Hallo,
also jetzt will ich mich hier auch mal einklinken. Mir scheint so, als wenn hier nicht nur Äpfel und Birnen, sondern gleich auch noch Kirschen und Kohlrabi in einen Korb wild durcheinander gewürfelt werden.
PDF/X-3 erlaubt schließlich Font-Untergruppen, und dies führt bekanntlich zu Problemen.
Nicht das ich wüßte. Welche Probleme sollten das denn sein? Truetypes werden z.B. immer als Untergruppen eingebettet. Demnach kann diese Aussage so nicht ganz korrekt sein.
Wird denn ein Postscript erzeugt, welches dann wieder automatisch gelöscht wird?
Ja, der Adobe-PDF-Drucker ist der Distiller. Der wird intern durch eine PS-Datei angesteuert.
Kann man das Postscript evtl. auch beibehalten?
Ist mir nicht bekannt. Es sei denn, man speichert es bewußt als Datei - aber wozu?
Wir haben nämlich über unseren Workflow immer noch die Möglichkeit, über Delta-Listen zu arbeiten (deshalb habe ich so verzweifelt die Funktion "als Datei speichern" gesucht...).
Es kann durchaus auch heutzutage noch legitim sein mit Delta zu arbeiten. Das ist ja kein schlechtes Produkt.
Denn seltsamerweise sind in 99% aller Fälle die Postscript Dateien in Ordnung und lassen sich problemlos auf dem RIP umsetzen, während die PDFs, erzeugt aus diesem Postscript, beim RIP-Vorgang zu Fehlern führen.
Diese Schlußfolgerung ist aber höchst zweifelhaft. Dann ist die PDF-Erstellung suboptimal. Für mich lesen sich die vorangegangen Beiträge auch so, als wenn die PDFs mit den Exportfunktionen der Proggis erfolgen würde. Bei ID ist das ja ok, bei XPress eventuell noch, bei FH und OS-X habe ich schon meine Probleme und bei Corel ist Hopfen und Malz verloren.
Ich komme darauf wegen dieser Aussage:
Die Programme handhaben dies anscheinend unterschiedlich. Bei manchen (Freehand) kommt eine Abfrage, wohin gespeichert werden soll, bei anderen (InDesign) wird automatisch der Dateiname verwendet und es landet auf dem Desktop.
Wird hier wirklich über den Distiller das PDF erzeugt? Im Distiller-Fenster ist nämlich das Status-Fenster unberührt.
Wenn man hingegen über einen korrekt konfigurierten PDF-Drucker (Distiller) ein PDF erzeugt, dann ist das in meinen Augen verlässlicher als irgendein PS, das mit Delta verarbeitet wird. Zumal mir dann auf PDF-Ebene weitaus mehr Bearbeitungs- und Kontrollmöglichkeiten zur Verfügung stehen als bei PS.
Die Aufgabe für Dich muß also lauten:
Adobe-PDF-Drucker korrekt konfigurieren auf Betriebssystemebene und dann für alle Programme einen einheitlichen Erstellungsweg hierüber gehen. Dazu braucht es kein PS (zumindest muß man das nicht mit eigenen Augen sehen und mit der Maus irgendwohin schieben).
Gruß