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Anonym
Beiträge: 22827
11. Dez 2003, 10:49
Beitrag #1 von 24
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Kontroller darüber, mit welcher Auflösung ein PDF geschrieben wurde


Wie kann man bei einem angelieferten PDF anhand des Pit Stops kontrollieren, mit welcher Auflösung (1200/2400 dpi)das PDF geschrieben wurde? Top
 
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
11. Dez 2003, 11:11
Beitrag #2 von 24
Beitrag ID: #62010
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Kontroller darüber, mit welcher Auflösung ein PDF geschrieben wurde


Hallo anonymer Poster,

diese Kontrolle ist nicht möglich, weil diese Information nicht in der PDF-Datei enthalten ist. Nur wenn unsere Distiller Secrets bei der PDF-Erzeugung geladen gewesen wären, könnten Sie aus dem angehängten Notizzettel, die tatsächlich verwendete Interpreterauflösung herauslesen.

Wozu brauchen Sie diese Information genau?

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Anonym
Beiträge: 22827
11. Dez 2003, 12:11
Beitrag #3 von 24
Beitrag ID: #62023
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Kontroller darüber, mit welcher Auflösung ein PDF geschrieben wurde


Ich brauche diese Info, weil ich von einem Kunden ein PDF erhalten, und zur Weiterverarbeitung, sprich Belichtung (CTP) kontrolliert habe. Als ich es zur Belichtung weiter gab, wurde nur ein 40er Raster (200dpi) statt des effektiven 60er Rasters Belichtet und dies, obwohl die Bildauflösungen im PDF selbst korrekt waren. Der Grund dafür liegt anscheinend darin, dass die Auflösung mit der das PDF geschrieben wurde, zu niedrig war (1200 statt 2400dpi.

Man hat also auch z.B. mit Flight Check keine Chance der Auflösung auf die Schliche zu kommen?

Merci für die Infos
MfG
A. Wyss
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loethelm  M 
Beiträge: 5949
11. Dez 2003, 12:30
Beitrag #4 von 24
Beitrag ID: #62031
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Kontroller darüber, mit welcher Auflösung ein PDF geschrieben wurde


Hallo,

was heißt die Bildauflösungen waren korrekt? Alle mindestens 200 dpi im PDF? Dann hat das Belichtungsstudio Unsinn gemacht. Normale RIPs, die einen Belichter ansteuern, haben Warteschlangen für die versch. Rasterweiten wo die Kalibrationskurven, die CMS-Einstellungen und die Rasterweiten bzw. die Algorhythmen für FM-Raster hinterlegt sind. Ich denke, dass der Dienstleister das PDF in die falsche Warteschlange geschickt hat oder eine Einstellung hat, die für die falsche Rasterweite sorgte. Da würde ich mal nachfragen, ob die Wissen, wie man PDF-Dateien richtig weiterverarbeitet.
Gerade in der PDF-Verarbeitung sind viele Dienstleister überfordert, was man schon daran sieht, was für abenteuerliche Jobsettings man teilweise für den Distiller zur Verfügung gestellt bekommt.
Selbst wenn die Auflösung zu niedrig war, kann man 60er Raster belichten. Das sieht dqann nur dementsprechend schlecht aus.
MfG

Loethelm
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
11. Dez 2003, 12:31
Beitrag #5 von 24
Beitrag ID: #62032
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Kontroller darüber, mit welcher Auflösung ein PDF geschrieben wurde


Hallo Frau/herr Wyss,

wo sehen Sie den Zusammenhang zwischen Interpreterauflösung und Rasterweite? Und wo ist der zusammenhang zwischen Rasterweite und Bildauflösung?

Der PDF-Ersteller hat die Möglichkeit beim Erzeugen der PostScript-Druckdatei (die dann die Ausgangsbasis für die PDF-Erstellung darstellt), getrennt voneienander eine Ausgabeauflösung und eine Rasterweite zu definieren. Diese Rastereinstellungen können, wenn Acrobat Distiller entsprechend konfiguriert ist, in die erzeugte PDF-Datei übernommen werden.
Ob solche Rasterungs-Informationen im PDF enthalten sind, können Sie jederzeit mit gängigen Preflight-Lösungen wie z.B. Enfocus PitStop prüfen. Sie können sich damit sogar für jedes einzelne Seitenelement die vorhandenen Rastereinstellungen ansehen, wenn Sie denn entsprechenden Bereich im PitStop Inspektor und seinem Druckvorstufen-Reiter nutzen.

Letztendlich ist es aber die Pflicht des Dienstleisters, der ja im Normalfall auch für die Erstellung der Farbauszüge zuständig ist, dafür zu sorgen, dass die PDF-Daten mit der richtigen Rasterweite, -winkelung und -punktform ausgegeben werden.
Alleinig bei der Erzeugung und Verarbeitung von vorseparierten PDF-Dateien ist es die Pflicht des Erstellers für korrekte Einstellungen zu sorgen, da ansonsten die Winkelungsinformation der einzelnen Farbauszüge fehlt oder falsch ist und diese vom Dienstleister nur sehr schwierig bis überhaupt nicht nachträglich hinzugefügt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Robert Zacherl p
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11. Dez 2003, 14:15
Beitrag #6 von 24
Beitrag ID: #62051
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Kontroller darüber, mit welcher Auflösung ein PDF geschrieben wurde


Hallo loethelm,

auch hier die, wie ich denke berechtigte Frage, wo sehen Sie den Zusammenhang zwischen der Bildauflösung und der Rasterweite?

In einer PDF-Datei liegen Halbton-Bilder nicht in gerasterter Form vor, sondern eben als Halbtondaten. Die Rasterung erfolgt erst im Ausgabegerät. Somit hat die Bildauflösung überhaupt nichts mit den letztendlich zum Einsatz kommenden Rasterweise zu tun. Diese wird entweder durch die ebenfalls im PDF enthaltenen Rasterungs-Parameter gesteuert (sofern im Ausgabegerät nicht eingestellt ist, dass sie durch Standardparameter ersetzt werden sollen) oder eben durch die aktuelle RIP-, Hotfolder- oder Spooler-Konfiguration (wenn sie im PDF fehlt oder durch den RIP überschrieben wird).

Dass man eine gewisse Bildauflösung benötigt um in höheren Rasterweisten vernünftige Ergebnisse erzielen zu können ist vollkommen klar. Aber die Bildauflösung selbst steuert niemals die bei der Ausgabe zum Einsatz kommende Rasterweite.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Anonym
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11. Dez 2003, 15:57
Beitrag #7 von 24
Beitrag ID: #62070
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Kontroller darüber, mit welcher Auflösung ein PDF geschrieben wurde


Sehr geehrte Herren

Die ganze Angelegenheit war ein Missverständnis wegen einer Fehlinformation des Belichtungs-Anbieters. Herr Meyerle hat mich nun aufgeklärt. Nun ist alles klar und mir leuchtet nun ein, weshalb sie mich nicht ganz verstanden haben.

Herzlichen Dank dennoch für Ihre Bemühungen. Schönen Abend
A. Wyss
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loethelm  M 
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12. Dez 2003, 09:00
Beitrag #8 von 24
Beitrag ID: #62153
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Kontroller darüber, mit welcher Auflösung ein PDF geschrieben wurde


Hallo Herr Zacherl,

ich sehe da nur den Zusammenhang, dass man bei höheren Rasterweiten eine größere Ausgangsauflösung benötigt, um gute Qualität zu erreichen. Sonst keinen. Aber das habe ich doch geschrieben, dass man selbst mit schlecht aufgelösten Bildern im 80er Raster belichten könnte. Was haben Sie denn aus meiner Antwort verstanden?

MfG

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Robert Zacherl p
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12. Dez 2003, 10:20
Beitrag #9 von 24
Beitrag ID: #62172
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Kontroller darüber, mit welcher Auflösung ein PDF geschrieben wurde


Hallo loethelm,

ich kann mit Ihrem Begriff "Ausgangsauflösung" nichts anfangen.

Die im Druckdialog des Layoutprogramm gewählte Ausgabeauflösung (nach deren Prüfbarkeit Frau/Herr Wyss ursprünglich frug) oder die im Acrobat Distiller gewählte (Standard-)Auflösung hat überhaupt keinen Einfluß auf die Bildqualität. Das heißt nicht, dass es nicht wichtig ist diese Werte korrekt zu konfigurieren - ganz im Gegenteil - aber sie haben keinen Einfluß auf die Bildqualität, sondern nur auf die von vektorobjekten.

Die Bildqualität wird alleinig durch die originale Bildauflösung, die Bildkomprimierungsart (verlustfrei poder verlustbehaftet) und die spätere Endausgabeauflösung und die Rasterweite bestimmt.
Die Bildauflösung wiederum wird bestimmt durch
- die ursprüngliche Bildauflösung
- die Platziergröße im Layout
- die Verwendung von Downsampling-Einstellungen im Layoutprogramm (wie "Vollauflösende TIFF-Ausgabe" ind QuarkXPress oder "Optimierte Abtastauflösung" in Adobe InDesign)
- die Downsampling-Auflösung im Acrobat Distiller

Frau/Herr Wyss hätte also Fragen müssen, ob man feststellen kann in welcher Auflösung die Bilddaten in einer PDF-Datei vorliegen. Das ist einfach feststellbar. Hat aber wie bereits gesagt wiederum überhaupt nichts damit zu tun mit welcher Rasterweite die PDF-Datei ausgegeben wird oder mit welcher Auflösung der PostScript-Code im Distiller interpretiert wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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loethelm  M 
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12. Dez 2003, 10:43
Beitrag #10 von 24
Beitrag ID: #62177
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Kontroller darüber, mit welcher Auflösung ein PDF geschrieben wurde


Hallo Herr Zacherl,

ich meinte die Ausgabeauflösung. Dass diese keinen Einfluss auf die Bildqualität hat, ist für mich neu. Aber vielen Dank für die Aufklärung. In einem PDF-Seminar zu Distiller 4-Zeiten bei Herrn Jäggi kam dieser Gesichtspunkt nicht eindeutig "rüber".

Viele Grüße
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pava
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12. Dez 2003, 11:56
Beitrag #11 von 24
Beitrag ID: #62191
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Kontroller darüber, mit welcher Auflösung ein PDF geschrieben wurde


Hmm,
Herr Zacherl, vielleicht können Sie folgende Fragen auch noch beantworten.

Beim Erzeugen der PostScript-Datei ist es ganz egal, was für eine Rasterweite und Frequenz Reiter "Ausgabe" bei XPress eingestellt ist, da allein die Auflösung bzw. die durch eine eventuelle Skalierung resultierende Auflösung von Bildern im Composite-Workflow für die spätere Ausgabe eine Rolle spielen.

Richtig oder falsch?

Gilt dies nur für Bilder oder auch für im Layout-Programm erzeugte Objekte wie Verläufe (wie es ja z.B. in Freehand der Fall ist)?

Danke,
Christoph Bünger

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Haeme Ulrich
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12. Dez 2003, 12:04
Beitrag #12 von 24
Beitrag ID: #62195
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Kontroller darüber, mit welcher Auflösung ein PDF geschrieben wurde


In aller Regel wird in der Vorstufe so gearbeitet, dass Rasterweite und Rasterwinkel nachträglich bestimmt werden und nicht die evtl. in gelieferten PDF-Dateien vorhandenen übernommen werden. Dies macht auch Sinn, weil sowohl Rasterweite wie -winkel auch vom Rasteralgorithmus abhängig sind und dieser wiederum herstellerabhängig ist.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
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Robert Zacherl p
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12. Dez 2003, 12:18
Beitrag #13 von 24
Beitrag ID: #62200
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Kontroller darüber, mit welcher Auflösung ein PDF geschrieben wurde


Herr Bünger,

grundsätzlich ist Ihre Aussage korrekt. Die verwendeten Rastereinstellungen haben keinen Einfluß auf die Bildqualität innerhalb des generierten PDFs, weil im Acrobat Distiller keine Rasterung stattfindet, sondern die Rasterungseinstellungen nur als sog. Resource ins PDF übernommen werden.

Allerdings ist es so, dass eine falsch gewählte Rastereinstellungen z.B. dazu führen kann, dass platzierte TIFF-Bilder beim Drucken aus dem Layoutprogramm heruntergerechnet werden. Dies trifft z.B. zu wenn aus QuarkXPress nicht mit aktivierter Option "Vollauflösende TIFF-Ausgabe" oder aus Adobe InDesign mit aktivierter Option "Optimierte Abtastauflösung" ausgegebn wird.

Schon alleine aus diesem Grund wäre ich immer versucht solche Einstellungen wie u.a. die Rasterung, sofern sie korrekt zu definieren sind, auch tatsächlich korrekt einzustellen auch wenn Sie nicht direkt Einfluß auf die spätere Qualität nehmen. Nach dem Motto: Alles was richtig definiert ist kann später nicht zum Problem werden.

Die Rasterungseinstellungen haben natürlich auch keinen Einfluß auf die Qualität von nicht-Bildobjekten innerhalb einer PDF-Datei.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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als Antwort auf: [#62005]
(Dieser Beitrag wurde von Robert Zacherl am 12. Dez 2003, 12:20 geändert)
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pava
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12. Dez 2003, 12:42
Beitrag #14 von 24
Beitrag ID: #62210
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Kontroller darüber, mit welcher Auflösung ein PDF geschrieben wurde


Danke für die Antwort, eine Frage hab’ ich allerdings noch: Da ich selten weiss, ob der "Drucker" im 50er-, 60er- oder 70er-Raster belichtet, kann ich natürlich nicht die genaue Ausgabeauflösung angeben (ich wähle normalerweise 150). Das ist doch wahrscheinlich kein großes Problem, oder?
als Antwort auf: [#62005] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
12. Dez 2003, 12:45
Beitrag #15 von 24
Beitrag ID: #62212
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Kontroller darüber, mit welcher Auflösung ein PDF geschrieben wurde


Herr Bünger,

150 lpi, was einem 60er Offset-Raster entspricht (60 Linien/cm), ist sicher ein guter Kompromiß.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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