Von Adobe stammt das InDesign to Kindle White Paper:
http://www.adobe.com/...ndesigntokindle.html …und von Google eine Riesenladung an Anleitungen, wie man Text kindle-gerecht
(z.B. von bestehenden Daten) aufbereiten kann:
http://www.google.ch/...;fp=d00bcf437c4028ee Gibt also keinen Grund mehr zuzuwarten :-)
Trotz der Erhältlichkeit mehrerer Modelle von eBook Readern in der Schweiz habe
ich als bekennender Hardcore-Zugfahrer noch nicht einen einzigen in freier Wildbahn
gesehen. Ob dem eBook Reader das gleiche blüht wie Tablet-PCs (Hype um nichts)
oder eher den Netbooks (Langzeit-Hype, irgendwann ging es dann doch noch los…)
ist aber schwer zu sagen. Klar, Techies tendieren zu «the next big thing». Aber bis-
her sagen die Endverbraucher fast unisono: eBooks nein danke…
TabletPC und co. haben es gezeigt: man muss nicht jeden Hype mitmachen um
«in» zu sein. Bücher sind nun mal eine Emotionsfrage.
Bei Musik z.B. ist die Evolution weg von
grossen Schallplatten hin zu qualitativ
höherwertigen Medien bis hin zum hardware-medien-losen Format gegangen. Da-
bei gab es immer (fast) nur klare Vorteile. Der End-User kriegt mehr Musik auf
seine Ohren, im immer kleineren, transportablen Format. Wie ist dabei eher egal.
Player und Medien sind kleiner und handlicher geworden. Musik bleibt dabei Musik.
Restlos jede erhältliche Musik
kann mitgenommen werden.
Bei Büchern sehe ich das anders. Kindle ist immer +/- gleich gross wie ein kleines
Büchlein. Zudem kann es nur Bücher und nur s/w. Meine PAGE oder MacLife und
wie sie alle heissen kaufe ich also nach wie vor am Kiosk. Die richtig grossen Bü-
cher, bei denen Platz und Gewicht ein Argument für eine tragbarere Lösung wären
sind meist Bildbände oder irgendwas im Atlanten-Bereich. Also nichts für Kindle.
Farbe und der "wow" Effekt von Grossformaten fehlen einfach…
Bleiben also noch Belletristik, Romane, Krimis & co. Und vielleicht Zeitungen,
wenn diese denn mitziehen. Ein eher kleiner Teil der aktuellen Papiermedien
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Um mal Gedanken zu spinnen:
Kindle wäre eine gute Fachbücher-Ablage. Nach Themen sortiert liegen die
Infos voll-durchsuchbar und mit Notiz-Möglichkeit auf einem kleinen kompakten
Gerät. Informationen können viel schneller abgerufen werden, als wenn sich jeder
jedesmal durch Inhaltsverzeichnisse verschiedener Bücher z.B. zu InDesign lesen
und stöbern muss. Dazu müssten aber Fachbücher für Kindle portiert werden. Da
diese aber preislich eher hoch angesiedelt sind ist die Umsetzung fraglich.
Digitales hat einfach irgendwie keinen Wert. Das sieht man am Preiszerfall in der
Musikbranche. Niemand wird für ein digitales PAGE die vollen +/- 20 CHF bezah-
len wollen. Und je länger das eBook Format auf dem Markt ist, desto eher wird
der Schrei nach günstigen Inhalten lauter werden. Wie bei MP3 eben…
Gruss Stefan
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