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frommoon
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21. Apr 2004, 17:07
Beitrag #1 von 5
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Spezielle Separation - in InDesign oder Photoshop?


Nun, grundsätzlich hab ich das Problem das es sehr schwer ist medienneutral zu arbeiten. Bilddaten grundsätzlich in einem ECI-ähnlichen Rgb-Farbraum, aber dann kommts...wenn spezielle Separationen von Nöten sein sollen (zb Naturpapier mit höherem TZW und weniger Farbauftrag) mach ichs dann wie in alten Zeiten im Photoshop, positionier die Daten dann und sag dem InDesign "lass die Daten wie sie sind", oder nehm ich meine Rgb Daten, und mach die spezielle Separation dann erst beim Pdf-Export. Bett ich dann ICC Profile ein ins Pdf? Irgendwie trau ich dem ganzen nicht so recht...Im Photoshop seh ich was passiert, im Pdf..naja. Bin für jede erprobte Anregung dankbar. :) Top
 
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Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
21. Apr 2004, 17:23
Beitrag #2 von 5
Beitrag ID: #81111
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Spezielle Separation - in InDesign oder Photoshop?


Wenn die PDF-Datei geräteabhängig ist, würde ich auf die Einbettung von ICC-Profilen verzichten. Denn diese könnten u.U. im weiteren Workflow eine ungewollte CMYK-CIEBased->CMYK-Transformation bewirken, was in vielen Fällen (je nach Software) zu einem bunten Schwarz führen würde.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
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boskop  M  p
Beiträge: 3451
21. Apr 2004, 21:50
Beitrag #3 von 5
Beitrag ID: #81158
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Spezielle Separation - in InDesign oder Photoshop?


Hallo frommoon
wenn Du Deine ECI-RGBs in Photoshop mit verschiedenen (Standard-)CMYK-Profilen (coated, uncoated, rolle, Zeitung) ansiehst, wirst Du schnell feststellen, dass eine Separation ohne individuelle Anpassung vor dem Separieren nur selten das beste Ergebnis bringt.
Für mich bleibt der medienneutrale Workflow zur Zeit ein Wunschtraum - ich separiere weiterhin in Photoshop, damit ich sehe (messe) was ich bekomme.
Gruss
Urs
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Anonym
Beiträge: 22827
22. Apr 2004, 07:31
Beitrag #4 von 5
Beitrag ID: #81185
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Spezielle Separation - in InDesign oder Photoshop?


Danke für die Info Leute ! Nun ich versuche halt so "neutral" wie möglich zu arbeiten. Wir haben einen "relativ" flexiblen Worklflow; dh ich hab Profile bzw Suite-Farbeinstellungen die ich je nach Anwendung benutzt werden. Mehr Tonwertzuwachs, mehr Farbe, mit schwarz, ohne schwarz usw. Es kommt aber dann manchmal vor das das dersselbe Folder mal auf "Natur" mal auf "Normal" -Papier gedruckt werden soll. Alle Bilder aus Rgb ins richtige Cmyk wäre dann toll - beim Pdf-Export wohl gesprochen. Aber jetzt hab ich ausgehend von den Rgb-Daten Unmengen von verschieden Cmyk-Daten welche ich alle neu verlinken darf. Kann es denn nicht sein wenn die Separation im Photoshop erprobt wurde, das ich diese dann dem InDesign überlassen kann? Und wenn wann? Beim angesprochenen Pdf-Export? Hmmm...
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Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
22. Apr 2004, 17:27
Beitrag #5 von 5
Beitrag ID: #81368
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Spezielle Separation - in InDesign oder Photoshop?


Klar kannst Du beim PDF-Direktexport Farbtransformationen machen. So lange Du nur von RGB nach CMYK wechselst und bei CMYK Quelle = Ziehl verwendest, klappt dies sogar ziemlich einfach. Bei einer CMYK-zu-CMYK-Transformation wird es entsprechend schwieriger (Schwarzaufbau erhalten).

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
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