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doch
Beiträge: 40
22. Jun 2004, 09:45
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Workflow


Ich denke im Moment darüber nach, wie der folgende Arbeitsablauf am leichtesten von der Hand gehen könnte, vielleicht kann mir jemand der täglich diese Abläufe erlebt aus seinen Erfahrungen berichten oder mir einen Tipp geben. In der Theorie sehen viele Lösungen toll aus und in der Praxis klappt es nicht so wie es sollte.

Es geht darum, dass eine Redaktion seine Texte durch eine Vielzahl von externen Autoren erfassen lässt. Bei den Produktionen handelt es sich um Fachbücher die etwa einmal jährlich oder seltener überarbeitet werden. Bisher läuft die Erfassung über Word ab und alles wird inclusive Bilder in Word gelayoutet um später nochmal in einer Setzerei in Quark gesetzt zu werden. Hat jemand Erfahrung mit solchen Abläufen? Durch die doppelte Setzerei geht viel Zeit verloren, wobei die Redaktion das Layout selbst bestimmen will, jedoch nicht über das entsprechende Know-How für die professionelle Aufbereitung der Daten für den Druck verfügt.
Wichtigste Knackpunkte dabei sind:
- Redaktion will das Layout festlegen (Layout soll nicht in der Setzterei komplett neu gesetzt werden, sondern wenn möglich nur durch Feinarbeit für den Druck vorbereitet)
- Es sind viele Autoren im Spiel die nicht mit teuren Editoren(lizenzen) versorgt werden können (Word hat jedoch jeder)
- Die Redaktion liest die Texte und fordert von den Autoren Änderungen an (Kommunikation muss möglich sein)
Da ich nicht viel Erfahrun in der Branche habe wäre ich froh, wenn mir jemand ein paar Tipps geben könnte, wie ich diesen Redaktionsprozess relativ unkompliziert gestalten kann. Top
 
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Uwe Laubender S
Beiträge: 3798
22. Jun 2004, 14:16
Beitrag #2 von 2
Beitrag ID: #92561
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Workflow


Hallo, doch!

Sie schreiben: "- Redaktion will das Layout festlegen (Layout soll nicht in der Setzterei komplett neu gesetzt werden, sondern wenn möglich nur durch Feinarbeit für den Druck vorbereitet)"

Wie genau stellt sich die Feinarbeit der Setzerei dar?

Zu den anderen Fragen: Ich glaube nicht, daß man Ihren Workflow mit kostengünstiger Shareware oder Freeware verbessern kann. Es gibt natürlich Lösungen, die auf bestimmte Layoutprogramme zugeschnitten sind. Diese kosten entsprechend "viel". Nicht zu unterschätzen ist auch der Lernaufwand seitens der Autoren, die sich mit der Editor-Software beschäftigen müssen. Bei immer wechselnden Autoren ein unangenehm hoher Aufwand, der sich nicht immer rechtfertigen läßt.

Man müßte mal eine Kostenanalyse der einzelnen Teilabschnitte der Produktion vornehmen, um das Optimierungspotential einschätzen zu können. Dies alleine wäre aber eine kostenpflichtige Aufgabe, von der ein oder anderen Beraterstunde mal abgesehen.

Vielleicht kann ich Ihnen da weiterhelfen, ich würde aber eine detailliertere Beschreibung der Produktionsabläufe benötigen. Ich fürchte allerdings, daß der ganze Kommunikationsvorgang die Möglichkeiten dieses Forums sprengen würde.

Gruß,

Uwe Laubender

The Blue 1 Communication Company GmbH
http://www.the-blue-1.de
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