hilfdirselbst.ch
Facebook Twitter gamper-media
Forenindex -- Lesezeichen

8 Lesezeichen für transparenzreduzierung

Transparenzreduzierung grundsätzlich "JPG medium" ?
Hallo Forum!

Ein Schreck am frühen Morgen: nachdem ich gerade in diversen Tests Qualitätseinbußen bei der PDF/X-Konvertierung (X-1a und X3) bzw. bei der "Transparenzreduzierung, hohe Qualität" per pdfToolbox5 (und auch Acrobat) festgestellt habe, fand ich nun auch den passenden Artikel im Publisher 02/2011, S.31, siehe angehängtes PDF (finde leider den Downloadlink nicht mehr).
Dies trifft tatsächlich alle Bilder einer Seite, welche mit Transparenz in Berührung kommen. Ärgerlich finde ich es auch, dass die pdfToolbox und Acrobat selbstständig (und ohne Einstellmöglichkeit für den Benutzer) die verlustbehaftete JPG-Kompression wählt, anstelle einer verlustfreien ZIP-Kompression – noch dazu in lediglich "mittlerer Qualität"!

Trotz einiger Recherchen konnte ich im WWW weder weitere Beiträge hierzu finden noch in den Release Notes von Acrobat 9.x irgendwelche Aktualisierungen diesbzgl. erkennen.

Der Fall, dass die Originaldaten nicht zur Verfügung stehen und lediglich ein geliefertes PDF (ohne X-Status) durch Konvertierung in PDF/X (1a oder 3) drucktauglich gemacht werden soll, ist für viele von Euch doch sicher Alltag und Routine.

Wie geht ihr in diesem Fall vor, um die gelieferte Bildqualität trotzdem zu gewährleisten?

MfG
Thomas Kittel
...
t-kittel
10. Jun 2011, 09:58
lizenzierte Schrift in PDF einbetten
Hallo Andreas,

die Lizenzbestimmungen dürften die Einbettung der Schrift nahezu ausschließen.

Muss die Schrift eingebettet sein?
Dann nimm mit dem Lizenzgeber Kontakt auf und versuche die Angelegenheit mit ihm zu klären.


Wenn die Schrift nicht eingebettet sein muss, bleibt der Weg der Vektorisierung.

1. Transparenzreduzierungsmethode: eine detaillierte Anleitung von Sacha Heck – alle Schriften in Pfade wandeln beim PDF-Export.

2. IntelliPDF Curves, Plugin für Acrobat.
...
Martin Fischer
8. Apr 2011, 14:15
||| Übrig gebliebene Schriften finden
Hallo Olde,

Deine Methode ist äußerst riskant.
Dabei sind Umbruchverschiebungen möglich, weil u.U. beim Umwandeln Kerningeinstellungen (z.B. bei Font-/Schriftstilwechsel innerhalb eines Wortes) verloren gehen können.

Außerdem bezweifle ich, dass es überhaupt möglich ist, damit alle Schriftinformationen zu eliminieren. Ein in Pfade umgewandelter Text steht weiterhin in einem Textrahmen und dort sind mindestens ein Einfügepunkt und die Anker der in Pfade umgewandelten Texte mit einer Schrift ausgezeichnet.

Einfacher, sicherer und zuverlässiger ist die Methode über die Transparenzverflachung. Siehe dazu die ausführliche Anleitung von Sacha Heck: Alle Schriften in Pfade wandeln beim PDF-Export.

-----
edit:
Ach ja, verwendete Schriften findet man über /Schriften/Schriftart suchen ... (Menü).
...
Martin Fischer
10. Sep 2010, 12:26
|| Übrig gebliebene Schriften finden
Hallo Martin,

da bist du mir jetzt zuvor gekommen. Ich war nicht schnell genug beim Tippen.


Ich möchte meine Pfefferkern auch noch gerne dazugeben.

VORSICHT! mit Druckereien welche noch Texte in Pfade gewandelt verlangen. Dies ist meist ein Anzeichen für schlechtere Qualität.

Sollte die Methode von Sacha nicht klappen (bekannter Bug in CS5), so kannst du gerne noch auf dieselbe Möglichkeit aus Acrobat heraus zugreifen. Eine Erklärung dazu findest du hier: http://www.indesign-world.com/...gories=Acrobat%20Pro
...
Yves Apel
10. Sep 2010, 12:36
||| Transparenz-Reduzierung in XPress 7.2
In letzter Zeit hat es ja auch immer wieder Frage gegeben zum Thema Ausgabe von Transparenz in QuarkXPress 7. In Version 7.2 gab es in diesem Bereich einige Verbesserungen. Ich habe dies daher zum Anlass genommen die Funktionsweise von Transparenz-Reduzierung in XPress 7.2 in einem Artikel aufzuzeigen. Hier der Link:

http://www.georgobermayr.de/...zierung-in-xpress-72

Ich hoffe, das kann für den ein oder anderen hilfreich sein.

Georg Obermayr
...
Obermayr
8. Jun 2007, 21:14
Wieso Bildneuberechnung auf 300 dpi bei Transparenzreduzierung im Acrobat ?
Hallo,

ich habe ein geliefertes PDF vom Kunden. Es ist eine Magazinseite aus InDesign-CS1. Blöderweise als PDF 1.4 mit Transparenzen. Und die Seite wimmelt nur so von Transparenzen wie Schlagschatten, Überblendungen usw. Im Hintergrund ist ein großes A4-Bild platziert, welches eine Auflösung von nur 223 dpi hat.

Wenn ich bei dieser Seite in Acrobat 7 oder 8 die Transparenz reduziere dann passiert folgendes:
Das großes A4-Bild wird entsprechend der darüberliegenden Elemente gekachelt. Bereiche, die nicht von transparenten Objekten betroffen sind, behalten ihre ursprüngliche Auflösung von 223 dpi.
Bereiche, über denen transparente Objekte liegen, werden neu berechnet und das gekachelte Bildfragment hat dann eine Auflösung von 300 dpi. Leider ist die Neuberechnung ziemlich schlecht. Es sieht dann so aus, als wenn in Photoshop der schlechteste Bildberechnungsmodus ausgewählt wäre und es entstehen deutliche Sägezahneffekte. Die Seite ist nach der Transparenzreduzierung eigentlich nicht mehr zu gebrauchen, da die Verschlechterung des Bildes indiskutabel ist.

Als Anlage mal ein Ausschnitt vor und nach der Transparenzreduzierung. Der screenshot wurde in Acrobat 7 bei 800% Vergrößerung geschossen. Das ist sicherlich sehr stark vergrößert, aber man sieht es auch schon bei 200%.

Ich komme einfach nicht dahinter, wo diese 300 dpi Bildauflösung herkommen. Meine Einstellungen der Transparenzreduzierung:
Pixelbilder-Vektoren: 100
Auflösung von Vektorgrafiken und Text: 1200 ppi
Auflösung von Verlauf und Gitter: 175 ppi
diese Werte kann ich beliebig verändern und auch die darunter stehenden, es ändert sich im Ergebnis nichts (außer natürlich wenn man alles zum Pixelbrei rechnen lässt).
Auch wenn ich bei Verlauf und Gitter die 223 dpi einstelle, kommen trotzdem 300 dpi raus nach der Reduzierung.

Wie kann ich das beeinflussen? Gibt es evtl. sogar einen versteckten Trick auf eine bessere Bildneuberechnungsmethode umzuschalten (z.B. bikubisch) ?

Gruß
...
rohrfrei
9. Mai 2007, 14:54
PDF/X-3 mit gemischten Daten und Transparenzen
Hallo Herr Mertmann,

da bei der Ausgabe über PostScript immer eine Transparenzreduzierung stattfindet und Adobe InDesign dabei immer die gesamte Seite in den Transparenzreduzierungs-Farbraum transformiert, welcher nur entweder RGB oder CMYK sein kann, ist Ihr Wunschergebnis tatsächlich unmöglich.
Nur bei Einsatz des nativen PDF-Exports im PDF 1.4 Format (oder höher) unterbleibt die Verflachung und eine Ausgabe in gemischten Farbräumen ist möglich.
Dann stellt sich aber die Frage mit welchem Tool und an welcher Stelle des Worflows wird verflacht? Acrobat 7 Professional z.B. wandelt bei einer Transparenzredizierung nicht die gesamte Seite in einen "Masterfarbraum", sondern transformiert nur die von der Transparenz betroffenen Seitenobjekte in den laut Blending Color Space definierten Farbraum(und hängt dann das Arbeitsfarbraum-Profil dran).
...
Robert Zacherl
20. Jun 2006, 15:47
Acrobat 7: Transparenzreduzierung hängt ICC-Profil an Bilder?
Hallo rohrfrei,

das ist ein bekanntes Übel der Transparenzreduzierungs-Funktion in Adobe Acrobat 7 Professional. Alle verflachten Seitenobjekte bekommen das aktuelle CMYK Arbeitsfarbraum-Profil angehängt (das deutet übrigens datrauf hin, dass Sie Ihre Acrobat Farbmanagement-Grundeinstellungen mal korrigieren sollten).
Vermeiden läßt sich das problem meines Wissens nicht nur nachträglich beheben. So z.B. mit Hilfe der Acrobat-eigenen "Farben konvertieren" Funktion, indem Sie dem Eintrag "Kalibriertes CMYK" die Funktion "Dekalibrieren" zuweisen und "Profil nicht einbetten" aktivieren.
...
Robert Zacherl
1. Nov 2005, 12:26