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7 Lesezeichen für distiller

Distiller startet nicht: Abbruch bei Fontprüfung
Hallo,

mein Distiller aus Acrobat-X startet nicht mehr unter Win-7-64. Der Startbildschirm wird noch angezeigt und darin die Meldung "Schriften werden geprüft...". Danach stürzt er ab mit der lapidaren Meldung von Windows "Distiller reagiert nicht mehr".

Mir ist bekannt, dass man im Distiller die unterschiedlichsten Fonts-Ordner definieren kann. Hier ist AFAIR auch der Windows-Fonts-Ordner standardmässig aktiv. Wenn ich den dort deaktivieren könnte, hätte ich vermutlich eine Chance, dem Problem auf die Spur zu kommen. Nur man kommt an die "Voreinstellung/Schriftordner" logischerweise nur ran, wenn der Distiller läuft. Das ist bei mir aber ja nicht der Fall, der er ja gleich abstürzt.

Gibt es eine Preferences-Datei, die die Fonts-Ordner enthält und die man im Windows-Explorer editieren kann? Ich habe schon den Acrobat-Ordner und auch den App-Data-Ordner im User-Verzeichnis durchgestöbert, aber nichts passendes gefunden. Der Ordner C:\Users\"Benutzer"\AppData\Roaming\Adobe\Acrobat\10.0\Preferences enthält leider keine solche Datei. Gibt es eine andere Möglichkeit die Fontprüfung beim Distiller-Start zu unterbinden?

Gruß
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rohrfrei
7. Nov 2014, 11:48
Quark CUPS Filter
Hallole

Seite heute ist der Quark eigene CUPS-Filter als Download verfügbar.
http://downloads.quark.com/...?fid=117&lang=de
Wie die Lösung jetzt genau aussieht, kann ich nicht sagen - also Rückmeldungen erwünscht.
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Drienko
24. Sep 2007, 23:45
Desktruktiv agierende "allgemein empfohlene" Distiller-Settings
Hallo allseits,

letzte Woche bei einem Neukundenbesuch wurde ich auf ein Problem hingewiesen, das angeblich damit etwas zu tun hätte, daß verkleinert eingebaute Bilder in XPress oder InDesign zu kaputt gerechneter Ausgabe (Proof, Belichter, etc.) führen würde und erst das manuelle Prüfen aller platzierter Bilder und eine in Photoshop (!) parallel durchgeführte Skalierung und Einbauen mit 100% in der Layout-Software das Problem lösen würde.

Klang für mich komisch, ließ sich dann aber recht schnell eingrenzen.

Hausintern wurden dort mit Joboptions von pdfx-ready.ch PDFs erzeugt (Empfehlung irgendeines Trainers, der dort intern eine Schulung veranstaltet hatte):

    http://www.pdfx-ready.ch/index.php?show=399

Ich vermutete aufgrund der Beschreibung ein Problem mit Downsampling und nach Blick in die Joboptions traf mich dann auch fast der Schlag:

Die "PDFX-ready-coatedSheet_Dist7.joboptions" bspw. enthalten sowas hier:

Code
  /DownsampleColorImages true 
/ColorImageDownsampleType /Bicubic
/ColorImageResolution 300
/ColorImageDownsampleThreshold 1.33000
/EncodeColorImages true
/ColorImageFilter /DCTEncode
/AutoFilterColorImages true
/ColorImageAutoFilterStrategy /JPEG


Der Distiller ist hinsichtlich Downsample-Qualität ja eh schon nicht sonderlich berühmt. Aber daß allen Ernstes ein DownsampleThreshold von 1.33 vorgegeben und branchenweit empfohlen wird, ist schon arg. Immerhin wird damit ein Bild mit einer effektiven Auflösung von 401 dpi gnadenlos auf 300 dpi kaputtgerechnet (Aus 4 Pixeln 3 zu machen, kann nicht gut gehen!). Anhand dieser Einstellung war dann auch die Aussage bzgl. verkleinerter Platzierung im Layout-Programm klar. Bilder, deren eigentliche Auflösung bspw. 300 dpi betragen, überschreiten nach Skalierung auf bspw. 70% den kritischen Schwellwert von 400 (300 * 1,33) dpi und werden kaputtgerechnet.

Ich fand ja die Adobe-eigenen Standardvorgaben bzgl. DownsampleThreshold von 1.50000 schon immer reichlich gefährlich (weil alles unterhalb 2 nur zu Katastrophen führen kann, wenn Downsampling aktiviert wird) aber den Schwellwert dann auf 1.33 zu verringern und solche Joboptions allgemein zum Download anzubieten, ist dann wirklich ein starkes Stück.

Da mir nach Rücksprache mit einer der betreuenden Lithos (Vorstufe von einer der größten Druckereien in D) versichert wurde, daß das mit dem "skalierten Einbauen" von Bildern ein allgemeines Problem sei (sprich anscheinend branchenweit bzw. überall PDFs mit derlei hinsichtlich Downsamplung extrem gefährlichen Joboptions erzeugt werden), wollte ich jetzt mal hier nachfragen, weil ich nach wie vor kaum glauben kann, daß diese Problematik nicht allgemein bekannt ist?

Bei mir kommen jedenfalls grundsätzlich keine Joboptions zum Einsatz, bei denen der DownsampleTreshold nicht auf mindestens 2.0 gesetzt ist (dito mit dem ImageMemory-Parameter, der sich zwar nicht qualitativ aber teils recht drastisch von der Performance herr auswirkt).

Wie seht Ihr das so? Ach ja, und falls das in der Vergangenheit schon Thema gewesen sein sollte, bitte auf passende Threads hinweisen. Hab bei Vorrecherche per Google jedenfalls nichts Erhellendes finden können...

Gruss,

Thomas
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Thomas Kaiser
13. Mai 2007, 15:36
||||| Fix für Zusammenspiel-Problem mit Adobe-Distiller am Mac
Hallo,

nach einigem höchst unerfreulichen Hin und Her mit Quark und einem ersten Blick auf deren Fix für das von Matthias Günther in

     http://www.hilfdirselbst.ch/...i?post=290491#290491

beschriebene Problem, habe ich eben beschlossen, meinen Fix fürs Problem zu veröffentlichen (weil ich alle Hoffnung fahren gelassen habe, daß Quark da was Vernünftiges rausbringen wird -- siehe weiter unten)

Jedenfalls steht hier:

     http://kaiser-edv.de/...havior_0.3.7.pkg.zip

ein Installer zur Verfügung, der Folgendes macht:

* Drei klitzekleine CUPS-Backends installieren, die für Distiller 6, 7 und 8
  zuständig sind (wenn die entsprechende Distiller-Version nicht auf dem
  Mac aktiv sind, bleibt das Backend inaktiv)

* Wenn ein "Distiller-Drucker" bereits eingerichtet ist, für diesen einen
  neuen gleichlautenden Drucker anlegen, der noch die Ergänzung
  "(Xpress 7.x Distiller-Fix") im Namen trägt. Es wird auch die selbe PPD
  genutzt wie für den korrespondierenden Distiller-Drucker

Das Ganze sieht dann anschl. bspw. so aus wie in beigefügtem Screenshot.

Was hat man anschließend? Die Möglichkeit, wieder direkt aus Xpress 7.x heraus "direkt in den Distiller" zu drucken, indem man die gefixten Varianten benutzt (Handhabung 1:1 wie beim originalen Adobe-PDF-Drucker: D.h. Joboptions im Druckdialog auswählen, dito Speicherort des PDF -- wenn hier was nicht klappt, dann ist eine falsche PPD ausgewählt worden).

Was geschieht dabei im Hintergrund? Xpress erzeugt wie gehabt eine temporäre Datei, schiebt die ins Drucksystem und mein Backend wird dann mit dem Pfad zu dieser Datei aufgerufen. Mein Backend verschiebt dann die temporäre Datei an eine sichere Stelle, ruft Adobes Backend auf und fertig.

Wer sollte das Ganze einsetzen? Eigentlich jeder, der direkt den Distiller aus Xpress heraus nutzen will (zu den Risiken und Nebenwirkungen des Ganzen hinsichtlich "PDF-Boxen" gibt es ja geteilte Meinungen) und nicht auf den "offiziellen Fix" seitens Quark warten will. Ich will das definitiv nicht mehr, denn abgesehen davon, daß der eh erst mit Xpress 7.3 funktionieren kann, so wie es Quark aktuell vorhat, bemüht sich Quarks Lösung redlich alle Nachteile der beiden in

     http://www.hilfdirselbst.ch/...i?post=298964#298964
     http://www.hilfdirselbst.ch/...i?post=296871#296871

skizzierten Ansätze zu vereinigen (also ab 7.3 wieder PS-Datei mit anderem MIME-Type spoolen und diesen dann von einem Mini-CUPS-Filter einlesen und an "standard out" Richtung Adobe Distiller duplizieren).

Warum Quark das Problem mit 7.3 nicht einfach aus der Welt schafft, wenn sie eh nur vorhaben, einen Fix anzubieten, der ab 7.3 funktioniert, will mir zwar nicht in den Kopf. Ist mir inzwischen aber auch egal, da ich dem Spielchen "Gratis-Consulting Richtung Quark" nicht mehr allzu viel abgewinnen kann.

Obige Lösung funktioniert jedenfalls mit jeder Xpress 7.x Version und ohne Performance-Einbußen wie die Quarksche. Dafür halt mit dem ästhetischen Makel, daß je installiertem "AdobePDF"-Drucker noch eine zusätzliche Queue im Druckdialog auftaucht (diese kann aber aus jeder Anwendung heraus und nicht nur Xpress genutzt werden)

Gruss,

Thomas
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Thomas Kaiser
28. Jun 2007, 17:30
|||| ewiges Thema: Drucken aus Quark 7
Hallo Herr Drienko,

ich habe nun herausgefunden warum der Druck über "Adobe PDF" aus QuarkXPress 7.0x heraus nicht funktioniert. QuarkXPress ruft beim Druck über "Adobe PDF" das "pdf700" (und natürlich auch das "pdf800") CUPS Backend mit 6 anstelle der ansonsten meist gebräuchlichen 5 Parameter auf. Der sechste Parameter ist dabei der Pfad der temporären Datei, die die zu konvertierenden PostScript-Daten beinhaltet. Quark hat sich dabei für den Pfad
Zitat /private/var/spool/cups

entschieden. Unglücklicherweise sind die Standard-Zugriffsrechte auf dieses Verzeichnis recht restriktiv (710) und ganz offensichtlich zu restriktiv als dass die Acrobat Distiller Library ihrem Job nachkommen könnte, was zum Scheitern der PDF-Erzeugung führt.
Gott sei Dank ist das Problem aber, nachdem es erkannt ist, leicht lösbar. Man passt einfach die Zugriffrechte des obigen Ordners an. Durch Eingabe von
Zitat sudo chmod 755 /private/var/spool/cups

im Terminal und Eingabe des Administrator-Passworts werden die Zugriffsrechte so angepasst, dass nun der Distiller Zugriff auf die Daten bekommt und diese wie gewohnt konvertieren kann.

Ich denke, dass diese Änderung der Zugriffsrechte auf diesen Ordner keine nachteilige Auswirkung auf andere Prozesse mit sich bringt. Und selbst wenn, dann sind sie schnell wieder auf den ursprünglichen Wert von 710 zurückgesetzt.
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Robert Zacherl
14. Okt 2006, 01:37
Fix für Zusammenspiel-Problem mit Adobe-Distiller am Mac
Hallo,

Antwort auf [ rohrfrei ] das werde ich testen und dann mal berichten. Also wenn es funktioniert - davon gehe ich jetzt einfach mal aus - wäre das ja echt super.


Das funktioniert. Ausgehend vom ersten Ansatz, den wir in einem Parallelthread besprochen haben, habe ich die Backends (eben für jede Distiller-Version eine -- geht beim Backend-Ansatz nicht anders) so umgebaut, daß sie Xpress' temporäre PostScript-Datei nicht per "stdout" Richtung Distiller werfen, weil das ja nur für noch eine weitere temporäre Datei sorgt (so will Quark das aber jetzt allen Ernstes "lösen") sondern einfach die Datei mit korrekten Berechtigungen versehen und dann an Adobes Distiller-Backend übergibt.

Bernhard Werner hat mir sehr viel geholfen, diese erste vernünftige Version zu programmieren, indem er den Tester spielte. Der eigentliche Installer ging dann an die Moderatoren-Riege des Xpress-Forums hier auf HDS und von denen, die getestet haben, kam positive Rückmeldung. Ich gehe also davon aus, daß das problemlos funktioniert.

Man sollte aber vor Installation des Ganzen drauf achten, daß man Adobes Distiller-Backend installiert und einen entsprechenden "Adobe PDF" Drucker eingerichtet hat (am Besten einfach Acrobat und Distiller vorher anwerfen, dann sorgt Adobes "Self Heal" Mechanismus dafür, daß alles paßt).

Man kann anschl. auch Adobes originalen Drucker umbenennen und das Häkchen wegnehmen, daß der in den Druckmenüs auftauchen soll und dann einfach generell über "meinen" Adobe PDF Drucker ausgeben (auch aus anderen Anwendungen als Xpress -- schadet quasi nix)

Denn: In meinem Backend ist noch ein Fix drin: Falls man nicht mit Adobes Printer Dialog Extension arbeiten will, d.h. den Fragedialog vermeiden möchte, der normalerweise jedesmal aufpoppt und nach dem Speicherort der PDF-Datei fragt, dann rennt man leicht in ein altes Problem des Distillers. Wenn der nämlich auf Druckjobnamen stößt, die ein "/"- oder ":"-Zeichen enthalten, dann verweigert er die Mitarbeit. Deswegen filtert mein Backend derlei Zeichen und ersetzt sie im Namen der PS- bzw. PDF-Datei durch Unterstriche.

Gruss,

Thomas
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Thomas Kaiser
28. Jun 2007, 20:07
Freehand - EPS - IDCS - PDF - Stufen
Hallo zusammen,
folgendes Problem treibt mich gerade um.

Ich bastele ein Freehand EPS mit einem Verlauf. Diesen plaziere ich ins IDCS (WinXP). Wenn ich darus ein PDF mache und dieses in Acrobat betrachte, stelle ich fest, dass aus dem Verlauf kleine Farbbalken wurden, das also keine Verlauf mehr ist.

Jetzt mach ich hier natürich das Fass mit den SmoothShades und so. Aber mich würde schon interessieren, warum das so ist und ob ich das durch einstellungen im PDF-Export verhindern kann und, am wichtigsten, ob ich damit rechen muss, dass eine Druckerein mit einem solchen Streifen-Verlauf-PDF probleme beim Drucken bekommt. Dann das trat auf. Wobei ich nicht genau weiß, wie das Problem in der Druckerei genau ist, d.h. ob es tatsächlich ein Qualitätsproblem beim Plattenbelichten gibt oder ggf. im Plott.

Grüßle
Christoph Steffens
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Christoph Steffens
4. Nov 2004, 16:58