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Anonym
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21. Mär 2003, 13:07
Beitrag #1 von 5
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Problem mit transparenten Flächen auf Duplexbildern in InDesign2


Wir arbeiten an einem Projekt in dem transparente Flächen auf Duplexbilder gesetzt werden müssen. Nachdem wir mit Freehands Linsenfunktion keine befriedigenden Ergebnisse in der Belichtung erzielen konnten, probierten wir die Sache in InDesign 2.0 aus. Hier sind die Ergebnisse weit besser. Allerdings kommt es zu minimalen Störungslinien, die diese Transparenzen in gleichmäßigen Abständen parallel durchlaufen, und auch auf der Druckplatte sichtbar werden. Wir haben bereits versucht Belichter und Auflösungsvoreinstellungen anzupassen (hier bietet InDesign drei Auflösungen unter Transparenz-Reduzierungsformate) ohne den Fehler tatsächlich auszuschalten. Da unser Produkt auf einem ungestrichenen Naturpapier gedruckt werden wird, sehe ich die einzige Möglichkeit in einem Andruck, um zu beurteilen, inwie weit diese Störungen überhaupt sichtbar sind.

Wer kann uns helfen dieses Problem an der Wurzel zu packen? Alternative Lösungen über seperate Bildrahmen / seperate Bilder sind denkbar, aber bei der Komplexität unserer Formen nur schwer zu realisieren.

Vielen Dank im Voraus

Val Top
 
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Yann Borg
Beiträge: 337
21. Mär 2003, 13:17
Beitrag #2 von 5
Beitrag ID: #28960
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Problem mit transparenten Flächen auf Duplexbildern in InDesign2


Hallo,

wie hier schon mehrfach erwähnt, liegt es an die standard Transparenzreduzierungsformate die eine geringere Auflösung als die des Belichters aufweisen. Unter http://www.ulrich-media.ch/_pages/downloads.php gibt es Transparentreduzierungsformate zum Runterladen. Das Format "Vektor" sollte die Linien verschwinden lassen.

Gruss,

Yann Borg
als Antwort auf: [#28957] Top
 
Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
21. Mär 2003, 16:58
Beitrag #3 von 5
Beitrag ID: #28994
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Problem mit transparenten Flächen auf Duplexbildern in InDesign2


Wir hatten dies auch schon als Schadensanalyse für einen Kunden. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Rundungsfehler im RIP handelte. Am besten mit einem Teiler der Auflösung des Ausgabegerätes die Transparenz verflachen.
Auf welchem RIP kommt es vor? Wie sieht der genaue Workflow aus?

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich

http://www.ulrich-media.ch
InDesign- und PDF-Integration
als Antwort auf: [#28957] Top
 
Anonym
Beiträge: 22827
21. Mär 2003, 23:16
Beitrag #4 von 5
Beitrag ID: #29017
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Problem mit transparenten Flächen auf Duplexbildern in InDesign2


Diese Störungen bei Verläufen sind typisch für's InDesign. Die sind auf Lithofilmen mit dem bloßen Auge erkennbar und doch sind sie bei einem 60er Druckraster später nicht im Geringsten zu erkennen. Ob dies allerdings auch bei einem 70er so ist, habe ich noch nicht getestet...
als Antwort auf: [#28957] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
22. Mär 2003, 09:42
Beitrag #5 von 5
Beitrag ID: #29024
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Problem mit transparenten Flächen auf Duplexbildern in InDesign2


Hallo anonymer Poster,

was veranlaßt Sie zu der Aussage, dass Störungen in Verläufen typisch für Adobe InDesign seien?
Adobe InDesign ist eines der wenigen Layout-Programme das nicht mehr die vor PostScript 3 Zeiten üblichen, aus vielen Linienobjekten zusammengestückelten, Verläufe nutzt, sondern echte PostScript 3 Verläufe welche mathematisch beschriebene und somit beliebige genaue Objekte darstellen. Deren Wiedergabequalität ist alleinig abhängig vom verwendeten Ausgabegerät und dessen Konfiguration. Sofern es sich um ein PostScript 3 Ausgabegerät handelt sollte eine absolute stufen- und streifenlosigkeit gewährleistet sein.
Es ist aber bekannt, dass z.B. Harlequin-RIPs unter Umständen Streifen bei Smooth Shades produzieren (aufgrund eines zu groben Smoothness-Werts innerhalb der PDF-Datei). Dies kann jedoch einfach durch Einsatz der Creo Distiller Assistant Erweiterung eliminiert werden.

Wenn kein PostScript 3 zum Einsatz kommt oder der Verlauf aufgrund vorhandener Transparenz verflacht werden muss, dann enstehen traditionelle Halbtonbilder mit 8 Bit Farbtiefe pro Farbkanal. Das damit keine streifenfreie Wiedergabe von Verläufen mit sehr geringer Tonwertspreizung und/oder Verlaufsbreite möglich ist, ist prinzipbedingt.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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IMPRESSED GmbH
http://www.impressed.de
als Antwort auf: [#28957] Top
 
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