Hallo!
Antwort auf: Aber bitte nehmt diesen Ratschlag an, ich arbeite seit der Version 1.0 mit allen jemals entwickelten Versionen von InDesign und diese Erfahrung gilt.
Aber da gab es doch noch gar keine Snippets ;-)
Ich arbeite erst seit Version 2.0 mit InDesign, bin ein Freund von Elementen auf der Mustervorlage, mag in bestimmten Fällen lokale Abweichungen und finde die InDesign-Hilfe doof.
Eigentlich wollte ich an dieser Stelle schreiben, warum mich als Moderator solche Beiträge ärgern. Stattdessen möchte ich nun aber versuchen, einen nachvollziehbaren Weg über die Mustervorlage aufzuzeigen:
Antwort auf: Jetzt ziehe ich auf der linken Seite einen kleinen Grafikrahmen mit weißer Linie und runden Ecken auf.
In diesen Rahmen erstelle ich noch einen Dummy-Textrahmen.
Ich nehme an, du erstellst den Textrahmen über dem Grafikrahmen und nicht im Rahmen?! Gibt es einen Grund, warum dein Textrahmen nicht gleich die runden Ecken mit Linie haben kann?
Antwort auf: Löse ich den Textrahmen aber auf meiner Seite 3, dann verschwinden alle weißen Linienrahmen und die Textrahmen in den Hintergrund, so daß ich nur noch den Verlauf sehe.
Ich kann dieses Verhalten bestätigen.
Was passiert ist folgendes: Du löst nicht den Textrahmen, sondern den Rahmen mit dem Verlauf. Aus irgendeinem Grund ist der Textrahmen nicht zu packen.
Merkwürdig: Wenn du den doppelseitig aufgezogenen Rahmen nach rechts zuziehst, sodass er nur noch auf der rechten Mustervorlage liegt, lässt sich der Rahmen wieder auf Seite 3 von der Mustervorlage lösen. Ich halte das für einen Bug.
Mögliche Workarounds:
1. Den Rahmen mit dem Verlauf auf der Musterseite für die Bearbeitung auf den Dokumentseiten sperren. (Haken im Bedienfeldmenü des Seitenpanels für "Musterelemente in Auswahl dürfen überschrieben werden" weg)
2. Bei aktiver Dokumentseite aus dem Bedienfeldmenü "Alle Musterseitenobjekte übergehen" wählen und danach den Hintergrund und sontige Elemente wieder festsetzen.
Schön ist aber gerade 2. nicht wirklich.
Antwort auf: In InDesign wird im Gegensatz zu Quark Stege und Splaten gearbeitet. Da fließen automatisch Texte ein. Oder man arbeitet mit Bibliotheken oder Snippets um an bestimmte Stellen Textrahmen zu positionieren.
Ich verstehe die Anforderung so, dass keine Texte automatisch einfließen sollen und dass auf jeder Dokumentseite die gleiche Anzahl von Kästchen/Textfeldern vorhanden sein sollen.
In einem solchen Fall sind Elemente auf der Mustervorlage Bibliotheken oder Snippets überlegen, weil die letzten beiden nachträglich zu Fuß auf die Seiten gebracht werden müssen.
Ich hätte daher folgendes gemacht:
1. Die später zu editierenden Textrahmen liegen auf einer eigenen Ebene auf der Mustervorlage und erscheinen somit auf allen Dokumentseiten (ich gehe davon aus, dass es mehr als zwei sind, z.B. 30)
2. Die eigene Ebene hat jetzt den Vorteil, dass ich alle anderen Ebenen abschließen kann, die Ebene mit den Textrahmen auswähle und hier aus dem Seitenbedienfeld "Alle Musterseitenobjekte übergehen" wählen kann. Jetzt sind alle Textrahmen editierbar. Ich erspare mir zigmaliges Lösen per Shortcut oder Platzieren von Snippets.
Antwort auf: Wenn in ID neuerlich Musterseiten mit Text- und Bildrahmen zugewiesen werden, wenn die mal mit Text übergangen wurden, dann bildet sich hinter den übergangenen Textrahmen ein zweiter, der Probleme machen kann.
Da ist was dran und ich bin mir dieser Tatsache bewusst oder:
3. Nachdem alle Mustertextrahmen auf den Dokumentseiten gelöst sind, lösche ich die Rahmen auf der Musterseite. Hiermit verliere ich dann die Möglichkeit, die Textrahmen nachträglich in Stand oder Breite/Höhe anzupassen, ist aber bei Snippets auch nicht möglich.
In der Zusammenfassung:
1. Die Aussage, es gehören keine Rahmen auf die Mustervorlage ist m.E. falsch
2. Für o.g. Beispiel ist das Arbeiten mit Objekten auf der Mustervorlage zumindest für mich wesentlich schneller als mit Bibliotheksobjekten oder Snippets