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Anonym
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30. Dez 2002, 16:53
Beitrag #1 von 8
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export von indesign in quark


kann man ein in indesign erstelltes dokument in quarkxpress öffnen?
indesign kann quark dateien öffnen, aber geht das auch umgekehrt? Top
 
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Anonym
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30. Dez 2002, 16:57
Beitrag #2 von 8
Beitrag ID: #20346
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export von indesign in quark


nein, das funktioniert nicht.
als Antwort auf: [#20344] Top
 
Anonym
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30. Dez 2002, 17:22
Beitrag #3 von 8
Beitrag ID: #20349
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export von indesign in quark


man kann auch nicht einen Deuxchevaux in einen Ferrari verwandeln!
als Antwort auf: [#20344] Top
 
tomreuter S
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30. Dez 2002, 20:34
Beitrag #4 von 8
Beitrag ID: #20359
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export von indesign in quark


Lieber Anonymus,

Deine Bemerkung paßt insofern nicht, als man auch mit größtem Bemühen einen Ferrari nicht in einen 2CV verwandeln kann.

Ich würde hier gestellte Fragen ernsthaft beantworten, und wenn man keine Antwort weiß - muß das ja nicht jeder merken.

Viele Grüße,
Thomas Reuter
als Antwort auf: [#20344] Top
 
Anonym
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31. Dez 2002, 14:05
Beitrag #5 von 8
Beitrag ID: #20383
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export von indesign in quark


Ich vermute, dass es evtl. indirekt über einen xml ex- und in Quark wieder import gehen könnte – gehen sollte. aber ausprobiert habe ich es nicht ist nur laut gedacht, da ich den upgrade auf XPress 5 nicht getätigt habe.

Gruss Oberon
als Antwort auf: [#20344] Top
 
Haeme Ulrich
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3. Jan 2003, 07:24
Beitrag #6 von 8
Beitrag ID: #20490
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export von indesign in quark


Direkt nicht. Dies wird auch nicht kommen, weil dies soweit wir informiert sind Adobe gar nicht darf. Es bliebe also bei Quark, und die haben momentan grössere Sorgen, überhaupt noch eine Version rauszubringen.
Warum nicht eine EPS-Datei erstellen und diese in Quark plazieren. Aber auch hier musst Du wissen, dass eine Level 1 EPS-Datei benötigt wird, um in Xpress On-Host zu separieren. Und InDesign 2 geht "nur" zurück bis Level 2 beim EPS-Export. Bliebe also noch die Möglichkeit der PDF-Erstellung und dann via Acrobat zu einem Level 1 EPS. Da musst Du aber wissen, dass dies nicht verlustfrei geschehen kann, weil halt Level 1 wesentlich weniger Funktionen als PostScript 3/PDF 1.3 bietet. Falls Du die Möglichkeit hast, mit In-RIP-Separation zu arbeiten, dann erstelle ein Leve 3 EPS (kann auch direkt so aus InDesign exportiert werden). Von einer PDF-Plazierung in Quark (auch 5) raten wir dringend ab!


Gruss
Häme Ulrich
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als Antwort auf: [#20344] Top
 
Wetter
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5. Jan 2003, 13:02
Beitrag #7 von 8
Beitrag ID: #20585
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export von indesign in quark


Hallo Zusammen

Wenn ich Daten von Indesign 2 nach Quark übernehmen muss, mach ich das immer mit dem EPS-Format. Dabei muss ich aber über Adobe Illustrator 9 konvertieren, weil Quark nur PS1 liest.

Also: Indesign speichern als EPS / in Adobe Illustrator V9 öffnen / speichern als EPS V6 / in Quark plazieren.

Ich arbeite auf Windows und Mac. Hauptsächlich bin ich auf Indesign 2 Windows umgestiegen, muss aber zum Teil die Ausgabe auf Quark 3.3 Mac abliefern und habe mit dem oben erwähnten Vorgehen gute Erfahrungen gemacht. Dabei kontrolliere ich die Ausgabe der EPS nochmals in Quark. Die Schriften von Windows binde ich ins EPS einfach ein (müssen T1-Schriften sein).

André Wetter
als Antwort auf: [#20344] Top
 
Anonym
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5. Jan 2003, 13:51
Beitrag #8 von 8
Beitrag ID: #20586
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export von indesign in quark


Hallo Herr Wetter,

da haben Sie so glaube ich etwas mißverstanden. QuarkXPress (wie jede andere Layout-Applikation aus) würde selbst ein EPS des PostScript-Levels 13 (wenn es soetwas gäbe) importieren, wenn sich dieses EPS nur an die DSC-Konventionen (Document Structuring Conventions) für EPS-Dateien halten würde. Denn QuarkXPress schaut sich um Gegensatz zu einem Adobe InDesign (beim Erstellen einer hochauflösenden Bildschirmdarstellung) nie eine einzige Zeile des enthaltenen PostScript-Codes an, sondern extrahiert nur eine Handvoll DSC-Kommentare aus dem EPS-Header und die enthaltene PICT- bzw. TIFF-Vorschau.

Das was Sie wahrscheinlich ansprechen wollten ist eine allgemeingültige Restriktion im Bereich der on-Host Farbseparation von EPS-Dateien die aber nicht nur für QuarkXPress gilt, sondern für jede Software, die softwaremässig eine Farbseparation bewerkstelligen will. Die Software-gestützte Separation (= on-Host) ist eine PostScript Level 1 Technologie die auch nur solche Daten fehlerfrei in die einzelnen Farbkanäle zerlegen kann.

Der "Umweg" über Adobe Illustrator ist somit bei Einsatz der technologisch überlegenen und heutzutage einzig noch vertretbaren in-RIP Separation, also der Farbseparation im RIP) nicht nur unnötig, sondern auch noch extrem gefährlich, weil Adobe Illustrator weder einen allgemeinen EPS- noch PDF-Editor darstellt und somit immer mit Informationsverlusten bei den stattfindenden Konvertierungen zu rechnen ist. Selbst wenn Adobe Illustrator den Import fehlerfrei abwickelt, stellt eine Konvertierung einer Adobe InDesign EPS-Datei, die ja mindestens dem PostScript Level 2 entspricht, in eine Level 1 Datei einen verlustbehafteten Prozeß dar. Diese Verluste können sowohl qualitativer (SmoothShades und DeviceN-Farbräume sind PostScript 3, geräteneutrale Farben Level 2 oder PostScript 3 Konstrukte) als auch quantitativer (Bild-Komprimierungen müssen z.B. aufgehoben werden) Art sein.

Oder anders ausgedrückt: Wenn Adobe eine Chance gesehen hätte, die Objekte und Farbräume die ein Adobe InDesign im Layout generiert, verlustfrei in eine PostScript Level 1 Ausgabe packen zu können, dann hätten sie das sicherlich getan und eine Level 1 EPS Exportoption und PostScript-Druckoption in die Software eingebaut.

Somit ist die einzige wirklich verlustfreie Übernahme in Form einer PostScript 3 EPS-Datei aus Adobe InDesign zu bewerkstelligen. Dies setzt dann aber die Ausgabe des QuarkXPress-Dokuments auf einem PostScript 3 RIP per in-RIP Separation voraus. Mit gewissen Abstrichen und Zugeständnissen mag es auch im PostScript Level 2 funktionieren.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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IMPRESSED GmbH
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