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Framer
Beiträge: 53
16. Jul 2003, 16:25
Beitrag #1 von 5
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Transparenzreduzierungsformate


Ich habe mich immer gewundert, dass Adobe bei der Transparenzreduzierung "hoch" die Auflösung 1200 dpi wählt. Jetzt stelle ich fest, dass "ulrich-media" auf seiner Downloadseite auch diese Auflösung verwendet (sogar für Verläufe).

Ist das nicht ein verdammt hoher Wert? Für den klassischen (nicht FM) Offsetdruck kann ich mir nicht erklären, wozu mehr als 300 dpi gut sein sollten. Und 1200 dpi bringt immerhin die 16-fache Datenmenge.

Kann mich da jemand aufklären?

Martin Top
 
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markusS
Beiträge: 411
16. Jul 2003, 16:52
Beitrag #2 von 5
Beitrag ID: #43997
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Transparenzreduzierungsformate


Die 1200 dpi sind nur nötig wenn Vekorgrafik und Pixel zusammenfallen, sonst werden die Vektoren auf 300 dpi gerechnet und das kann zur Verdickung z.B. einer Linie führen wenn sie mittendurch von ID von Vektor auf Pixel umgerechnet wird...
als Antwort auf: [#43996] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
17. Jul 2003, 09:03
Beitrag #3 von 5
Beitrag ID: #44049
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Transparenzreduzierungsformate


MarkusS,

in diesem Fall gehen Sie aber automatisch davon aus, dass eine Verflachung rein auf Bitmap-Ebene stattfindet. Dies trifft aber, wenn der Qualitäts-Schieberegler ganz rechts steht, nur im äußersten Notfall ein. Selbst wenn es eintritt, dann ist es nicht so, dass einfach das Vektorobjekt in die Bitmap hinein gerendert wird (dann wäre tatsächlich immer eine sehr hohe Bildauflösung nötig, um keinen Qualtätsverlust zu erleiden), sondern es werden basierend auf den Vektorobjekten Masken (Clipping Paths) gebildet in die dann die gerenderten Bilddaten als Inhalt eingefügt werden. Somit geben im Normalfall die Masken mit Hilfe von Bezierkurven die scharfen Konturen vor und nicht die darin enthaltenen Bilddaten. Und somit wären 600 dpi mehr als ausreichend.

Es mag sein, dass es exotische Sonderfälle gibt in denen sich die Flattening-Engine eine Adobe InDesign 2.02, Acrobat 5.05 oder Acrobat 6.0 nicht mehr anders zu helfen weiss, als direkt in eine Bitmap zu rendern. Wenn ich ehrlich sein soll, dann ist mir aber bis heute noch nicht gelungen einen solchen Fall zu konstruieren.
Wenn Sie einen solchen Fall kennen, würde ich mich über Input freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

************************
IMPRESSED GmbH
http://www.impressed.de
als Antwort auf: [#43996] Top
 
Framer
Beiträge: 53
17. Jul 2003, 13:37
Beitrag #4 von 5
Beitrag ID: #44096
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Transparenzreduzierungsformate


Hallo Herr Zacherl,

genauso habe ich mir das auch gedacht. Und ich möchte sogar meinen, dass 300 dpi (bei einem 150 lpi Offset-Raster) "mehr als ausreichend" sind. (Hat mal einer ausgerechnet, dass Linienraster multipliziert mit Wurzel 2 die optimal Abtastauflösung ist...)

Zurück zu meiner Ausgangsfrage: Warum sollte ich 1200 dpi verwenden?

Martin
als Antwort auf: [#43996] Top
 
Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
17. Jul 2003, 16:12
Beitrag #5 von 5
Beitrag ID: #44134
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Transparenzreduzierungsformate


In den Anfängen von InDesign 2.0 (Punkt-Null) gab es Fälle, wo man wegen Bugs und der Flattening-Enginge auf BitMap gehen musste (Schiebregler ganz links). Darum haben wir uns damals für die 1200 entschieden.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich
http://www.ulrich-media.ch
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als Antwort auf: [#43996] Top
 
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