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Anonym
Beiträge: 22827
14. Mai 2004, 19:54
Beitrag #1 von 16
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PDF direkt zum RIP?


Hi!
Was ich mich schon länger frage ist, ob RIPs eine PDF-Datei direkt annehmen oder ob diese wieder in PostScript umgewandelt werden muss? Ein RIP versteht ja eigentlich nur PostScript!?
Danke für eine Aufklärung
Gruss, Carla Top
 
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loethelm  M 
Beiträge: 5935
15. Mai 2004, 15:33
Beitrag #2 von 16
Beitrag ID: #85722
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PDF direkt zum RIP?


HI Carla,

die PDF-Datei wird mittels der PDFLibrary wieder in Postscript gewandelt. Da liegst du richtig.

Grüße

Loethelm
als Antwort auf: [#85626] Top
 
Anonym
Beiträge: 22827
15. Mai 2004, 20:14
Beitrag #3 von 16
Beitrag ID: #85750
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PDF direkt zum RIP?


Ja, ich glaube bisher war das so.

Aber soll es nicht von Harlequin ein neues RIP geben, welches nun endlich PDF nativ verarbeitet?
Ich glaube, Agfa behauptet das von dem neuen Apogee auch?

Ich habe das allerdings nur gehört, kann leider nicht definitiv sagen, ob o.g. Aussagen korrekt sind.
als Antwort auf: [#85626] Top
 
Helferlein
Beiträge: 94
19. Mai 2004, 13:22
Beitrag #4 von 16
Beitrag ID: #86345
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PDF direkt zum RIP?


Hallo Carla,
Artwork Systems stellt auf der Drupa mit den WorkFlow Produkten Odystar und Nexus RiP-Technologie vor, die PDF Daten direkt in BitMap Daten/Proof Daten fuer die Ausgabe umwandeln, ohne noch ein Zwischenformat zu verwenden.
Weiter Informationen findest Du unter http://www.artwork-systems.com

Herzliche Gruesse
Helferlein
als Antwort auf: [#85626] Top
 
Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
21. Mai 2004, 15:41
Beitrag #5 von 16
Beitrag ID: #86602
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PDF direkt zum RIP?


Agfa hat ein Original Adobe RIP, die PDF mit der Library vor dem rippen in PostScript wandeln. Dies ist auch bei Apogee Serie X gleich. Grundsätzlich machen aber Adobe RIPs in der Praxis weniger Probleme als Dritthersteller RIPs.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
http://www.ulrich-media.ch
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Spezialangebot: 2 Tage Seminar für Dienstleister und Adobe Creative Suite Premium für Fr. 1490.--
http://www.ulrich-media.ch/asn
als Antwort auf: [#85626]
(Dieser Beitrag wurde von Haeme Ulrich am 21. Mai 2004, 15:42 geändert)
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coning
Beiträge: 14
24. Mai 2004, 14:02
Beitrag #6 von 16
Beitrag ID: #86920
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PDF direkt zum RIP?


Macht das konvertieren von PDF zu PS den noch Sinn? Was passiert mit Blend-Modes und all den kleinen Gemeinheiten, die im PDF1.4/1.5 Format unterstützt werden, aber nicht in PostScript? All diese Sachen müssen dann ja zwangsläufig "reduziert" werden, oder? Und wir wissen doch alle, was beim "flatten" passieren kann, egal ob Adobe Libary oder nicht ;-)

Ist es da nicht der bessere und sichere Weg, native PDF RiPs einzusetzten, die direkt aus dem PDF1.4/1.5 BitMap und Proof Daten erstellen?

Gruß
Coning
als Antwort auf: [#85626]
(Dieser Beitrag wurde von coning am 24. Mai 2004, 14:06 geändert)
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Anonym
Beiträge: 22827
24. Mai 2004, 17:53
Beitrag #7 von 16
Beitrag ID: #86961
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PDF direkt zum RIP?


Die Antwort auf die Frage mit den "fehlenden" PS-Befehlen und dem reduzieren würde mich auch interessieren - also wie wird das umgesetzt bzw. ist das sicher?

Der zweite Teil ist wohl einfach zu beantworten? Es scheint natürlich besser zu sein ein natives PDF-RIP einzusetzen - nur es gibt noch keine ! (s.o.)
als Antwort auf: [#85626] Top
 
Thomas Richard  M  p
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24. Mai 2004, 18:23
Beitrag #8 von 16
Beitrag ID: #86968
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PDF direkt zum RIP?


Hallo,

wenn ich mich so recht entsinne, was Robert Zacherl hier in diversen threads erläutert hat, wie weit Postscript und Transparenzen auseinander sind, sehe ich eigentlich nicht, das sich da in absehbarer Zeit was tun wird. Das bedeutet, das man mit Acrobat 1.3 und geflatteter Transparenz auf aktuellem PS Level3 eigentlich alles zu Papier/Folie/Film/Platte bekommt, was man braucht. Dinge die mit Acrobat 1.4 und 1.5 hinzugekommen sind, sind für den Druck irrelevant, bzw. können PS Level3 noch beigebracht werden. Von daher macht ein RIP, welches direkt PDF höher als 1.3 verarbeitet, die Sache wieder zum Blindflug, da es große Teile des Codes ignoriert, bzw. dann doch wieder auf PDF auf Niveau von PS Level3 reduziert.

Aus diesem Grund denken sich wohl einige, das man lieber in Acrobat runterspeichert und sieht was man hat/einem bleibt, statt mit Gottvertrauen etwas aufs PDF-RIP zu schicken, von dem man nicht sagen kann, wieviel davon es überhaupt aufs Papier bringt.

MfG

Thomas
als Antwort auf: [#85626] Top
 
Haeme Ulrich
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24. Mai 2004, 22:26
Beitrag #9 von 16
Beitrag ID: #87004
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PDF direkt zum RIP?


Hallo Thomas

Das würde ich so pauschal nicht sagen, dass es keinen Sinn macht, PDF direkt zu verarbeiten. Das weiter oben erwähnte Nexus-RIP im Odystar-Workflow macht mir einen guten Eindruck. Sind wir gespannt, wer wie weiter geht.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
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als Antwort auf: [#85626] Top
 
coning
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25. Mai 2004, 08:24
Beitrag #10 von 16
Beitrag ID: #87033
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PDF direkt zum RIP?


Hallo,
das Transparenzen aus einem PDF von einem PS-level3 RiP verstanden werden, sehe ich ja ein, aber was ist, wenn in den PDF Dokumenten Blend-Modes verwendet worden sind. Soweit ich informiert bin, sind solche Blend-Modes nicht ohne zu flatten ins PS/PDF1.3 einzubetten, oder?

Gruß
Coning
als Antwort auf: [#85626] Top
 
Thomas Richard  M  p
Beiträge: 17321
25. Mai 2004, 13:19
Beitrag #11 von 16
Beitrag ID: #87091
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PDF direkt zum RIP?


Hallo coning.

ohne mich da jetzt drauf eingefuchst zu haben, sind Blendmodes denn nicht eigentlich auch nur Formen von Transparenzen?
Nur eben wie smoothshades eine etwas fortgeschrittenere Version?

MfG

Thomas
als Antwort auf: [#85626] Top
 
Anonym
Beiträge: 22827
25. Mai 2004, 13:47
Beitrag #12 von 16
Beitrag ID: #87106
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PDF direkt zum RIP?


Hallo, ich klinke mich jetzt auch mal in Diskussion ein:

Mit Transparenzen zu arbeiten macht in den CS-Produkten unter dem Gesichtspunkt des Designs für Grafiker doch Spaß.

Wo der Spaß für Viele aufhört ist dann die Ausgabe auf Digitalproofer, Film- oder Plattenbelichter. All das ist aber wunderbar in griff zu bekommen mit den Ausgabeoptionen in InDesign 2.0.2 oder CS. Ich würde also (als kleiner "Control-Freak") die Transparenzreduzierung vorerst niemals einem Dienstleister-RIP überlassen, wenn ich vorab bei der Endausgabe die Verflachung so schön beeinflussen kann wie in InDesign.

Eine Regel allerdings beherzige ich auf jeden Fall: AUSCCHLIESSLICH die Endseiten-PDF-Dateien werden in der Transparenz verflacht, NIEMALS Seiteneinzelelemente. Man gerät nämlich sonst leicht in eine gerätespezifische "Auflösungs"-Falle, da die einzeln reduzierte PDFs, die auf der Seite plaziert werden, möglichst nicht mehr skaliert werden sollten.

Und zur Überprüfung der Transparenzreduzierung sollte man natürlich immer die Überdruckenvorschau im Acrobat (Professional) bemühen.

Gruß,

Uwe Laubender
als Antwort auf: [#85626] Top
 
Uwe Laubender S
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25. Mai 2004, 13:52
Beitrag #13 von 16
Beitrag ID: #87109
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PDF direkt zum RIP?


Sorry! Ich war schon wieder unabsichtlich ausgeloggt.

Gruß,

Uwe Laubender
als Antwort auf: [#85626] Top
 
Anonym
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25. Mai 2004, 15:58
Beitrag #14 von 16
Beitrag ID: #87145
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PDF direkt zum RIP?


@uwe

Hi,

ich teile die Ansicht, daß Adobe in InDesign und Acrobat 6 mit der Transparenzreduzierung eine Funktion eingebaut hat, mit der man Transparenzen in den Griff bekommen kann. Aber völlig unproblematisch ist das nicht. Als Dienstleister habe ich des öfteren offene InDesign-Daten bekommen, die trotz verschiedener Einstellungen einfach nicht korrekt reduziert wurden.

Die Aussage ist daher sicherlich korrekt, daß die Reduzierung auf Grafiker-Seite stattfinden sollte, da nur dieser weiß, worauf es ankommt und damit das reduzierte Endergebnis am besten beurteilen kann.


@coning

Wieso ist es klar, das Transparenzen von einem PS3-RIP "verstanden" werden? Ich denke, in PS3 gibt es KEINE Transparenz-Befehle. Also muß ja doch geflatted werden. Aber mit welchen Einstellungen denn? Mir ist nicht bekannt, daß man das im RIP einstellen kann so wie in InDesign.

Aus meiner o.g. Bemerkung leite ich selbst ab, daß es im RIP ein Blindflug ist, wenn ich die Einstellungen nicht beeinflussen kann.

Also wäre ein natives PDF-RIP - welches dann natürlich den Befehlssatz von PDF 1.5 enhält, also auch Transparenzen - ein Segen. Denn damit würde es NICHT zu einer Reduzierung kommen. Also kann meiner Ansicht nach, auch nix schief gehen (hoffentlich).
als Antwort auf: [#85626] Top
 
Uwe Laubender S
Beiträge: 3798
25. Mai 2004, 17:29
Beitrag #15 von 16
Beitrag ID: #87177
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PDF direkt zum RIP?


Hallo, Anonym!

Die Aussage: "Mir ist nicht bekannt, daß man das im RIP einstellen kann so wie in InDesign" mag zwar zutreffen, es gibt aber mittlerweile RIP-Systeme, die etwas von Transparenzreduzierung verstehen. Ein Beispiel ist Agfas "Apogee X". Auch Heidelberg legt nach beim Delta-Workflow mit Version 7.5 (Sammelpatch 4) oder Prinect MetaDimension-RIP.

Es gibt bestimmt auch noch weitere RIP-Lösungen mit PDF 1.4 oder 1.5-Unterstützung.

Gruß,

Uwe Laubender
als Antwort auf: [#85626] Top
 
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