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Sandra.A
Beiträge: 6
9. Apr 2003, 18:33
Beitrag #1 von 7
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Ueberfüllung


Hallo zusammen,
ich habe ein Problem mit den Ueberfüllungen; und zwar fallen diese ziemlich "breit" aus! Ich habe jedoch bei den Ueberfüllungsoptionen nie etwas geändert.
Meine Einstellungen bei den Ueberfüllungsoptionen:
Standard: 0,088mm / schwarz: 0,176mm / Platzierung auf Zentriert / Objekte mit Bilder überfüllen / Bilder mit Bildern überfüllen / 1-Bit-Bilder überfüllen / dann zweimal Gehrung / Farbdiff: 10% / Schwarze Farbe 100% / Dichte 1,6 / Fliessende Ueberfüllung 70% / Reduktion 100%

Ich gebe aus InDesign 2 über den Distiller eine PDF mit InRip Seperation und Ueberfüllung auf Anwendungsintegriert aus.

Merci im voraus und noch einen schönen "Winter"-abend.
Gruss Sandra Top
 
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
9. Apr 2003, 18:45
Beitrag #2 von 7
Beitrag ID: #31316
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Ueberfüllung


Sandra,

sind alle Überfüllungen "extrem breit" oder nur die Unterfüllung von Schwarz?
0,088 mm im Bereich der Buntfarben ist ein gängiger Wert für Bogenoffsetdruck im 60er Raster auf qualitativ vernünftigem Papier. Der Wert für Schwarz ist dagegen etwas übertrieben.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Sandra.A
Beiträge: 6
9. Apr 2003, 18:53
Beitrag #3 von 7
Beitrag ID: #31318
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Ueberfüllung


Hallo,

Nein leider trifft es auf alle Farben zu!
Zum Beispiel hatte ich eine Dunkelrote Schrift auf hellrotem Grund - die Schrift wurde richtig "Fett" ausgedruckt. Auch auf dem gleichen Grund (gerastert) wurde eine gelbe Blume extrem stark überfüllt.

Gruss
Sandra
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
9. Apr 2003, 19:48
Beitrag #4 von 7
Beitrag ID: #31332
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Ueberfüllung


Sandra,

gerade im Bereich von Schriften die in kleinen Schriftgraden gesezzt werden ist die korrekte Konfiguration des Trappings und die korrekte Entscheidung ob und wie überfüllt bzw. unterfüllt wird natürlich extrem wichtig, da hier die Strichstärke der Glyphen durchaus in vergleichbaren Bereichen liegt zu der gewählten Überfüllbreite. Wenn nun eine Schrift überfüllt wird, dann erscheint Sie schnell halbfett.

Genau das macht mich aber jetzt etwas stutzig, weil Sie von dunkelroter Schrift auf hellrotem Hintergrund sprechen. In diesem Szenario würde ein Adobe InDesign normalerweise eigentlich nie auf die Idee kommen, die Schrift zu überfüllen weil es sich an den grundsatz hält "immer nur das hellere Objekt in das dunklere hinein überfüllen" um nicht die optische Größe des dunkleren Objekts zu verändern (denn das ist ja konturenbestimmend).
Darüber hinaus würde InDesign auch gänzlich auf eine Überfüllung verzichten, wenn Vorder- und Hintergrundobjekt einen hohen gemeinsamen Anteil an Grundfarben aufweisen, weil es dann ja überhaupt nicht zu den gefürchteten Blitzern kommen kann. Sofern also hell- und dunkelrot nicht unterschiedliche Sonderfarben sondern beides CMYK-Mischfarben sind, sollte hier gar nicht überfüllt werden. Wenn es dagegen Sonderfarben sind, dann Sie dafür verantwortlich die korrekten Dichtewerte zu definieren. Haben Sie an den Dichtwerten etwas verändert?
Irgendetwas scheint da also schief zu laufen bei Ihnen. Können Sie mir mal eine PDF-Datei zukommen lassen die Sie aus der aus Adobe InDesign ausgegeben Druckdatei erzeugt haben?

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Robert Zacherl p
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10. Apr 2003, 10:18
Beitrag #5 von 7
Beitrag ID: #31424
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Ueberfüllung


Sandra,

es wäre sehr hilfreich gewesen und hätte uns allen viel Zeit gespart, wenn Sie uns gleich zu Anfang gesagt hätten, dass es sich bei den Objekten hinter der Schrift nicht um hellrote Rasterflächen, sondern um Bilddaten handelt.
Jetzt ist natürlich auch klar, warum Adobe InDesign trotz dieser Farbkonstellation überfüllt. Sobald Bilder im Spiel sind, wird nicht mehr dichteorientiert entschieden ob und wie überfüllt wird, sondern alleinig basierend auf Ihren Einstellungen im Bereich "Bilder". Dort haben Sie nach eigenen Angaben "Zentriert" angewählt was zu einer halben Über- und halben Unterfüllung führt. Und genau das ist in der Beispieldatei, die Sie mir zukommen liesen der Fall.

Da in diesem konkreten Beispiel keine Überfüllung zwischen Bilddaten und darüber liegenden Vektordaten notwendig ist, wäre es das beste Sie würden ein Überfüllungsformat für diese Seite verwenden, bei dem die Überfüllung zwischen diesen Objekttypen deaktiviert ist (Option "Objekte mit Bildern überfüllen).

Eine Alternative wenn doch teilweise Überfüllungen zwischen Bildern und Vektorpbjekten erwünscht sind, wäre die Überfüllungsplatzierung-Option "Neutral Dichte". Hierbei wird wieder dichteorientiert entschieden, ob über- oder unterfüllt wird. Was in Ihrem Beispiel dazu führen würde, dass die dunklere Vektorschrift von den helleren Bilddaten unterfüllt wird. Passen Sie aber auf, da diese Option zu unruhigen Bildkanten führen kann, wenn sich die Dichteverhältnisse zwischen Bild- und Vektordaten entlang der Kontur ändern.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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Sandra.A
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10. Apr 2003, 11:59
Beitrag #6 von 7
Beitrag ID: #31453
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Ueberfüllung


Hallo,
ich bitte alle herzlichst um Entschuldigung!!

Wir mussten in letzter Minute (vor dem Druck) den Rasterhintergrund mit dem Bild im Vordergrund im Photoshop kombinieren, da der Schlagschatten, welchen ich im InDesign dem Bild gab nicht funktionierte. Auf der Platte gab es komische Striche im hellen Raster (Grösse ca. wie Bildrahmen von Schlagschatten). Trotz PDF 1.4 und neuster MetaDimension 3.0!

Vielen Dank für die Infos!
Gruss
Sandra
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Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
11. Apr 2003, 09:12
Beitrag #7 von 7
Beitrag ID: #31538
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Ueberfüllung


Was heisst "der Schlagschatten funktionierte nicht"? Haben Sie "ordnungsgemäss" verflacht? Oder kann Ihr Meta-RIP dies tun? PDF 1.4-Kompatibiltät im RIP heisst nicht in jedem Fall, dass die Transparenzen auch verflacht werden, die ein solchen PDF enthalten kann. Es gibt RIPs, die PDF 1.4 verarbeiten, weil Acrobat 5.0 immer solche speichert (ohne Zusatzsoftware). Wenn dann Transparenz kommt, wird nicht weitergerechnet. Könnte dies der Grund für "das nicht Funktionieren" sein?

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich

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InDesign- und PDF-Integration
als Antwort auf: [#31311] Top
 
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