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Jan Oser
Beiträge: 48
5. Aug 2002, 15:12
Beitrag #1 von 3
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Kristall-/Frequenzmodulierter Raster


Es ist nicht alles Kristall was glänzt?!

Mir fiel grade 'ne Agfa-Werbe-Broschüre aus dem Jahre '93 über den Kristall-Raster in die Hände und ich fragte mich, was aus dem eigentlich geworden ist? Benutzt Ihr diese Technologie mittlerweile oft/immer/selten/nie? Von Seiten «unserer» Druckereien (wir sind ein kleines Grafikatelier) hörten wir jedenfalls nie etwas darüber, obschon es ja für alle Beteiligten Vorteile geben soll.

Bin gespannt auf Eure Meinungen und eventuellen Ehrfahrungen damit.

Gruss
Jan
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Michel Mayerle
Beiträge: 1047
15. Aug 2002, 07:42
Beitrag #2 von 3
Beitrag ID: #9277
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Kristall-/Frequenzmodulierter Raster


Hallo

Es ist in der Praxis einfach so, dass der FM-Raster sehr schwer zurealisieren ist. Die Theorie und der Hintergedanke wäre absolut genial. Allerdings ist es so, dass in der Druckvorstufe absolut standardisiert gearbeitet werden muss. Ausserdem darf auf der Montage und der Druckplatte absolut kein Schmuttz vorhanden sein, da dies den Gesamteindruck erheblich verfälschen könnte. Des weiteren ist es so, dass im FM-Raster in einheitlichen Tönen eine Wolkenbildung entstehen kann, die das Bild wiederum verfälscht, was unerwünscht erscheint. Die Wolkenbildung entsteht deshalb, weil der prozentual genau errechnete Anteil der Rasterpunkte nach einem Zufallsprinzip platziert werden. Das heisst, dass irgend an einer Stelle der monochromen Fläche eine häufung dieser Rasterpunkte vorkommt, was dann die Wolken verursacht. Ausserdem ist die Erstellung eines FM-Druckes eine schwierige Sache, die Zeit in Anspruch nimmt, und wer hat die schon?

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
als Antwort auf: [#8711] Top
 
Jan Oser
Beiträge: 48
15. Aug 2002, 09:42
Beitrag #3 von 3
Beitrag ID: #9284
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Kristall-/Frequenzmodulierter Raster


Hallo Michel

Erst mal vielen Danke für Dein Feedback.

Was meinst Du genau damit, dass in der Druckvorstufe absolut>standardisiert
Wenn noch mit Film gearbeitet wird, kann ich mir vorstellen wie sauber dass man arbeiten muss; gerade auch weil bei der Plattenkopie wahrscheinlich kein Streulicht eingesetzt werden darf. Aber bei CtP sollte das doch eigentlich vorbei sein.

Was benötigt im Druck denn mehr Zeit im Vergleich zum konventionellen Raster?

Ich frage deshalb so hartnäckig, weil ich mich auch mit der Seite des Druckers und seinen Problemen damit auseinandersetzen will, bevor ich das Thema mal bei einigen unseren Druckereien anschneide und ins offene Messer renne.

Merci viilmol
Jan
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