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Publishing-Events

Jürg
Beiträge: 75
27. Feb 2003, 14:49
Beitrag #1 von 9
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fette Schriften


Hallo Zusammen
da hat jemand von meinen Daten (Quark, Illu) PDF erstellt. Ich habe die PDF's angeschaut und dann eine schlechte Nacht gehabt. Einige PDF-Seiten waren gut, bei anderen Seiten ist die Schrift absolut schlecht dargestellt, anstelle von Roman irgendetwas fettes und unscharfes. Erstaunlicherweise nicht die ganze Seite. Da kann zum Beispiel ein Illufile (beschriftete Grafik) gut sein, weiter unten ein anderes Illufile (ebenfalls beschriftete Grafik) total daneben sein. Verwendete Schrift, unter anderem, Helvetica, neue Helvetica. Wenn ich allerdings das ganze auf dem Bildschirm vergrössere (200% und mehr) oder das PDF drucke, ist es in Ordnung.
Wer weiss, was da nicht stimmen könnte? Möchte wieder eine ruhigere Nacht.
Danke für Euer Feedback.
Jürg Top
 
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Michel Mayerle
Beiträge: 1047
27. Feb 2003, 15:37
Beitrag #2 von 9
Beitrag ID: #26318
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fette Schriften


Auf welchem Betriebssystem arbeitest du? Verwendest du eine Schriftverwaltungssoftware wie ATM oder Suitcase? Sind alle Schriften komplett (Printer und Screenfonts) Sind keine korrupten schriften dabei?

Mit freundlichen Grüssen
Michel Mayerle
ulrich-media
InDesign- und PDF-Integration
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Anonym
Beiträge: 22827
27. Feb 2003, 15:56
Beitrag #3 von 9
Beitrag ID: #26325
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fette Schriften


 Da kann zum Beispiel ein Illufile (beschriftete Grafik) gut sein, weiter unten ein anderes Illufile (ebenfalls beschriftete Grafik) total daneben sein. Verwendete Schrift, unter anderem, Helvetica, neue Helvetica. Wenn ich allerdings das ganze auf dem Bildschirm vergrössere (200% und mehr) oder das PDF drucke, ist es in Ordnung.
Wer weiss, was da nicht stimmen könnte? Möchte wieder eine ruhigere Nacht.

Die ruhige Nacht sei Dir gegönnt.
Wenn die Schrift in Zeichenwege gewandelt ist gibt es solche Darstellungsprobleme.Passt schon. Bildschirmdarstellung sagt nicht viel über den Inhalt einer Datei.
als Antwort auf: [#26296] Top
 
Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
27. Feb 2003, 18:06
Beitrag #4 von 9
Beitrag ID: #26371
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fette Schriften


Zur Prüfung kann in den Anzeigeoptionen in den Grundeinstellungen von Acrobat auf "vektorgrafik glätten" gestellt werden. würde ich nicht immer an haben, weil sonst die performance leidet.

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich

http://www.ulrich-media.ch
InDesign- und PDF-Integration
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Jürg
Beiträge: 75
28. Feb 2003, 07:39
Beitrag #5 von 9
Beitrag ID: #26406
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fette Schriften


Hallo Zusammen
besten Dank für Eure Antworten. An Michael: Ich arbeite mit OS 9 und ATM. Wie der PDF Hersteller arbeitet weiss ich nicht. Nur so viel: Als ich von diesen Kollegen die Schriften verlangte haben Sie mir einfach die Zeichensätze aus dem Systemordnedner geschicht. Mit allem drum and dran wie PS Fonts, Screen Fonts, True Type und sonst noch alles Mögliche. Das heisst: Einige Illu Files sind mit PS Helveticas, einige mit True Type Helveticas gespeichert.
Könnte da etwa das Problem mit den fetten Schriften liegen?
Noch eine Anmerkung: Ich arbeitet in einem japanischen Konzern. Die Daten wandern so: von Japan nach Amerika, von Amerika in ein südliches Land in Europa, vom südlichen Land zu mir.Und jeder macht was.

Viele Grüsse
Jürg



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Haeme Ulrich
Beiträge: 3102
28. Feb 2003, 10:37
Beitrag #6 von 9
Beitrag ID: #26428
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fette Schriften


Passiert nichts, wenn "Vektorgrafiken glätten" zum Testen mal angewählt wird? Hast Du ein PitStop? Wenn ja, was sagt der Inspektor zu diesen Schriften?

Herzliche Grüsse
Haeme Ulrich

http://www.ulrich-media.ch
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Anonym
Beiträge: 22827
28. Feb 2003, 11:41
Beitrag #7 von 9
Beitrag ID: #26439
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fette Schriften


Guten Tag,

Was ich schon hatte: Schlecht aussehende Schriften, weil sie elektronisch fettgestellt waren, indem das gleiche Zeichen leicht verschoben ein zweites Mal dargestellt wurde.

Das sieht man am besten, wenn man den Text markiert und mit Ctrl+B ein Lesezeichen erstellt.

Wenn der Leseeichentext so aussieht
LLeesseezzeeiicchheenntteexxtt
haben wir die Verdoppelung.

Nur damit alle Varianten genannt sind...

Schöne Grüsse aus Allschwil

Marc Véron
http://www.veron.ch
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Jürg
Beiträge: 75
3. Mär 2003, 09:25
Beitrag #8 von 9
Beitrag ID: #26704
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fette Schriften


Hallo Zusammen
ich habe mich über das Wochenende mit meinem Problem auseinandergesetzt. Hier mal die Ergebnisse:
An Ulrich: Habe keinen PitStop, glätten habe ich nocht nicht probiert.
An Marc: Die Schriften sind nicht elektronisch fettgestellt.
Habe folgendes probiert. Wenn ich ein PDF direkt aus dem Illufile schreibe, ist das PDF ok. Wenn ich das Illu dann in den Quark importiere, sind die Schriften fett. Folgende Schriften sind verwendet: Helvetica fett ein PS Font, Helvetica normal ein Treue Type Font. Im PDF wird der True Type Font fett dargestellt. Habe dann die True Type Helvetica mit Helvetica 55 gewechselt, das PDF ist dann ok.
Frage: liegt das jetzt am True Type Font oder allenfalls an den Settings im Distiller?
Habe noch folgende Aussage von meinen lieben Kollegen im südlichen land erhalten: Der Distiller kann keine Type 3 Font (wahrscheinlich mein er True Type) verarbeiten, daher sind die Schriften fett darshgestellt. Stimmt das?
Besten Dank für Eure Meinungen.
Grüsse von Jürg
als Antwort auf: [#26296] Top
 
Robert Zacherl p
Beiträge: 4153
3. Mär 2003, 13:50
Beitrag #9 von 9
Beitrag ID: #26744
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fette Schriften


Jürg,

QuarkXPress wandelt TrueType-Fonts standardmässig in PostScript Type 1 Fonts um bei der PostScript-Ausgabe in Datei. Beim Drucken auf eine Ausgabegerät stützt sich QuarkXPress auf die PPD-Information. Steht darin, dass ein sog. TrueType-Rasterizer vorhanden ist, dann wird als TrueType (Type 42 Fontformat) ausgegeben.
Beim Druck in Datei vertritt Quark aber wohl den Standpunkt, dass nicht vorrausgesagt werden kann auf welchem Geräte die Daten letztendlich ausgegeben werden. Da aber Type 42 Fonts erst ab späteren PostScript 2 Leveln unterstützt werden, bedeutet dies ein potentielles Problem in Verbindung mit älteren Ausgabesystemen so dass man auf Nummer sicher geht.

Ein Nebeneffekt der TrueType nach Type 1 Wandlung ist der Verlust jeglicher Hinting-Information. Somit können in Acrobat nur unhinted Fonts dargestellt werden, was visuell als Fettheit, Ungleichmässigkeit usw. interpretiert werden könnte. Auch bei Ausgabe auf einem niedrig auflösenden Drucksystem <= 600 dpi kann dieser Eindruck entstehen. Sobald diese Daten jedoch hochauflösend wiedergegeben werden, ist im Normalfall visuell kein Qualitätsunterschied mehr festzustellen.
Der Grund für dieses grobe aussehen ist, dass Acrobat und ein niedrig auflösendes Asugabesystem sich nur auf die reine Glyphendefinition die aus Bezierkurven aufgebaut ist stützen können. Diese Zeichenpfade werden dann auf die Ausgabematrix projeziert. Diese besitzt jedoch eine begrenzte physikalische Auflösung. So kann es passieren, dass z.B. die beiden senkrechten Anstriche eines Großbuchstabens H so in die Matrix fallen, dass der linke Anstrich mit 2 der rechte jedoch 3 Gerätepixel in der Breite überstreicht. Somit hat der rechte Anstrich schon 150% der Breite des Linken.
Wird ein hochauflösendes Ausgabesystem eingesetzt passiert dies zwar auch, allerdings kann das menschliche Auge keinen Unterschied zwischen 17 und 18 Belichterpixeln feststellen (nur ein Beispiel).

Die Hinting-Information eines hochwertigen Fonts verhindert genau diese Effekte und erzwingt eine einheitliche Strichstärke unabhängig von Auflösung und Platzierung.

Mit freundlichen Grüßen

Robert Zacherl

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IMPRESSED GmbH
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