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roger
Beiträge: 3
22. Apr 2002, 15:37
Beitrag #1 von 8
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Meine Belichter mögen ID nicht...


Zuerst einmal Kompliment für dieses Forum, viel gutes Wissen ist hier zu finden!!!

Seit des Release von ID 1 arbeiteten wir uns Stück für Stück in ID ein (was man nicht von allen Belichtungs-Dienstleistern behaupten kann...). Mit der Version 1.5 und einem nicht so heiklen Projekt die erste Belichtung, der erste Druck. Lief insgesamt alles reibungslos ab. (Bis auf ein paar Bildboxen-Linienblitzern). Mutig gings weiter und wir schickten immer mehr ID-Dokumente zu den Belichtern. Doch immer wieder: Das Tool taugt nichts, wir können nicht garantieren, dass es korrekt raus kommt etc, etc. Zweimal durften wir sogar ein zweiseitiges Dokument im Xpress nachstellen, weil sie es nicht schafften es auszubelichten (Das eine war eine banale Antwortkarte mit zwei importierten .eps...). Ich getraue mir gar nicht auszumalen, was die mir sagen, wenn ich jetzt mit einer 2.0er Version komme.
Daher frage ich mich, ob ich den Belichtern nicht "einfach" eine pdf Datei erstelle (im Distiller natürlich, wie ich hier schon im Forum gelernt habe .. Doch kann ich dann davon ausgehen das im PDF w i r k l i c h dann alles richtig rauskommt und die das pdf belichten können? Oder fährt der Belichter besser mit dem .ps Postscript-Druckerfile?

Für das erste mal eine etwas lange Frage, doch vielleicht weiss ich ja dann auf die eine oder ander frage auch ne antwort.
schon mal danke im voraus
mit vielen grüssen
roger
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ManniB
Beiträge: 63
22. Apr 2002, 16:02
Beitrag #2 von 8
Beitrag ID: #3032
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Meine Belichter mögen ID nicht...


Hallo Roger,
ich hoffe doch sehr, dass wir dir helfen können. Zunächst benötige ich aber noch ein paar genauere Angaben, als da wären: Welche ID-Version (1.5 oder 1.5.2), welche Plattform (Mac denke ich, oder PC) und welche Belichter. Die Ausgabe als pdf geht natürlich auch, wenn man sich an die Regeln (Distiller, wie du richtig genannt hast) hältst. Wir arbeiten mit unserer Druckerei seit 2 Jahren mit ID und pdf, wobei die Workflow-Anpassung wirklich nicht einfach ist. Aber wir drehen mittlerweile den Spieß um und belichten Quark-Dokus aus ID heraus. Die 2.0 Version ist eine völlig neue Dimension, wo auch die Anpassung an den Druckbetrieb anders funktioniert. Teste doch mal mit der Demo-Version, die es bei Adobe zum herunterladen gibt.

Gruss

ManniB
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
22. Apr 2002, 16:03
Beitrag #3 von 8
Beitrag ID: #3033
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Meine Belichter mögen ID nicht...


Hallo Roger,

leider ist der korrekte Umgang mit Adobe InDesign zum heutigen Zeitpunkt weiss Gott noch keine Selbstverständlichkeit im Bereich der Dienstleister. Vieles was dann nicht richtig als Film oder Platte 'raus kommt, schiebt man erst mal auf das Programm, anstatt den Fehler bei sich selbst zu suchen oder bei veralterten bzw. inkompatiblen PostScript-Ausgabegeräten.

Das soll nicht heißen, dass ein Adobe InDesign nicht auch seinen Macken hat. Aber richtig bedient ist es ein absolut praxistaugliches und sehr mächtiges Layout-Werkzeug.

Bei solchen Dienstleistern ist es meist um die Verarbeitung von PDF-Dateien auch nicht besser bestllt. Wenn z.B. die RIPs zu alt sind für InDesign sind sie meist auch zu alt für composite PDF-Dateien. Und nur zu oft hilft sich ein QuarkXPress-fokusierter Dienstleister dann damit, PDF-Dateien in sein Programm zu laden, was meist zu katastrophalen Ergebnissen führt was man dann natürlich voreilig wiederum PDF in die Schuhe schiebt.

als Antwort auf: [#3029] Top
 
roger
Beiträge: 3
22. Apr 2002, 16:30
Beitrag #4 von 8
Beitrag ID: #3034
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Meine Belichter mögen ID nicht...


re_hallo ihr beiden
jou das geht ja schnell hier!!

also im moment arbeiten wir noch auf 1.52, eine Lizenz ist bereits auf 2.0 upgedatet und ein paar veregnete weekends lang ausgiebig auf dem Ti getestet. Und ausser dem "Belichtungs-Risiko" sehe ich eigentlich keinen Grund nicht sofort damit zu arbeiten (Freue mich riesig darauf). Was für Belichter da eingesetzt werden, muss ich zuerst noch erfragen, bei uns sind nur Mac's im Einsatz und Indesign wird in der Produktion vorerst ausschliesslich auf 9.1 / 9.2 eingesetzt.
Gehe ich richtig in der Annahme, dass wenn "Herr Belichter" nicht Indesign versteht, und daher auch Mühe mit PDF haben wird, ein Export als reines .ps (also drucker-postscriptfile) auch nur eingeschränkt etwas bringt, da dieses ja dann in PS2 ausgegeben werden muss damit der Belichter dieses dann richtig interpretieren kann?

herzlichen dank für eure bemühungen
und einen guten "rest"

roger
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
22. Apr 2002, 21:03
Beitrag #5 von 8
Beitrag ID: #3048
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Meine Belichter mögen ID nicht...


Hallo Roger,

es gibt zwar eine ganze Reihe von zu Adobe InDesign inkompatiblen Laserdruckern (von Herstellern die PostScript Clones einbauten), aber ein gänzlich inkompatibler Belichter-RIP ist mir bislang noch nicht untergekommen (kann aber nicht ausgeschlossen werden). Voraussetzung ist natürlich immer eine korrekte Anteuerung aus Adobe InDesign (PPD, Treiber- und Druckeinstellungen).
Wenn Dein Dienstleister tatsächlich nur ein PostScript Level 2 RIP hat, dann empfehle ich Dir entweder eine vorseparierte PostScript- oder PDF-Datei anzuliefern. PDF bietet den Vorteil der visuellen Kontrolle. Wichtig ist, dass beim PDF-Erezugen mit Hilfe des Acrobat Distillers die Option "Rastereinstellungen beibehalten" aktiviert ist, damit die Rasterwinkel der Farbauszüge nicht verloren gehen.
Der Dienstleister muss dann die PDF-Datei nur in Acrobat 4.0.5 oder neuer öffnen und über einen PostScript-Treiber drucken. Wichtig ist, dass nicht die RIP-eigenen, sondern die im PDF enthaltenen Rastereinstellungen zum Zuge kommen, da ansonsten alle Auszüge mit 45 Grad Winkelung ausgegeben werden.
als Antwort auf: [#3029] Top
 
roger
Beiträge: 3
23. Apr 2002, 16:08
Beitrag #6 von 8
Beitrag ID: #3082
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Meine Belichter mögen ID nicht...


hallo again

hoffe ich poste jetzt nicht doppelt, (hab schon vor einer Stunde, doch ist nichts sichtbar hier im forum)

anyway, ich weiss jetzt den Typ des Belichters: Es sei ein "Lüscher" der neusten generation... der Drucker meint (nicht der gleiche dienstleister wie der belichter) es sei eine reine einstellungssache mehr im kopf als im rip... und da besagter belichtungs-dienstleister sich nun mal heftigst auf xpress eingeschossen hat und pdf und indesign eh nie gross "belichtung" schenkte... . (in diesem zusammenhang sei gesagt, das der belichter ansonsten ausgezeichnete arbeit leistet!!!).
Umgehen kann und will ich den Belichter aber eigentlich nicht, weil ich sehr gerne mit dem Drucker zusammenarbeite und unser Auftargsvolumen dann wohl doch nicht so gross ist, um da irgendwie mit den Säbeln zu rasseln.
was tun? Abenschule für Lüscher-Belichter und Indesign-PDF Workflow besuchen? Oder noch besser dem Belichter Gutschein für CrashKurs bei Euch zukommen lassen?

mit besten Grüssen und Dank

Roger

als Antwort auf: [#3029] Top
 
Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
23. Apr 2002, 16:33
Beitrag #7 von 8
Beitrag ID: #3083
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Meine Belichter mögen ID nicht...


Hi Roger

Da Du Schweizer bist, schalte ich mich ein
Ich gebe 2 Arten von InDesign-Kursen für Dienstleister, an denen genau die Themen behandelt werden:
- InDesign-Zertifizierung für Service-Provider (1 Tag)
- InDesign Produktion und Ausgabe (als Fortsetzung)

Infos zu den Kursen gibt es hier
http://www.ausbildungszentrum.ch/htdocs/kurse/prepr.cfm


als Antwort auf: [#3029] Top
 
Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
23. Apr 2002, 16:34
Beitrag #8 von 8
Beitrag ID: #3084
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Meine Belichter mögen ID nicht...


Hi Roger

Da Du Schweizer bist, schalte ich mich ein
Ich gebe 2 Arten von InDesign-Kursen für Dienstleister, an denen genau die Themen behandelt werden:
- InDesign-Zertifizierung für Service-Provider (1 Tag)
- InDesign Produktion und Ausgabe (als Fortsetzung)

Infos zu den Kursen gibt es hier
http://www.ausbildungszentrum.ch/htdocs/kurse/prepr.cfm

Jetzt hast Du uns zwar den Belichter angegeben, aber über den RIP wissen wir nicht mehr...

als Antwort auf: [#3029] Top
 
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