Hallo,
nicht ganz korrekt.
Antwort auf: Bei den nicht-kalibrierbaren (hardwareseitig) LCDs gibt es zwei LUTs: Eine in der Grafikkarte und eine im Monitor. Bei der Kalibrierung soll zuerst die Monitor-LUT mit ein paar Messungen und Korrekturen über das OSD-Menü direkt am Monitor möglichst hingebogen werden
Sobald man am OSD eine Kalibrierung vornehmen kann, sind das hardware-kalibrierbare Monitore. Nicht hardware-kalibrierbare Monitore müssen in Weißpunkt und Tonwertkurve komplett über das Profil korrigiert werden. Das trifft zum Beispiel auf jeden Laptop zu.
Antwort auf: Das Problem ist die 8-bittige Verbindung zwischen Grafikkarte und Monitor, je stärker also das Profil (in der Grafikkarte) die Daten verbiegen muss, desto größer sind die Verluste an Tonwerten - im Monitor kommt eben nur 8 Bit an.
Das stimmt so.
Antwort auf: Das, was die die erste Stufe in der Grafikkarte schon versaut hat, kann sie nicht mehr rausreissen, aber sie kann die zweite Stufe nun etwas besser, genauer, runder biegen, indem sie genauer rechnet.
Schon, ja. Aber das passiert in der Praxis ja eigentlich nicht. Wenn man die groben Korrekturen schon hardwareseitig gemacht hat, muss das Profil ja nicht mehr so viel in 8-Bit regeln. Deine zweite Stufe ist also aus Kalibrierungssicht gesehen die erste.
Das was jetzt noch in deiner Überlegung fehlt ist die softwaregestützte Hardwarekalibrierung, bei dem die Software quasi das OSD steuert.
Antwort auf: Was ist denn momentan der günstigste hardwarekalibrierbare Monitor?
Meinst du einen mit OSD oder einen der per DDC softwareseitig kalibriert werden kann?
Für welchen Einsatzzweck?
Welche Größe?