 Obermayr

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2. Jul 2006, 23:10
Beitrag #3 von 47
Beitrag ID: #237204
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Neue Workflows mit Job Jackets in QuarkXPress 7
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OK, dann fange ich mal selber an mit der Diskussion... Ich denke, wir sollten schon versuchen, aus dem Update auf die Version 7 einen größeren Nutzen zu ziehen, als nur den, sich jetzt mal mit dem Farbmanagement auseinanderzusetzen... Erste Praxistests bei der Übernahme von alten 6.5er Dokumenten, sowie die hier bereits angeklungenen Themen in Bezug auf Schlagschatten, Tranparenzen, OpenType, Farbmanagement, PDF-Ausgabe usw., zeigen, dass der Umstieg von 6.5 auf 7 kein "Kinderspiel" wird. Vielen Anwendern wird dadurch sehr viel abverlangt, so dass sich einige evtl. gleich die Frage stellen, ob sie den Umstieg auf die 7er überhaupt wagen sollten, und warum. Sicherlich Tranparenzen und OpenType sind Argumente, ein echtes Killer-Argument wäre aber, wenn es Funktionen gäbe, die einerseits in der Lage wären, die oben angesprochenen Probleme zu amortisieren, andererseits aber auch die Power hätten, bestehende Arbeitsweisen massiv zu optimieren und zu vereinfachen. Echte Neuerungen also, und nicht nur, wenn man böse ist, Anschluss-Features an das Konkurrenz-Produkt. Composition Zones sind ein solches Feature. Job Jackets auch. Ich hoffe ist ist mit dem Artikel einigermaßen klar geworden, was für eine Konzeption hinter Job Jackets steckt, wenn nicht bitte sagen, man kann den Artikel auch ändern... Meiner Meinung nach sollte QuarkXPress 7 jetzt für jeden der Stein des Anstosses sein, um darüber nachzudenken, welche Probleme und Verzögerungen im Ablauf evtl. damit auch auf technische Weise gelöst werden könnten. Ich habe jetzt von einigen Druckereien und Vorstufenbetrieben gehört, dass sie alles zum Thema Prepress in ein Job Jacket packen und ihren Kunden zur Verfügung stellen möchten. Das ist gut, aber es ist noch nicht alles was möglich ist. Seien wir ehrlich, es ist doch im Prinzip "nur" ein Art kombiniertes Distiller-, Preflight- und CMS-Setting (aber Deluxe!) . Also im Endeffekt nichts wirklich neues, nur auf einem anderen technischen Level, oder? Um also richtig weiterzukommen, sollten die Leute auf "der anderen Seite", sprich die Datenerzeuger, anzufangen darüber nachzudenken. Hier liegt wohl das größere Potenzial der Job Jackets. Durch das Einsteuern und Vereinheitlichen von Stilvorlagen, Farben, S&Bs oder dem korrekten Setup eines Dokuments, aber auch der Vordefinition von CMS oder PDF-Export, können massive Vorteile und Arbeitserleichterungen entstehen. Und das nicht nur in Arbeitsgruppen. Die Frage ist also jetzt, ob darüber überhaupt schon jemand nachgedacht hat. Und wenn ja, wo im Handling noch Luft nach oben ist und wo von Euch Probleme gesehen werden bei der konkreten Implementierung von Job Jackets in den Gesamtprozess. Georg Obermayr PS: Das sich dadurch bitte jetzt niemand auf dem Schlips getreten fühlt. Es geht halt immer auch irgendwie darum, das ganze in Gang zu bringen...
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