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Gast_421
Beiträge: 499
28. Jun 2003, 19:10
Beitrag #1 von 6
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brauch hilfe bei reklamation


hi
hoffentlich kann mir da wer helfen.

hab ein inserat gemacht (PDF 1.3) und nem magazin das pdf samt ps datei geschickt. schrift eingebettet und alles okay. (mach jeden tag inserate für presse, news, gewinn...).

so dann bekomm ich zur druckfreigabe von denen ein pdf zurück in dem der text aufgerastert war!? gut ruf an und will fragen was los is, sagt mir der irre er hat des im photoshop geöffnet und als eps abgespeichert. keine ahnung warum? und er wills mir auch nicht sagen!!! sehr lustig. gut ich sag ihm er soll mein pdf doch einfach einfügen und belichten, bzw mir nocheinmal ein pdf für die druckfreigabe schicken in dem der text nicht gerastert ist.

tja nichts mehr gehört - wurde einfach gedruckt - und natürlich kommt ne rechnung. gute nachricht: der kunde macht dort keine inserate mehr. schlecht nachricht: er will auch nicht dafür zahlen...

kann mir jemand sagen wie genau ich schreibe, dasz wir nicht bereit sind für das inserat zu zahlen??? nur zu schreiben dasz der text aufgerastert wurde erscheint mir zu wenig. stimmt der ausdruck "aufgerastert" überhaupt in diesem zusammenhang? er wurde ja im photoshop gerastert!?

ich habe hier zwar allgemeine richtlinien für den zeitungsdruck, aber die sind wohl vor gericht nicht wirklich bindend, eben allgemeine richtlinien.

hat da wer etwas erfahrung und kann mir helfen, bzw sagen wie ich das mit der qualität oder eben den unterschied von eingebetten text zu gerasterten text bei der belichtung richtig formuliere???
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Uwe Laubender S
Beiträge: 3685
28. Jun 2003, 19:36
Beitrag #2 von 6
Beitrag ID: #41691
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brauch hilfe bei reklamation


Hallo dumpfbacke!

Es ist geradezu sträflicher Leichtsinn eine PDF-Datei zur Weiterverarbeitung in PhotoShop zu rendern (das ist der richtige Ausdruck). Natürlich, keine Regel ohne Ausnahme, aber mit Kundendaten ohne technische Rücksprache, würde ich mir so was NIE trauen. Da sind ja die Reklamationen vorprogrammiert.

Das Rendern von Vektorgrafik und Schrift sollte in jedem Fall die Maschine erledigen, die dafür zuständig ist, nämlich der Belichter-RIP!

Mittlerweile sind die Software-Tools um PDF herum locker in der Lage CMYK-Composite-PDFs zu montieren (auch Teilseiten aus den unterschiedlichsten PDF-Quellen) und auszuschießen.

Frechheit, was sich da die Weiterverarbeitung des Verlages da geleistet hat!

Gruß,

Uwe Laubender
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Gast_421
Beiträge: 499
29. Jun 2003, 14:50
Beitrag #3 von 6
Beitrag ID: #41740
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brauch hilfe bei reklamation


hi
danke für deine antwort.
ich find des a a frechheit. aber das problem is der tüp findet das voll okay und sieht überhaupt nicht ein, etwas falsch gemacht zu haben. i versteh überhaupt net wie die ein magazin zustandebringen!? des ganze wird warscheinlich vor gericht gehen. ich bräucht irgendwas, wo officiel steht, daß man das nicht darf, bzw der text im rip gerendert gehört. das ist für uns zwar ganz logisch, aber ohne irgendwas handfesten, so ne art dokument für druckstandard oder sowas wird des vor gericht schwierig zu erklähren bzw nachzuweisen...
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Anonym
Beiträge: 22827
3. Jul 2003, 17:50
Beitrag #4 von 6
Beitrag ID: #42420
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brauch hilfe bei reklamation


Hallo Dumpfbacke,

ich denke mal, da du die Druckfreigabe nicht gegeben hast (sollte immer schriftlich erfolgen!) und zudem darauf hingewiesen hast, dass es so nicht gedruckt werden darf, müsste allein damit doch was zu machen sein...

Abgesehen davon ist das Vorgehen von denen wirklich unprofessionell.
Wer weiss welche (geringe) Auflösung zum Rendern *tztztz* verwendet wurde...
Dabei ist die Verarbeitung von PDFs (vorausgesetzt es wurde richtig erzeugt und alle Schriften sind eingebunden) heutzutage doch eigentlich
kein Problem, Standard eben... Und wenn doch, muss mit dem Kunden Rücksprache darüber gehalten werden.

Gruss,
ingrid.
als Antwort auf: [#41689] Top
 
Anonym
Beiträge: 22827
3. Jul 2003, 19:35
Beitrag #5 von 6
Beitrag ID: #42433
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brauch hilfe bei reklamation


CPT = Corel Photo-Paint image
als Antwort auf: [#41689] Top
 
Wolfgang G
Beiträge: 68
7. Jul 2003, 12:14
Beitrag #6 von 6
Beitrag ID: #42748
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brauch hilfe bei reklamation


Hallo Dumpfbacke,

eine offizielle, juristisch verwertbare Vorschrift zum Umgang mit PDF-Dateien gibt es natürlich nicht - zum Glück.

Die einzig interessante Frage ist:

Hast Du eine Druckfreigabe erteilt oder nicht?

Wenn ja, musst Du zahlen, Punkt.

Wenn nein, besteht keine Zahlungsverspflichtung, da kein Vertrag zustande gekommen ist. In diesem Falle sehe ich das nämlich so, dass Dir der Verlag angeboten hat, die Anzeige wie vorgelegt zu drucken, und Du das Angebot NICHT angenommen hast.

Wer ohne Freigabe druckt, ist selbst Schuld!

Wolfgang
als Antwort auf: [#41689] Top
 
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