w. Meine PAGE oder MacLife und
wie sie alle heissen kaufe ich also nach wie vor am Kiosk. Die richtig grossen Bü-
cher, bei denen Platz und Gewicht ein Argument für eine tragbarere Lösung wären
sind meist Bildbände oder irgendwas im Atlanten-Bereich. Also nichts für Kindle.
Farbe und der "wow" Effekt von Grossformaten fehlen einfach…

Bleiben also noch Belletristik, Romane, Krimis & co. Und vielleicht Zeitungen, wenn
diese denn mitziehen. Ein eher kleiner Teil der aktuellen Papiermedien

********************************************************************

Um mal Gedanken zu spinnen:
Kindle wäre eine gute Fachbücher-Ablage. Nach Themen sortiert liegen die
Infos voll-durchsuchbar und mit Notiz-Möglichkeit auf einem kleinen kompakten
Gerät. Informationen können viel schneller abgerufen werden, als wenn sich jeder
jedesmal durch Inhaltsverzeichnisse verschiedener Bücher z.B. zu InDesign lesen
und stöbern muss. Dazu müssten aber Fachbücher für Kindle portiert werden. Da
diese aber preislich eher hoch angesiedelt sind ist die Umsetzung fraglich.

Digitales hat einfach irgendwie keinen Wert. Das sieht man am Preiszerfall in der
Musikbranche. Niemand wird für ein digitales PAGE die vollen +/- 20 CHF bezah-
len wollen. Und je länger das eBook Format auf dem Markt ist, desto eher wird
der Schrei nach günstigen Inhalten lauter werden. Wie bei MP3 eben…

Gruss Stefan


************************************************************************
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als Antwort auf: [#411274]

(Dieser Beitrag wurde von Freeday am 15. Okt 2009, 10:50 geändert)
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Thobie p
Beiträge: 3223

16. Okt 2009, 00:52

Beitrag #13 von 13
Beitrag ID: #411427

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Hallo, Freeday,

Zitat Leser in der ganzen Welt können den Amazon-Leser ab sofort auf Amazon.com vorbestellen. Ab dem 19. Oktober wird der Kindle aus den USA versandt. Der Preis beträgt 279 US-Dollar (ca. 190 Euro), wobei wahrscheinlich noch Einfuhrumsatzsteuer anfällt (19%, also etwa 40 Euro) sowie Versandkosten. Die gute Nachricht: Sie können Ihr amazon.de-Konto benutzen, um das Gerät auf amazon.com zu bestellen. Die zweite gute Nachricht: Der Kauf von Büchern über das im Kindle integrierte Mobilfunkmodul kostet den Eigner keine zusätzlichen Gebühren.

Das weiß ich seit einiger Zeit schon, keine neue Nachricht. Nur eine Nachricht für Dich im Gegenzug: Es gibt bisher nur englischsprachige Bücher – aus den USA – für den Kindle, keinerlei deutsche!

Zitat Von Adobe stammt das InDesign to Kindle White Paper: http://www.adobe.com/...ndesigntokindle.html

Gibt es so was für QXP? Dann hilfst Du mir eine Menge. Denn …

Zitat … und von Google eine Riesenladung an Anleitungen, wie man Text kindle-gerecht (z.B. von bestehenden Daten) aufbereiten kann: http://www.google.ch/...;fp=d00bcf437c4028ee. Gibt also keinen Grund mehr zuzuwarten :-)

… wie sind die Vertriebswege? Wo stelle ich das zur Verfügung, damit es Kindle-Nutzer bezahlen und herunterladen können? Wie mache ich Marketing, um den Kunden zu informieren, dass es das Buch als E-Book gibt? Dafür hast Du leider keine Antworten, ganz einfach, weil ich von Amazon die Antwort bekam: „Wir arbeiten daran, aber noch ist für den deutschen Markt nichts realisiert.“ Nur die Bestellung aus den USA ist möglich.

Grüße



Thobie

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(Dieser Beitrag wurde von Thobie am 16. Okt 2009, 00:54 geändert)
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