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ZottelSEF
Beiträge: 14
22. Sep 2003, 22:13
Beitrag #1 von 4
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Postscript aus InDesign seitenunabhängig?


Servus miteinander, ich hab ein Problem zum Ausschießen mit InDesign-Postscripts.

Wir schießen unsere fertigen Sachen grundsätzlich mit Ultimate Impostrip aus. Bis jetzt waren das meistens Postscripts aus dem PageMaker. Dabei ist es wichtig beim Drucken aus PageMaker die Option "Einzeln" anzuklicken.
Sonst gibt das Ausschießprogramm beim PS-Reinladen die Meldung aus, es hätte gerne ein "seitenunabhängiges Postscript". Ohne diese Einzel-Option ging also bis jetzt nix!
Jetzt wollen wir Stück für Stück auf InDesign umstellen. Das Postscript, daß ich aus InDesign schreibe veursacht aber nun genau diese Fehlermeldung "seitenunabhängiges Postscript".
Gibt es im InDesign irgendeine Möglichkeit das so einzustellen, daß es passt oder kann man das Postscript irgendwie dazu überreden lieb zu sein und dem Impostrip zu erzählen das es seitenunabhängig ist?

P.S.: Das PDF-Ausschießen sollte eigentlich auch gehen, geht auch manchmal, aber oft verschiebt er die PDFs auf dem Druckbogen kruz und quer...

Bitte um schnelle Hilfe, Danke
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
23. Sep 2003, 00:02
Beitrag #2 von 4
Beitrag ID: #51755
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Postscript aus InDesign seitenunabhängig?


Hallo ZottelSEF,

das entsprechende Ausgabeformat in Adobe Indesign 2 lautet
Drucker: PostScript®-Datei
PPD: Geräteunabhängig

Auf diese Weise wird ein DSC-konformes (Document Structuring Conventions) PostScript erzeugt, was u.a. die Unabhängigkeit der Einzelseiten mit sich bringt.

Nichtsdestotrotz kann es zu Problemen kommen, wenn der Importfilter des Ausschießprogramms nicht leistungsfähig genug ist. Alternativ bietet sich das Ausschießen von PDF-Dateien an was ein modernes Ausschießprogramme eigentlich beherrschen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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ZottelSEF
Beiträge: 14
27. Sep 2003, 14:14
Beitrag #3 von 4
Beitrag ID: #52521
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Postscript aus InDesign seitenunabhängig?


Da mag er ja schon recht haben. Des funzt solange ich das PS als Composite schreibe. Will ich aber das PS als Auszüge gehts nimmer.
Woran kann das liegen? prinzipiell is des ja auch kein problem des In_Rip zu separieren. nur bei unserem Workflow halt leider nicht üblich (wir schicken Auszüge auf den Belichter, keiner weiß warum) und daher ein bisschen umständlich. (jedes mal den Belichter auf sep. umstellen und dabei aufpassen das es alle kollegen mitbekommen haben und nix belichten was eh schon auszüge is und am schluss dann 16 auszüge rauskommen.)

MfG ZottelSEF
als Antwort auf: [#51748] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
29. Sep 2003, 19:51
Beitrag #4 von 4
Beitrag ID: #52771
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Postscript aus InDesign seitenunabhängig?


ZottelSEF,

das liegt ganz einfach in der Denkweise von Adobe begründet was sich in Form der verfügbaren Druckoptionen widerspiegelt. Laut Adobe's Denkweise ist das einzig geeignete Weiterverarbeitungsformat eine composite Ausgabedatei (was ich gut nachvollziehen kann). Deshalb wird auch nur der composite Ausgabemodus angeboten. Das war schon zu PageMaker Zeiten so, wo es das Ausgabeformat "Für Druckvorstufe" gab, welches eine composite Ausgabedatei mit der Enduing .sep generiert.

Das mit der Separation der Farbauszüge passiert nur, wenn Sie Ihr Ausgabegerät standardmässig auf in-RIP Separation konfigurieren.
Sofern Sie die in-RIP Separation aber aus der druckenden Applikation heraus aktivieren und steuern (Adobe InDesign, Adobe Acrobat 6.0 Professional, ARTS Crackerjack, Callas MadeToPrint, Heidelberg JobStream, Creo Preps, Creo TrapWise, Creo Pandora, ...) wird die in-RIP Separation nur für den momentanen Druckauftrag aktiviert.

Desweiteren sollte ein modernen RIP die Möglichkeit bieten die in-RIP Separation nur für bestimmte Hotfolder und oder Spooler standardmässig zu aktivieren. So kann man durch ein simples Aufsplitten der Daten in composite und vorseparierte Jobs zum gewünschten Eregbnis kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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als Antwort auf: [#51748]
(Dieser Beitrag wurde von Robert Zacherl am 29. Sep 2003, 19:56 geändert)
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