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gremlin
Beiträge: 3584
31. Mär 2003, 13:52
Beitrag #1 von 10
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cmyk-eps in pdf lab


in gelieferten kundendaten wurden photoshop-6.0-eps im xpress-layout verwendet. in den von uns zum ausschiessen erstellten pdf (mit apogee normalizer oder auch distiller 4.05) waren die bilder im lab-modus. in photoshop 7 unter die lupe genommen, scheinen sie ganz normale cmyk-eps zu sein
was kann da schiefgelaufen sein? wir haben hier leider kaum ps-6.0-erfahrung, da wir noch immer mit version 5.5 arbeiten.

dank&gruss. gremlin
(Dieser Beitrag wurde von gremlin am 31. Mär 2003, 13:54 geändert)
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Thomas Schaub
Beiträge: 75
31. Mär 2003, 14:02
Beitrag #2 von 10
Beitrag ID: #29890
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cmyk-eps in pdf lab


Hallo gremlin,

bei den epsen ist sicher das PostScript Farbmanagement beim speichern aktiviert worden. Der Distiller 4.x kann mit dem CieBased DEFG Farbraum nix anfangen und wandelt nach LAB. Mit dem Distiller 5 bleibt der Farbraum CMYK, allerdings als Color Space Array, da ja im eps das Colormanagement aktiv ist.


Gruß
Thomas
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Michel Mayerle
Beiträge: 1047
31. Mär 2003, 15:36
Beitrag #3 von 10
Beitrag ID: #29902
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cmyk-eps in pdf lab


Hallo zusammen

Es ist nicht nur so, dass die CSAs beim Distiller 5 erhalten bleiben, die CSAs werden, sofern auf der Festplatte vorhanden und korrekt installiert, auch noch mit den entsprechenden ICC-Profilen ausgetauscht. Photoshop ist ab Version 5.02 dazu in der Lage, die dafür notwendigen Informationen in die CSAs hineinzuschreiben, damit Distiller 5 die CSAs durch das entsprechende ICC-Profil ersetzen kann. Das heisst, wenn auf der gleichen Maschine distillt wird, auf der auch die EPS-Datei mit dem PostScript-ColorManagement abgespeichert wurde, dann ist dies ein Möglichkeit, ICC-Profile in die PDF-Datei zu bringen.

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
ulrich-media
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Anonym
Beiträge: 22827
31. Mär 2003, 16:12
Beitrag #4 von 10
Beitrag ID: #29907
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cmyk-eps in pdf lab


danke für die infos! verstehe ich das richtig? zuerst ist da ein icc-profil, das ins eps eingebettet wird und zum csa mutiert, welches beim distillieren mit distiller 5 nach möglichkeit wieder zum icc-profil wird...?
nun, das ist ja alles schön und gut, aber mir ist leider schleierhaft, wie ich solche daten korrekt über einen workflow (apogee series2 [ps -> pdf -> ps -> rip]) ausgeben soll, der sich offenbar sowieso nicht auf icc-profilierung und so versteht... irgendeinen tip?

gruss.gremlin
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Michel Mayerle
Beiträge: 1047
31. Mär 2003, 16:16
Beitrag #5 von 10
Beitrag ID: #29909
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cmyk-eps in pdf lab


Hallo Gremlin

Ganz einfach: einfach das PostScript-Farbmanagement deaktivieren. Deaktiviere jegliches Farbmanagement in InDesign, öffne die EPS-Datei und speichere diese ohne die Option "CMYK PostScript" ab. Ab jetzt hat das ColorManagement in der EPS-Datei nichts mehr verloren.

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
ulrich-media
InDesign- und PDF-Integration
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Anonym
Beiträge: 22827
31. Mär 2003, 16:40
Beitrag #6 von 10
Beitrag ID: #29912
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cmyk-eps in pdf lab


ja, klar, das geht. so haben wir den entsprechenden auftrag auch "gesäubert". aber mach das mal, wenn der liebe kunde eine 100 seiten dicke broschüre so erstellt hat...!!

dank&gruss. gremlin
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Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
1. Apr 2003, 00:19
Beitrag #7 von 10
Beitrag ID: #29964
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cmyk-eps in pdf lab


So sollte es automaitsch gehen: Mit Distiller 5 distillen, damit ICC-basierende Farbräume erstellt werden. Dann mit der Aktionsliste in PitStop-Professional mit einem Mausklick "Remove ICC Tags" die ICC-Profile wegnehmen.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich

http://www.ulrich-media.ch
InDesign- und PDF-Integration
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Anonym
Beiträge: 22827
1. Apr 2003, 08:26
Beitrag #8 von 10
Beitrag ID: #29978
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cmyk-eps in pdf lab


bedeutet "remove icc tags" also, dass ein bild zu einem "echten" cmyk-bild wird?

dann hab ich eben den speichern-dialog von ps 7 zu gesicht bekommen (nur ein screenshot, habe selber kein ps 7). da gibt's die möglichkeiten "proofeinstellungen verwenden" und "farbprofil einbetten". mir ist nicht ganz klar, wie die beiden optionen sich verhalten, resp. was der unterschied ist...?

dank&gruss. gremlin
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Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
1. Apr 2003, 22:37
Beitrag #9 von 10
Beitrag ID: #30105
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cmyk-eps in pdf lab


Es werden einfach die ICC-Profiel entfernt, wobei dann die ICC-Based-CMYK-Bilder wieder zu DeviceCMYK-Bildern werden.

Copy/Paste aus der Photoshop-Hilfe:
Aktivieren oder deaktivieren Sie "ICC-Profil" (Windows)/"Farbprofil einbetten" (Mac OS), wenn Sie das aktuelle Farbprofil des Dokuments aktivieren bzw. deaktivieren möchten. Diese Option ist nur für das Photoshop-Format (.psd) und die Formate PDF, JPEG, TIFF, EPS, DCS und PICT verfügbar.
Aktivieren oder deaktivieren Sie "Proof-Einstellungen verwenden" (nur für die Formate PDF, EPS, DCS 1.0 und DCS 2.0 verfügbar), wenn Sie das aktuelle Proof-Profil des Dokuments aktivieren bzw. deaktivieren möchten. Mit dieser Option werden die Farben in den Proof-Profilfarbraum konvertiert, was für die Erstellung einer Ausgabedatei für den Druck hilfreich ist. Informationen zum Einrichten von Proof-Profilen finden Sie unter Digitalproofs.
Geben Sie einen Namen ein, wählen Sie weitere Optionen und klicken Sie auf "Speichern".


Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich

http://www.ulrich-media.ch
InDesign- und PDF-Integration
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Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
2. Apr 2003, 08:50
Beitrag #10 von 10
Beitrag ID: #30122
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cmyk-eps in pdf lab


Gremlin, Häme, Michel,

an dieser Stelle sei vielleicht noch anzumerken, dass es sehr wichtig ist für eine spätere Nachbearbeitung/Wiederverwendung der Bilddaten, diese mit einem eingebetteten Profil zu speichern, da ansonsten Adobe Photoshop nicht selbständig erkennen kann, in welchem Farbraum da Bild gespeichert wurde (man müßte dann beim Öffnen manuell das hoffentlich korrekte Profil angeben).
Diese Einbettung von Profilen kann aber bei Einsatz eines Layout-Programms mit aktivem Farbmanagement bei den echten Pixel-Bildformaten wie z.B. TIFF und JPEG schnell zu unerwarteten Nebeneffekten führen, wenn eingebettetes Bildprofil und im Druckdialog angegebenes Zielprofil nicht identisch sind, weil dann zwangsläufig eine Farbraumtransformation (selbst von CMYK nach CMYK!) stattfindet. Wenn dies nicht erwünscht ist, muss im Layoutprogramm entweder das Farbmanagement komplett deaktiviert werden, oder darauf geachtet werden, dass Bildprofile und Zielprofil identisch sind oder auf Bildebene die Berücksichtigung der eingebetteten ICC-Profile deaktiviert und stattdessen das im Layoutprogramm definierte Arbeitsfarbraum-Profil verwendet werden (was im Normalfall unsinnig ist und nur dann anzuwenden wäre, wenn man sicher weiß, dass das im Bild eingebettete Profil falsch ist).

In EPS und DCS-Bilddaten dagegen können Sie bedenkenlos, das momentane Arbeitsfarbraum-Profil einbetten, weil dies in einer Weise geschieht, die die Farbverarbeitung in den Layoutprogrammen nicht beeinflußt (dies würde, wie bereits erwähnt, nur bei Einsatz der Speicheroption "PostScript Farbmanagement" passieren)

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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