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dierk landmann
Beiträge: 21
20. Okt 2002, 13:11
Beitrag #1 von 9
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PDF Export


Hallo,

ich arbeite mit Indesign2 und Illustrator10. Ich platztiere die .ai Files im InDesign. Das ist alles einfach und macht keine Probleme. Jetzt kommt es - Für die Druckerei erstelle ich sep. PDF (Filmerstellung, Platten...). Das funktioniert eigentlich auch super (mehrere Druckerzeugnisse schon abgeholt - total sauber). Die im InDesign eingebettete .ai Datei wird beim PDF export ganz bösartig gerastert!!!
Ich kann keine Einstellung (diese wäre ja auch eigentlich sinnlos), wo man dieses einstellen kann.

zu meinen PDF Einstellungen:
- Druckvorstufe (geändert mit Rasterwinkel beibehalten und Schrift und Vektoren nicht komprimieren)

PDF Export im Indesign:
- drucken an Distiller
- 200 lpi
- Separation
- PSLevel 3

Ich hoffe, das sind genug Daten zu meinen Einstellungen. Mit .eps Daten ist es übrigens das gleiche Problem. Wichtig ist vielliecht noch, ich arbeite mit win2000 auf PC.

Ich würde mich freuen, wenn jemand mein Problem lösen könnte.

Danke
Dierk Landmann Top
 
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
20. Okt 2002, 17:48
Beitrag #2 von 9
Beitrag ID: #14337
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PDF Export


Hallo Herr Landmann,

Sie verwirren mich! Einerseits sprechen Sie von "PDF Export", andererseits geben Sie uns aber PostScript Ausgabeeinstellungen preis.
Exportieren Sie nun oder gehen Sie den klassischen und eher empfehlenswerten Weg über eine PostScript-Datei, die dann distilliert wird?
Ich gehe davon aus, dass Sie sich nur in der Wortwahl geirrt haben und sehr wohl in eine PostScript-Datei druckten und dies auch noch vorsepariert. In diesem Fall sind Sie als PDF-Erzeuger verantwortlich, dass Sie im Druckdialog zum einen korrekte Rastereinstellungen vornehmen, die mit dem Ausgabesystem des Dienstleisters harmonieren ohne ein Moiré zu ergeben und zum anderen den Acrobat Distiller so zu konfigurieren, dass diese im PostScript-Code enthaltenen Rastereinstellungen beibehalten werden (siehe Distiller Einstellungen->Farbe(n)).
Die Frage ist, warum Sie sich das Leben so schwer machen und dem Dienstleister nicht eine composite PDF-Datei zukommen lassen? In diesem Fall ist der Dienstleister selbst für die korrekte Wahl der Rastereinstellungen verantwortlich, die er zum Zeitpunkt der in-RIP Separation vorgibt.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl
als Antwort auf: [#14324] Top
 
Anonym
Beiträge: 22827
20. Okt 2002, 18:53
Beitrag #3 von 9
Beitrag ID: #14338
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PDF Export


Ich habe alles etwas durcheinander geschildert... sorry.

im klartext:
- ich "drucke" an den Distiller
- es ensteht eine PDF Datei (separiert oder nicht separiert)
- alles klappt super
- alles ist qualitativ so, wie ist es in ID angelegt habe, aber
.ai und .eps werden einfach gerastert (gestufte Kanten) dargestellt
- die Distiller Einstellung sind mit meiner Druckerei und Reprostudio abgestimmt und führen immer zu einem guten Druck
- wenn ich eine .ps Datei (klassischer Weg) erstelle und dann mir ansehe ist die auch nicht besser

Mein Problem: Wie bekomme die Illustrator Files ordentlich dargestellt???
als Antwort auf: [#14324] Top
 
dierk landmann
Beiträge: 21
20. Okt 2002, 19:39
Beitrag #4 von 9
Beitrag ID: #14339
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PDF Export


Sorry, der anonyme war ist. Ich habe vergessen mich einzuloggen. wird nicht wieder passieren..

Dierk
als Antwort auf: [#14324] Top
 
Michel Mayerle
Beiträge: 1047
20. Okt 2002, 19:47
Beitrag #5 von 9
Beitrag ID: #14341
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PDF Export


Hallo zusammen

Kann es sein, dass die Elemente, die von InDesign plötzlich gerastert werden, Transparenzen aufweisen? Transparenzen werden bei der Ausgabe (ausserm beim Export in eine PDF-Datei der Version 1.4) von InDesign verflacht. Hierbei kommt ein ganz bestimmtes Transparenzreduzierungsformat ins Spiel. Transparenzen werden von InDesign jeweils in Pixel- oder Vektorinformationen gerechnet, weil native Transparenz ja nicht in PostScript enthalten sein kann.

Ich vermute, dass das besagte Erscheinungsbild daher kommt, dass die Transparenzen zu Pixelinformationen gerechnet werden. Wenn du Transparenzen im Dokument hast, dann wird dir die entsprechende Seite im Dokument gekachelt dargestellt. Falls du nicht wiesst, wie Transparenzen korrekt verflacht werden müssen (die standardmässig installierten Transparenzreduzierungsformate von Adobe kann ich leider nicht empfehlen), dann werde ich dir meine Reduzierungsformate per Mail schicken.

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
als Antwort auf: [#14324] Top
 
dierk landmann
Beiträge: 21
21. Okt 2002, 13:06
Beitrag #6 von 9
Beitrag ID: #14374
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PDF Export


Hallo,

vielen Dank für die schnelle und sehr gute Hilfe. Es sieht so aus, als ob das mein Problem ist...

Es wäre schön, wenn ich die Reduzierungsformate per email (dierk@and.advertising.de) erhalten würde.

Vielen Dank

Dierk Landmann
als Antwort auf: [#14324] Top
 
Michel Mayerle
Beiträge: 1047
21. Okt 2002, 13:47
Beitrag #7 von 9
Beitrag ID: #14379
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PDF Export


Hallo

Die Reduzierungsformate sowie eine kurze Installationsanleitung habe ich dir per Mail geschickt.

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
als Antwort auf: [#14324] Top
 
Joachim
Beiträge: 76
21. Okt 2002, 17:41
Beitrag #8 von 9
Beitrag ID: #14402
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PDF Export


hallo michel,
wir benutzen hohe auflösung, würde mich aber trotzdem interessieren, welche individual-einstellung du vorgenommen hast.

viele grüsse aus berlin
joachim
als Antwort auf: [#14324] Top
 
Michel Mayerle
Beiträge: 1047
22. Okt 2002, 07:46
Beitrag #9 von 9
Beitrag ID: #14437
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PDF Export


Hallo
Ich würde dir empfehlen, zwei weitere Reduzierungsformate anzulegen:

Vektorbasierend
Beim Pixel-Vektor-Abgleich den Schiebregler ganz auf Vektor stellen, die Reduzierungs- und Verlaufsauflösung auf 2400 dpi stellen und die drei Kreuze unten alle aktivieren.

Mit diesem Format wird die ganze Transparenz wenn möglich auf Vektorbasis geflattet. Das Resultat wird qualitativ in den meisten Fällen sehr hochstehend sein. Allerdings ist es ein enormer Rechnungsvorgang. Wenn also das RIP oder sogar der Computer selber Probleme mit diesem Format haben sollte, gibt es noch eine andere Variante. Diese andere Variante benutze ich immer, wenn ich entweder aufgrund eines eventuell schlechten Ergebnisses mit dem vorher beschriebenen Format nicht optimal flatten kann, oder wenn ich Speicherprobleme bekomme.

Das zweite Format ist pixelbasierend
Den Schiebregler ganz nach links, Auflösung bei 2400dpi lassen und unten die drei Kreuse deaktivieren. jetzt wird die ganze Transparenz in Pixel umgerechnet. Wenn Transparenz auf diese Art und Weise reduziert wird, wird das Resultat in den meisten Fällen qualitativ nicht so schön wie beim ersten Format sein, dafür sollten auf diese Weise verflachte Transparenzen auch sehr zuverlässig ausgegeben werden können.

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
als Antwort auf: [#14324] Top
 
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