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Anonym
Beiträge: 22827
30. Mär 2004, 09:02
Beitrag #1 von 15
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Postscript Schriften beschädigt


Hallo

Seite einiger Zeit habe ich immer wieder Probleme mit älteren Postscript Type 1 Schriften unter MacOSX 10.3.3. QuarkXPress 6.1 und Acrobat 6 melden mir beim drucken, dass der Psoscriptfont beschädigt ist und durch einen anderen Font ersetzt wird. Das passiert mir mit Schriften wie Stone von Adobe, Zapf Dingbats und weiteren.
Ich arbeite mit Suitcase X1, Version 11.02.

Weiss jemand von dem Problem und was dagegen getan werden kann?

Vielen Dank

Johannes Top
 
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Dirk Levy  A 
Beiträge: 9237
30. Mär 2004, 09:11
Beitrag #2 von 15
Beitrag ID: #77521
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Postscript Schriften beschädigt


Für oder bei Suitcase gibt es doch
ein Zusatztool das solche Schriften
aufspürt, evtl. repariert bzw.
löscht.

Kaputte Schriften mußt Du durch frische
(ob nun alt oder neu) ersetzen...

Gruß
Dirk

[Adobe GoLive Tipps & Tricks]
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als Antwort auf: [#77517] Top
 
Anonym
Beiträge: 22827
30. Mär 2004, 11:15
Beitrag #3 von 15
Beitrag ID: #77555
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Postscript Schriften beschädigt


Hallo

Danke für Deinen Feedback: Fontdoctor (Zusatzprogramm zu Suitcase) habe ich schon probiert und die Schriften ebenfalls ersetzt mit den Originaldaten, welche bis anhin problemlos funktionierten. Ich nehme an, dass die Schriften eher Probleme mit Panther oder XPress haben.

Weisst du dazu näheres oder wie Schriften diesbez. repariert weden können?
Danke und Grüsse

JOhannes
als Antwort auf: [#77517] Top
 
Dr. Gonzo
Beiträge: 2990
30. Mär 2004, 11:33
Beitrag #4 von 15
Beitrag ID: #77559
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Postscript Schriften beschädigt


wenn die schriften in wirklichkeit gar nicht beschädigt sind, könnte es in quark damit zusammenhängen
http://www.hilfdirselbst.ch/...4&topic_id=15822

allerdings wären sie dann nicht wirklich beschädigt, was bei dir ja der fall zu sein scheint. ebenfalls wäre das keine erklärung für das problem in acrobat.

gruss säsch
---------
http://www.saesch.ch
als Antwort auf: [#77517] Top
 
Anonym
Beiträge: 22827
30. Mär 2004, 14:57
Beitrag #5 von 15
Beitrag ID: #77597
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Postscript Schriften beschädigt


hallo säsch

danke für den hinweis - der link enthält einige aufschlussreiche infos. leider kann ich das problem damit nicht beheben. das kuriose ist, dass die schriften in xpress 6.1 manchmal gehen und ein andermal nicht. trotz fontdoctor und schrifte id-abgleich.

arbeitet ihr inzwischen alle mit indesign?

gruss und daank

johannes
als Antwort auf: [#77517] Top
 
Dr. Gonzo
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31. Mär 2004, 08:57
Beitrag #6 von 15
Beitrag ID: #77665
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Postscript Schriften beschädigt


tach johannes

> arbeitet ihr inzwischen alle mit indesign?
nein, denke die meisten arbeiten noch immer mit quark. aber die tun ja auch alles, um einen zu verscheuchen. viel schlimmer als die kann man es wirklich nicht machen... und ID3(CS) hat quark 6(.1) in der ausgereiftheit überholt, meiner meinung nach. (ganz zu schweigen vom funktionsumfang & preis).

gruss säsch
---------
http://www.saesch.ch
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Dirk Levy  A 
Beiträge: 9237
31. Mär 2004, 09:25
Beitrag #7 von 15
Beitrag ID: #77673
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Postscript Schriften beschädigt


Ja mit Indie3. Habe gerade eine komplette
Zeitschrift damit erstellt und als PDF aus
Indie heraus an die Druckerei gegeben,
geht alles super sauber. Macht richtig Spaß,
Quark brauche ich jetzt nur noch für Sonder-
fälle, es wird jetzt langsam verstauben und
dann im schwarzen Loch verschwinden... ;o)

Gruß
Dirk

[Adobe GoLive Tipps & Tricks]
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Dave Uhlmann
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1. Apr 2004, 22:51
Beitrag #8 von 15
Beitrag ID: #78058
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Postscript Schriften beschädigt


Die Lösung für nicht funktionierende Fonts ist der FontLab. Für gerade 500$ bekommt man ein Werkzeug, dass viele Probleme zu lösen vermag. Pflicht für jeden, der mit vielen Schriften hantieren muss.


// david uhlmann

mac os x & datahandling
http://www.wissen-wie.ch
als Antwort auf: [#77517] Top
 
Anonym
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2. Apr 2004, 15:24
Beitrag #9 von 15
Beitrag ID: #78160
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Postscript Schriften beschädigt


hallo david

danke für den tipp. habe inzwischen rausgefunden, dass das problem nur mit quark 6.1 unter panther 10.3.3 zusammenhängt. während unter jaguar (10.2.8) in quark alle fonts normal funktionieren.

seltsam ist, dass die postscriptausgabe auf einen drucker oder in eine datei die fehlermeldung (...schrift «frutiger normal» ist beschädigt und wird beim drucken evtl. durch eine andere schrift ersetzt [108].) produziert und im druckergebnis auch tatsächlich verpixelte ersatzfonts dargestellt werden.
mache ich hingegen ein eps aus einer seite und distilliere diese dann in ein pdf, gehen die fonts dann wieder und werden auch korrekt ausgedruckt.

könnte es sich da evtl. um ein druckertreiberproblem von quark handeln? gibt es irgendeine möglichkeit eine druckertrteiberupdate zu erhalten?

ich bin dankbar für hinweise dazu!
thanks

johannes
als Antwort auf: [#77517] Top
 
Thomas Richard  M  p
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2. Apr 2004, 18:15
Beitrag #10 von 15
Beitrag ID: #78197
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Postscript Schriften beschädigt


Hallo Johannes,

da trickst du dich gerade selbst aus.

Wenn du bei dir auf dem Rechner distillierst, wo die Schrift ja nur 'angeblich' defekt ist, kann sie vom Distiller eingebettet werden, so sie ihm denn zur Verfügung steht.
Schickst d das ganzer auf einen Drucker, auf den die Schrift nicht vorher separat hochgeladen wurde, und sie auch nicht zum Drucker Portfolio gehört, geht es natürlich in die Hose.

>... mit Quark 6.1 unter panther 10.3.3 zusammenhängt. während unter
> jaguar (10.2.8)...

Bist du sicher, das unter Jaguar auch Quark 6.1 läuft? Hier trat das ganze unmittelbar nach dem 6.1 Update das erste mal auf. Und zu dem Zeitpunkt war da auch noch ein 10.2.8er dabei, der das Problem auch hatte (AFAIR).

MfG

Thomas
als Antwort auf: [#77517] Top
 
Anonym
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5. Apr 2004, 17:53
Beitrag #11 von 15
Beitrag ID: #78512
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Postscript Schriften beschädigt


Hallo Thomas

Verstehe nicht ganz was du mit «mich selbst austrixen» meinst - aus dem PDF wird ja dann wieder korrekt ausgedruckt - nur aus Quark nicht.

Ja, XPress 6.1 läuft unter MacOSX 10.2.8 bisher ohne Fontprobleme. Es stürzt lediglich hin und wieder ab - was ja nicht ganz unbekannt sein dürfte.

Gruss und Dank

Johannes
als Antwort auf: [#77517] Top
 
Thomas Richard  M  p
Beiträge: 17303
5. Apr 2004, 20:40
Beitrag #12 von 15
Beitrag ID: #78527
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Postscript Schriften beschädigt


Hallo Johannes,

was ich mit austrixen meine?

> ... - aus dem PDF wird ja dann wieder korrekt ausgedruckt - nur aus Quark nicht.

du siehst es Zwar mit den Richtigen Schriften am Bildschirm, da Acrobat (Das reine Acrobat oder ein Reader) auf externes Fontmanagement zurückgreifen kann. Somit klappt auch der ausdruck von deinem Rechner aus.

Was mit dem PDF nicht funktioniert, ist die Weitergabe an jemand anderen, der die Schriften nicht besitzt. Da der Distiller zur Fonteinbettung nur auf mitgeschickte Fonts und die in den Distiller Fontordnern befindlichen Schriften zurückgreifen kann.

Beim Disitillen ist die Rangfolge die folgende:
Im Druckjob enthaltenene Fonts - In den Disitiller Fontordnern befindliche Fonts - reines Vermerken der benötigten fonts.

Beim Reader oder Acrobat siehts anders aus:
Im PDF enthaltenen fonts - Auf dem Rechner installierte Fonts (auch per Suitcase) - Ersatzschriften.

MfG

Thomas
als Antwort auf: [#77517] Top
 
Robert Zacherl p
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5. Apr 2004, 21:14
Beitrag #13 von 15
Beitrag ID: #78531
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Postscript Schriften beschädigt


Hallo Herr Richard,

mir ist ehrlich gesagt auch nicht ganz klar worauf Sie hinauswollen.
Wenn die benötigten Fonts nicht in der zu konvertierenden PostScript- bzw. in diesem Fall im EPS-File enthalten sind (QuarkXPress 6 kann's ja leider selber immer noch nicht), dieses File mit Hilfe des Acrobat Distillers konvertiert wird und Acrobat Distiller die fehlenden Fonts auf dem Rechner in einem der Schriftordner findet, dann bettet er sie, sofern dies laut Joboptions vorgegeben wird, selbstverständlich in die generierte PDF-Datei ein. Somit kann die PDF-Datei nicht nur auf dem erzeugenden Rechner, sondern auf jedem anderen Rechner korrekt dargestellt und ausgegeben werden (korrekte Druck- und Druckertreibereinstellungen vorausgesetzt), da ja keine lokalen Fonts vom Rechner benötigt werden.

Hätte Acrobat Distiller die fehlenden Fonts nicht gefunden, dann hätte, ganz QuarkXPress-typisch, eine Wandlung in die Schrift Courier stattgefunden.

Die einzige Gefahr die dieser Workflow in sich birgt ist die, dass der Acrobat Distiller eine namentlich identische aber falsche Schrift einbettet, da die einzige Grundlage der name der fehlenden Schrift ist. Aus diesem Grund würde ich immer das Distiller einer Druckdatei mit eingebetteten Fonts der Konvertierung einer EPS-Datei vorziehen.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

************************
IMPRESSED GmbH
http://www.impressed.de
als Antwort auf: [#77517] Top
 
Thomas Richard  M  p
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5. Apr 2004, 21:27
Beitrag #14 von 15
Beitrag ID: #78535
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Postscript Schriften beschädigt


Hallo Herr Zacherl,

worauf ich hinauswill, ist folgendes:

Ich (oder jemand anderes)aktiviere meine Schriften per Suitcase aus irgendeinem Fontordner, der nicht in der Distillerliste steht.
Ich spare mir beim drucken Dieschriften, weil, sind ja eh vorhanden.
Nun distilliere ich und bekomme entweder eine Meldung und wundere mich, weil sie ja scheinbar doch nicht da sind, oder habe den Distiller so eingestellt das er weitermacht und ignoriere geflissentlich die entstehende Logdatei.
Dann habe ich ein PDF erzeugt, das auf meinem Rechner noch korrekt aussieht, aber spätestens beim ersten, der die Schrift nicht hat, nicht mehr so aussieht.

So zumindestens hat es sich bei einer Kundin ohne Preflight und Pitstop mit Anzeigen-PDFs zugetragen, die sie dann postwendend vom Verlag zurückbekam.

MfG

Thomas
als Antwort auf: [#77517] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
5. Apr 2004, 22:46
Beitrag #15 von 15
Beitrag ID: #78547
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Postscript Schriften beschädigt


Hallo Herr Richard,

wir sind offensichtlich einig, dass es das Optimum darstellt alle benötigten Fonts bereits in die zu konvertierenden PostScript-Daten einzubetten.

Einige Information was im Hintergrund abläuft:

Ein Acrobat Distiller ist kein Layoutprogramm und deshalb "sieht" er nicht automatisch Fonts, welche über ein Fontverwaltungs-Tool oder das Betriebssystem aktiviert wurden. Wie Sie schon bemerkten "sieht" ein Distiller ausschließlich Fonts, welche in der zu konvertierenden PostScript-Datei enthalten sind oder über die eingerichteten Schriftordner im Zugriff stehen. Dessen sollte sich jeder PDF-Anwender der im Schriftbereich sicher produzieren will bewußt sein.

Um einen unerwünschten bzw. nicht bemerkten Zugriff auf lokale Fonts möglichst zu unterbinden, sollte die Anzahl der Schriftordner im Acrobat Distiller auf das notwendige Minimum reduziert werden. Das Minimum ist der Acrobat-eigene Font-Ordner innerhalb des Programmordners (bzw. Programmpakets im Falls der Mac OS X Version von Acrobat).
Desweiteren sollte Acrobat Distiller so konfiguriert werden, dass alle Schriften eingebettet werden und dass die Konvertierung abgebrochen werden soll, wenn die Einbettung der Schriften fehlschlägt. Im Idealfall erhält man dann keine PDF-Datei wenn Fonts fehlen oder aus lizenzrechtlichen Gründen nicht eingbettet werden können.

Wie ich schon in meiner letzten Antwort andeutete, schreibt QuarkXPress leider schon seit zig Versionen einen PostScript-Code der niemals zu einem Abbruch der PDF-Erzeugung im Acrobat Distiller führt (selbst wenn alle Fonts fehlen würden). Dies liegt an der unsinnigen Neudefinition des "findfont" Operators, welche bei einem Fehlen des benötigten Fonts ersatzweise die "Courier" aufruft. So sieht es für Acrobat Distiller so aus als ob nie etwas anderes als eine Courier erwünscht gewesen wäre und er macht weiter seinen Job.

Somit sollte man als QuarkXPress-Anwender immer einen Blick auf das Distiller .log File werfen und sicherheitshalber per Preflight kontrollieren, ob innerhalb des Endformats die Schrift Courier zum Einsatz kommt (was in "normalen" Akzidenzen recht selten absichtlich der Fall sein sollte).

Grundsätzlich gilt für jeden PDF-Anwender in der Druckvorstufe, dass er sich niemals auf das verlassen darf was er von Acrobat am Bildschirm angezeigt bekommt, denn Acrobat verfügt über extrem ausgefeilte Substitutionstechnologien die so manches (Font-)Problem selbst auf den zweiten Blick nicht erkennbar machen.
Die Betriebe die sicher mit PDF produzieren, prüfen die korrekte Fonteinbettung. Entweder mit den Acrobat-eigenen Mittel (Stichwort "Dokumentschriften") oder durch Einsatz eines Preflight-Produkts.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

************************
IMPRESSED GmbH
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als Antwort auf: [#77517] Top
 
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