 Ulrich Lüder

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1. Feb 2012, 14:07
Beitrag #2 von 17
Beitrag ID: #488892
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Phtoshopebenen für inDesign reduzieren
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hallo, Das betrifft im Prinzip nicht nur Photoshop-Daten, sondern alle erdenklichen Layoutsituationen bei denen im Endergebnis an bestimmten Stellen dann der Farbauftrag höher ist, als es die Ausgabebedingung "verträgt". Als Richtlinie für eine Obergrenze sollten die Gesamtfarbauftragsberenzungen der entsprechenden ECI-Profile ausreichen: Also z.b: für Offset gestrichenes Papier lieber 300% als 330%. Ob die 316% für ungestrichenen Bogen-Offset wirklich praxisnah sind, hängt von den betroffenen Flächen ab, in so manchem Profil (z.B. Munken) ist der bereits auf 260% (oder 280%?) limitiert als Empfehlung. Wenn sich transparente Situationen - gleich in welchem Programm - z.B. in Arbeitfarbraum ISOCoatedv2(300%) deutlich über diesen Wert multiplizieren (oder sonstwie "entstehen", eventuell durch zusätzlich überdruckende 5. Sonderfarbe), dann ist entweder der Datenersteller gefordert solche Risiken zu vermeiden oder die Druckerei gut beraten dann mittels entsprechender software den Gesamtfarbauftrag ihren Bedingungen gemäß zu begrenzen: Das ist aus meiner Sicht problematisch bei reiner PDF/x-4-Verarbeitung, weil auch hier eine Gesamtfarbauftragsbegrenzung - meines Wissens nach - jeweils auf Objektebene passiert. Liegen nun einzelne Objekte übereinander, dann müssten diese also erst reduziert werden, damit so eine Massnahme überhaupt greifen kann. Mit Möglichkeiten eventuell im RIP eine x4-Datei entsprechend zu händeln, habe ich mich noch nicht weiter befasst, bzw nichts vertrauenerweckendes gefunden, jemand anderes vielleicht? Irgendwie ist mir das einfach nicht geheuer, nach den ganzen zum Teil ja recht komplexen Konvertierungs-Abhängikgkeiten dann dem RIP ganz am Ende zu sagen: Jetzt bitte weitgehenst anmutungserhaltend unvergurkend in den Tiefen 36% weniger Farbe zusammenmixen... Einzelne Pixel mit 331% sind nicht gleich immer eine Gefahr, die ins Verderben führt, aber bereits ab mehreren Quadrat-Millimeter grossen Flächen kann das dann eventuell zum Ablegen führen. Das widerum ist bei einem einseitigem Plakat dann nicht gleich ganz so schlimm, wie bei einem beidseitig bedrucktem Produkt mit viel durchscheinendem Papier oder sonst überwiegend hellen Farben... Gruß, Ulrich
als Antwort auf: [#488882]
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