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gpo p
Beiträge: 5500
20. Nov 2002, 23:01
Beitrag #1 von 4
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PDF aus Word97 ==> Distiller o. ==> PDFmaker?


Hi Leute,
eigentlich kein großes Problem, doch heute hatte ich den PDF Alptraum:

Mache aus Word heraus eigentlich immer....
drucken als "Distiller PDF/Einstellung eBook" (Acrobat5 /Win)

Nun wollte ich mal probieren ob ich diese PDFs etwas kleiner bekomme und nutzte die Funktion direkt aus dem Word-Menue...
Dokument in PDF konvertieren...eBook und gleiche Einstellungen!

Das Ergebnis war....der Rechner orgelte über eine halbe Stunde vor sich hin...zeigte ein Statusfeld mit animiertem Icon und unten in Word war zu sehen wie er Seite für Seite abarbeitete.....
und immer versuchte PDF-Tags zu setzen, mir pixelgenau dauernd was angab und offensichtlich Zeile für Zeile da irgendwie rummachte!

Nach eine halben Stunde waren gerade 35% fertig......der Rechner hatte sich aber nicht aufgehängt sondern alles ging in der Statuszeile rasent schnell...:)))

Hat der da jeden Buchstaben "verschönert" ???
(per drucken Distiller waren es gerade mal 20 Sek.!)

Mfg gpo Top
 
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Marc Véron  M 
Beiträge: 484
21. Nov 2002, 09:10
Beitrag #2 von 4
Beitrag ID: #17216
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PDF aus Word97 ==> Distiller o. ==> PDFmaker?


gpo,

...nicht gerade jeden Buchstaben verschönert, aber der PDFMaker hat wohl versucht, die Dokumentstruktur in die PDF zu übernehmen (damit der Text auf kleinen Bildschirmen ähnlich wie bei HTML-Dokumenten neu umbrochen werden kann). Die Dateien sind dadurch intern viel "geschwätziger", sprich viel grösser. Dies ist ein neues Feature bei Acrobat 5, das (leider) standardmässig eingeschaltet ist.

Abhilfe: Im PDFMaker-Dialog das entsprechende Häkchen wegklicken. In Word Menü Acrobat:Konvertierungseinstellungen (oder ähnlich, habe hier die englische Version), dort beim Reiter "Office" im untersten Bereich "Dokumentstruktur einbetten" (oder ähnlich) wegklicken.

Man kann auch andere Features wegklicken; je weniger dort steht, desto schneller läuft die Konvertierung.

Schöne Grüsse aus Allschwil bei Basel

Marc Véron
als Antwort auf: [#17196] Top
 
gpo p
Beiträge: 5500
21. Nov 2002, 11:31
Beitrag #3 von 4
Beitrag ID: #17239
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PDF aus Word97 ==> Distiller o. ==> PDFmaker?


Jo jo,
das wars wohl:)) wollte es auch nicht übertreiben.....

nur was denken die(bei Adobe) sich da eigentlich soon Käse zu programmieren....kann doch nicht wahr sein das soon Teil den Rechner über ne halbe Stunde ungefragt blockert....wenns auch einfacher geht!
Mfg gpo
als Antwort auf: [#17196] Top
 
alex hoff
Beiträge: 58
26. Nov 2002, 10:25
Beitrag #4 von 4
Beitrag ID: #17656
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PDF aus Word97 ==> Distiller o. ==> PDFmaker?


hallo herr pommerschein,

nach der "PDF direkt aus indesign" diskussion habe ich gerade diesen beitrag gelesen. Mit verlaub erlaube ich mir folgende bemerkung:

eine empirische vorgehensweise (d.h. einfach ausprobieren und schauen was dabei rauskommt) erfordert eine andere geisteshaltung.
es bringt nix immer nur über einen hersteller zu motzen, wenn das erwartete ergebnis nicht eintritt.
was kann der hersteller dafür, wenn der anwender sich nicht mit der dokumentation befasst.
ich kann mir keinen porsche kaufen und mich dann beklagen, dass der zündschlüssel links vom lenkrad reingehört.
ich kann mir keinen porsche kaufen und mich dann beklagen, dass beim anfahren im ersten gang die reifen quietschen.

bei meiner tätigkeit in der anzeigenannahme eines zeitungsverlags konnte ich viel erfahrungen und aussagen mit/über
semiprofessionelle(r) und professionelle(r )dtp software und ihrer anwenderschaft sammeln.

ich kanns nicht mehr hören.

solche zitate wie "ich arbeite seit langer zeit mit corel/word..."
"...und da ist alles viel einfacher und besser..."
"...und adobe ist blöd, weil... ... mein rechner eine halbe stunde rödelt.."

diese mentaltität, sich mit nichts im vorfeld beschäftigen zu wollen und sich im nachhinein über alles zu beklagen ist nicht ok.

wir sind im dtp gottseidank noch lange davon entfernt, dass man nur auf einen knopf drückt und alles genauso wird wie man es sich vorstellt(wir sind profis, wir müssen ständig dazulernen) .

wer sich nicht mit grundeinstellungen/grundlagen beschäftigt, der wartet halt; und fertig.

wer fragt warum er indesign gekauft hat, bloß weil er mit der pdf ausgabe nicht zurande kommt, der ist nicht reif für dieses produkt,
hat vielleicht auch nicht verstanden welches potential in diesem produkt steckt.

jeder gelernte druckvorlagenhersteller, polygraf, schriftsetzer, reinzeichner etc. ist sich bewusst, dass man sich mit einem werkzeug
zuerst richtig auseinandersetzt, es erlernt bevor man in die produktion geht.(und indesign ist seit der 2.0 definitiv "champions leage")das arbeiten mit indesign geht sehr intuitiv von der hand.
die grundlagen(color management/ausgabe/export/belichtung) erfordern massives fachwissen.


wer fotografiert und fotos nachbearbeitet ist profi in seinem bereich.
respekt für ihr wissen um photoshop.


wenn sie mit corel draw besser zurande kommen arbeiten sie damit.
wenn sie pdf dateien aus word erstellen möchten befassen sie sich bitte zuerst mit den grundeinstellungen bevor sie auf den hersteller adobe schimpfen.

bleiben sie bitte sachlich und fair.

für emotionale und unsachliche kommentare gibt es z.b. bei http://www.heise.de eine geeignete plattform.
(dort wird jeder artikel über adobe software mit unqualifizierten kommentaren wie z.b. "adobe ist blöd" kommentiert.

manchmal sitzt das problem vor dem rechner...

in diesem sinne

alexander hoff
als Antwort auf: [#17196] Top
 
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