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Hausi
Beiträge: 17
5. Jun 2003, 22:10
Beitrag #1 von 5
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Preflight oder Flightcheck für Quark 5?


Hallo
erst mal ein super Lob an dieses Forum. Echt klasse, muss auch mal gesagt sein.

Folgendes Problem beschäftigt mich:
Habe vorher auf Quark 4 gearbeitet und die Jobs mit Flightcheck 3.9 gesammelt. Alles super, die Schriften werden in einem eigenen Koffer gesammelt, Bilder etc, nie Probleme gehabt mit der Druckerei, ist auch praktisch das zeugs grad zu stuffen nach belieben.

Seit ich auf Quark 5 arbeite, sammle ich die Jobs mit der integrierten "für Ausgabe sammeln" von Quark.

Dabei ist es schon mehrmals vorgekommen, dass die Schriften (die ich ja mitliefere) auf dem Gut zum Druck nicht mit meinem Dok übereinstimmten (anderer Hersteller, ältere Version, oder was weiss ich). Laut Druckerei kam beim öffnen keine Fehlermeldung bezüglich fehlender Schriften, wobei also wahrscheinlich die Schriften der Druckerei automatisch und nicht meine eigene belichtet werden.

So weit, so schlecht.

Also mal wieder ein neues Prog? Was würdet ihr da so empfehlen?

Ich hab ne Demo von Extensis PreFlight Pro 2.2, aber ausser Fehlermeldungen dass das File "corrupt" sei, produziert die nichts.....? Weder mit 4.0 noch mit 5.0 Doks.
Gibt's ein Flightcheck das Quark 5.0 Doks verarbeitet? Hat jemand Erfahrung mit PreFlight?

Ach ja, und arbeite auf 9.2

Danke für eure Tipps
Top
 
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Oliver Wendtland S
Beiträge: 726
6. Jun 2003, 07:36
Beitrag #2 von 5
Beitrag ID: #38458
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Preflight oder Flightcheck für Quark 5?


Ja sicher:
FlightCheck 4.5 Classic heisst das jetzt.
Demo gibts bei http://www.markzware.nl
Update von 3.9 sollte auch günstiger sein...
3.9 ist abe wirklich schon seeehhhrr alt

Oliver Wendtland
Druckerei und Verlag
H. Bösmann GmbH
Detmold
_________________________________
Ich habe mich nicht verirrt. Ich bin nur ... richtungsmäßig herausgefordert.
als Antwort auf: [#38440] Top
 
Jens Naumann  M 
Beiträge: 5111
6. Jun 2003, 07:44
Beitrag #3 von 5
Beitrag ID: #38460
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Preflight oder Flightcheck für Quark 5?


Hallo Hausi,

ansonsten gibt es natürlich auch noch den Weg über ein PDF. Das lässt sich sehr gut kontrollieren - aber auch nur mit Zusatzprogrammen wie z.B. PitStop von Enfocus (aktuell: 5.04).

Beim PDF hättest Du auf alle Fälle Deine Schriftenproblematik im Griff, da hier genau Deine Schriften einbindbar sind und die Druckerei sie nicht durch eventuelle eigene ersetzt.

Grüßle,
Jens

---
j.naumann@verlag-straubinger.de
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Conny
Beiträge: 2914
6. Jun 2003, 13:15
Beitrag #4 von 5
Beitrag ID: #38543
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Preflight oder Flightcheck für Quark 5?


Hallo Hausi,

sag' mal belichtet Ihr denn auch? Wenn ja, mit einem Software-RIP? Dann solltest Du Dein RIP für Prefligts missbrauchen können. Nachteil ist natürlich einige Traffic über das Netzwerk, Vorteil davon - und das ist die Krux der meisten Preflight Programme - ist, dass genau mit der PS-Version geript wird, mit der später belichtet wird.
Nur so eine Idee ist einfach Geschmackssache.

Gruß
Conny
--
mailto
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web
http://www.cicero-point.net
als Antwort auf: [#38440] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
6. Jun 2003, 14:41
Beitrag #5 von 5
Beitrag ID: #38581
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Preflight oder Flightcheck für Quark 5?


An dieser Stelle sei erwähnt, dass Preflight und der Interpretationsprozess auf einem PostScript-Interpreter wenig bis gar nichts miteinander zu tun haben und höchstens ergänzend verstanden werden dürfen aber niemals sich gegenseitig ersetzend.

Kein herkömmliches Preflight-Produkt setzt einen Interpretationsprozess ein um die Korrektheit der Daten zu prüfen. Das ist auch leicht zu verstehen, weil die Datenprüfung meist eben auf Datenformaten basiert und nicht auf der Programmiersprache PostScript. Ein Flightcheck der Firma Markzware prüft z.B. bevorzugt offene QuarkXPress Dokumente. Es kann auch einen Blick in EPS-Dateien werfen, macht dies aber sehr oberflächlich indem es bestimmte DSC-Kommentarinformationen auswertet. Von Interpretation des enthaltenen PostScript-Codes also keine Spur und dehalb auch absolut unbrauchbar um zu ergründen, ob eine platzierte EPS-Datei später in der Ausgabe fehlerfrei interpretierbar ist.

Einen EPS- oder PostScript-Druckdatei erfolgreich durch einen PostScript-Interpreter zu schicken sagt wiederum nur etws über die syntaktische Korrektheit der in den Daten verwendeten Programmiersprache PostScript aus jedoch nichts über die inhaltliche Qualität der gesendeten Daten. Bei einem Software-RIp mit Preview-Option kann man zwar versuchen bei einer vsiuellen Kontrolle gewisse Rückschlüsse auf die inhaltliche Qualität (Farben, Bildauflösungen, Überdrucken-Einstellungen usw.) zu ziehen, aber es ist zeitaufwendig, mehr als mühsehlig und auch noch fehlerträchtig, weil Fehler leicht übersehen werden.

Deshalb ist dies keinesfalls auch nur ansatzweise ein Ersatz für echten Preflight (zumal ein Software-RIP ein recht teures Produktionswerkzeug ist, das man nicht zu Testzwecken mißbrauchen sollte, sondern vielmehr versuchen sollte beim ersten Anlauf zum korrekten Ergebnis zu kommen).

Da das Ideal die Kombination aus beidem darstellt (syntaktische Kontrolle auf PostScript-Ebene und Datenkontrolle auf Datenformatebene) ist eben der PDF-Workflow so attraktiv.
Bei der PDF-Erstellung erfolgt die vorteilhafte Interpretation und somit syntaktische Kontrolle bereits im Acrobat Distiller. Dieses kostengünstige Software-Tool kann auf einem wenig ausgelastten Server im Hintergrund laufen und die schwer zu kontrollierende Programmiersprache PostScript ins leicht prüfbare PDF-Datenformat konvertieren. PostScript-Fehler in EPS-Dateien und/oder defekten Fonts (sicherlich die häufigsten Ursachen für Ausgabeprobleme) werden dabei mit nahezu 100%iger Sicherheit erkannt und führen zum Abbruch der Konvertierung (wobei man dann auch gar nicht versuchen muss die selbe Datei auf den belichter zu schicken).
Bei erfolgreicher Konvertierung kann dann die erzeugte PDF-Datei mit kostengünstigen Werkzeugen auf Herz und Nieren geprüft werden.

Wenn diese inhaltliche Prüfung von den Daten auch bestanden wird, kann je nach Leistungsfähigkeit des Ausgabesystems die PDF-Datei selbst oder eine daraus in Acrobat 5.0.5 (evtl. mit einem Ausgabe-Plug-In) bzw. Acrobat 6.0 Professional generierte PostScript-Datei belichtet werden. Die Chance dass es dann noch zu Problemen kommt ist verschwindend gering, weil es sich um ein vorinterpretiertes und geprüftes Datenmaterial handelt.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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