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Jonny*be*Good
Beiträge: 107
7. Okt 2003, 11:24
Beitrag #1 von 7
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Rand im PDF?


hallo
erstelle ein dok in quark bsp. 120 x 50 mm und distille diese über eine ps datei.
nun hat das PDF immer oben und rechts einen rand, das dokument scheint wie in die untere ecke gerutscht ca 1-2 mm.
im druckdialog gebe ich papiergrösse genau 120x50 ein, vorschau ist auch optimal.

mir ist das noch nicht aufgefallen oder seh ich den wald vor lauter bäumen nicht mehr?

danke

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Anonym
Beiträge: 22827
9. Okt 2003, 12:43
Beitrag #2 von 7
Beitrag ID: #53955
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Rand im PDF?


etwas mehr input wäre vielleicht hilfreich...

ist das pdf 120x50 gross, oder dessen inhalt?
hast du irgendwo einen verkleinerungsmassstab angegeben?
oder ein kästchen wie "auf papierformat skalieren" angewählt?
wie und woraus erstellst du das ps-file?
beträgt die differenz effektiv 1-2 mm?

gruss. gremlin
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Jonny*be*Good
Beiträge: 107
10. Okt 2003, 06:01
Beitrag #3 von 7
Beitrag ID: #54016
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Rand im PDF?


aaalso
mac os9.2
quark 5.0
dokumentgrösse zB 120x50 mit Rand 0.5 mm

> Print
Distiller PPD
Papiergrösse 120x50 nicht auf "papiergrösse anpassen"
keine passkreuze, kein beschnitt
vorschau ok

Ergebnis PDF
Grösse 119.9 x 50.1 und der Rand ist verrutscht

öffne ich das PDF im Illustrator ergibt sich:
Position des Rahmens
x 0 mm
y -0.353 mm

grösse des Rahmens
119.912
49.912

ist doch kurios. oder normal?

danke schonmal
als Antwort auf: [#53627] Top
 
Anonym
Beiträge: 22827
10. Okt 2003, 07:28
Beitrag #4 von 7
Beitrag ID: #54021
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Rand im PDF?


nun, obwohl es oft äusserst mühsam ist, ist dies leider absolut normal. das thema ist nur allzu bekannt - es handelt sich um den umrechnungsfehler zwischen dem metrischen und dem postscript-punkt-system. wenn du mal hier im forum ein wenig suchst, dann wirst du etliche beiträge dazu finden. übrigens sprechen wir hier von differenzen von max. ca. 0.35 mm (1pt).

gruss. gremlin
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
10. Okt 2003, 08:33
Beitrag #5 von 7
Beitrag ID: #54025
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Rand im PDF?


Hallo Gremlin,

ich lese immer wieder, dass dies als Umrechnungsfehler deklariert wird. Dies trifft nicht zu (Adobe PostScript rechnet mindestens auf 5 Nachkommastellen genau). Vielmehr handelt es sich hier um die Einhaltung klare EPS-Richtlinien bzw. um die Ignorierung moderner Standards.

Laut Adobe PostScript Spezifikation durften PostScript-Seitengrößen bis vor PostScript level 1 nur in Form ganzzgahliger Punktwerte definiert werden. Somit ergibt sich eine maximale Abweichung von ca. 0,35 mm. Aus Kompatibilitätsgründen hat man dies laut Adobe DSC-Spezifikation (Document Structuring Conventions) auch für den %%BoundingBox DSC-Kommentar von EPS-Dateien übernommen, der Layoutprogrammen und auch dem Distiller sagt, wie groß eine EPS-Seite ist. In PPD-Dateien sind vordefinierte Ausgabeformate übrigens bis zum heutigen tage als ganzzahlige Werte für Seitenbreit und -höhe definiert.

Allerdings gibt es heute andere Möglichkeiten die nur leider erst allzu selten aufgegriffen werden. Seit PostScript level 2 sind Nachkommastellen zulässig. Adobe InDesign nutzt dies z.B. aus sobald ein eigenes Ausgabeformat im Druckdialog definiert wird. Und im EPS-Bereich existiert seit Jahren als Erweiterung des DSC-Standards der %%HiResBoundingBox DSC-Kommentar, der exakte Seitengrößendefinitionen erlaubt. Hier müsste dann aber natürlich auch das importierende bzw. verarbeitende Programm sich auf diesen stützen.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Anonym
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10. Okt 2003, 08:58
Beitrag #6 von 7
Beitrag ID: #54028
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Rand im PDF?


grüezi herr zacherl

natürlich haben sie recht - ich hätte "rundungsproblem" anstelle "umrechnungsfehler" schreiben soll, dann hätte ich's besser getroffen. aber grundsätzlich wollen wir ja aufs selbe hinaus... :-)

gruss. gremlin
als Antwort auf: [#53627] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
10. Okt 2003, 09:03
Beitrag #7 von 7
Beitrag ID: #54029
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Rand im PDF?


Hallo Gremlin,

schon klar ;-)
Ich wollte damit auch nur zum Ausdruck bringen, dass man damit nicht Leben bzw. als gottgegeben hinnehmen müsste, wenn alle Software-Hersteller auf dem Laufenden wären bzw. dies in ihrer Software konkret umsetzen würden. Selbst Adobe schlampt hier aber teilweise innerhalb der Produktlinie. An PostScript und PDF liegt es jedenfalls nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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