Aber sicher doch.
* Sich selbst /bin/false als Login-Shell zu geben, wenn man eh nicht mit der Shell umgehen kann, würde bspw. helfen (denn Terminal.app versucht ja den Skriptcode mit der Login-Shell des aktiven Benutzers auszuführen)
* Die Konsequenzen eines solchen Exploits hängen
immer von den Berechtigungen des jeweiligen Benutzeraccounts ab. Arbeitet jemand als Admin, dann ist es leider aufgrund anderer Lücken in MacOS X für einen Schädling recht leicht, sich mit root-Rechten einzunisten und dann bspw. gleich ein root-Kit hinterherzuinstallieren, das den Schädling auch noch verbirgt.
Ich spreche hier nicht von so Kinderkram wie mal schnell eben Dateien löschen, sondern daß diese Sicherheitslücke bei Existenz echter Schädlinge, die dann bspw. den Benutzer ausspionieren, etc., durchaus wirklich unangenehme Konsequenzen haben kann.
Hat mit den User-Rechten nichts zu tun. Naja, okay... wenn du dir selbst nicht mehr erlauben würdest Programme zu öffnen... joa, das könnte klappen... ;-P Wobei der Witz ja hier ist, daß einfach ein Interpreter (in dem Fall die Login Shell in Terminal.app) beliebigen Text ausführt. Es ist nicht nötig, daß ein Programm heruntergeladen wird mit Schadfunktionen, sondern man sucht sich einen Interpreter, der Schadcode ausführt. Mit Stand heute wissen wir, daß Terminal.app betroffen ist... morgen finden wir vielleicht auch noch andere verbreitete Interpreter auf unseren Macs.
Gruss,
Thomas
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