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daben
Beiträge: 353
3. Feb 2004, 10:34
Beitrag #1 von 9
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verfahrensspezifische separation


Guten Morgen,

Frage zu folgendem Szenario:

ich bekomme von einem Kunden CMYK Daten ohne Profil, Flächendeckung z.B.360%. Die Daten sind z.B. für Zeitungsdruck (280%) aufzubereiten. Ein passendes ICC Profil hierfür ist vorhanden, wie krieg ich nun am elegantesten die neuen Separationswerte hin ?

Danke schon mal für Eure Hilfe

Gruß Hans Top
 
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Thomas Richard  M  p
Beiträge: 17431
3. Feb 2004, 17:20
Beitrag #2 von 9
Beitrag ID: #68774
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verfahrensspezifische separation


Hallo,

Die erste Frage: wie sehen sie denn aus mit deinem CMYK-Arbeitsraum?

Wenn das ok ist, kannst du einfach per 'in Profil konvertieren' umseparierren.
Vorzugsweise rel. Farbmetrisch bei bunten Bildern aber auch perzeptiv.

MfG

Thomas
als Antwort auf: [#68647] Top
 
daben
Beiträge: 353
4. Feb 2004, 09:37
Beitrag #3 von 9
Beitrag ID: #68851
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verfahrensspezifische separation


Hallo Thomas,

das mitgelieferte Profil wähle ich als Arbeitsfarbraum, da die Bilder hier schon von Hause aus am besten aussehen. Den Rest korrgiere ich konventionell. Nun gilt es aber die 280% zu erreichen. Also wie soll ich nun konvertieren wenn ich bereits das Zielprofil als Arbeitsfarbraum hinterlegt habe?

MfG
Hans
als Antwort auf: [#68647] Top
 
loethelm  M 
Beiträge: 5957
4. Feb 2004, 10:38
Beitrag #4 von 9
Beitrag ID: #68870
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verfahrensspezifische separation


Hallo Hans,

da die Quelldaten 360%-Gesamtfarbauftrag haben und dein Zielprofil 280%, können die Bilder gar nicht gut aussehen, wenn du deinen Arbeitsfarbraum im Quellprofil hast. Da die Quelldaten definitiv in einem anderen Profil vorlagen.
Wähle als Arbeitsfartbraum einen möglichst großen aus, wie ISO coated sb und teste dann doch mal weitere Profile als Quellprofil. Gerne verwendet wird SWOP, Euroscale coated, UCR 360, GCR 360 und ähnliche. Sieht das Bild dann gut aus, kannst du in dein Zeitungsprofil konvertieren. Was allerdings keine Separation sonderen eine Farbraum-Transformation darstellt.

Grüße

Loethelm
als Antwort auf: [#68647] Top
 
daben
Beiträge: 353
4. Feb 2004, 11:14
Beitrag #5 von 9
Beitrag ID: #68874
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verfahrensspezifische separation


Hallo löthelm,

glaub mir einfach, daß das Bild am besten aussieht wenn ich den Zielfarbraum als Arbeitsfarbraum wähle. Ich will lediglich die für den Druckprozess passende Separation erreichen. Das kann von mir aus auch gerne ohne Transformation passieren, vielleicht gibt es ja einen anderen Trick.
Unter PS5 war es noch möglich von Quell in Zielfarbraum zu transformieren, wobei beide Farbräume gleich waren, Ziel war eine korrekte Separation.
Das war aber wohl ein bug, der mit verlaub super Dienste geleistet hat, hat aber funktioniert.

MfG
Hans
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Thomas Richard  M  p
Beiträge: 17431
4. Feb 2004, 12:52
Beitrag #6 von 9
Beitrag ID: #68886
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verfahrensspezifische separation


Hallo Hans,

was loethelm schreibt, stimmt schon. Wie bitte soll dein Arbeitsfarbraum, der ja so ausgelegt ist das mit 270% Farbauftrag ein perfektes Schwarz zu erzielen ist, mit den ganzen partien umgehen, die mehr haben. Das kann dann ja eigentlich nur noch flachgeklopft werden.
Wenn es aber so ist, das es gut aussieht und die Tiefenzeichnung nicht ruiniert wird, dann würde ich in einen passenden RGB Farbraum (ECI ist eigentlich unnötig groß, Apple RGB ist recht 4c homogen) wandeln und zurück in deinen Zielfarbraum.

evtl. könntest du auch was CMYK->CMYK tricksen indem du eine selbstgemachte Variante der gelieferten Separation verwendest.

MfG

Thomas
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Michel Mayerle
Beiträge: 1047
7. Feb 2004, 14:32
Beitrag #7 von 9
Beitrag ID: #69355
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verfahrensspezifische separation


Hallo zusammen

Der ECI-RGB ist alles andere als unnötig gross. Im Gegensatz zum Adobe-RGB ist dieser sogar an den Gammut des Offsetdruckes angepasst. Das soll nicht heissen, dass das ECI-RGB gleich gross wie ein durchschnittlicher Ofsetdruck ist.

Ausserdem: Nicht alle bearbeiten Bilder für den Offsetdruck. Je nach Druckverfahren ist ein ausgewogen grosser RGB-Arbeitsfarbraum von Nöten. Auf ein Apple-RGB würde ich mich auf keinen Fall beziehen, da dies ein plattformabhängiger Farbraum ist. Ausserdem ist der Apple-RGB-Farbraum alles andere als ein standardisierter RGB-Arbeitsfarbraum für Farbreproduktionsszwecke in konventionellen Druckverfahren.

Herzliche Grüsse
Michel Mayerle
http://www.ulrich-media.ch

Attraktive Schulungen unter
http://www.media.college.ch
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Thomas Richard  M  p
Beiträge: 17431
8. Feb 2004, 01:35
Beitrag #8 von 9
Beitrag ID: #69401
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verfahrensspezifische separation


Hallo Michel,

hier ging es nicht um RGB Arbeitsfarbräume im allgemeinen, sondern den speziellen Fall einer CMYK->RGB->CMYK Wandlung.
Für den Fall würde ich mir unabhängig von den Qualitäten des ECI RGB die Histogramme anschauen und drauf wetten das die Löcher in der ?-CMYK -> ECI-RGB -> DruckCMYK Wandlung größer sind.

Optimal wäre ein RGB Farbraum der dem des Quell CMYKs entspricht.

MfG

Thomas
als Antwort auf: [#68647] Top
 
boskop  M  p
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19. Feb 2004, 22:06
Beitrag #9 von 9
Beitrag ID: #71352
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verfahrensspezifische separation


Hallo Thomas
auf jeden Fall hast Du völlig recht: Die umwandlung in RGB, entsprechende Korrektur und dann Separatiion ins richtige CMYK-Profil ist auf jeden Fall der richtige Weg! Wir haben diese Methode in den letzten zwei Jahren sehr oft angewandt - mit sehr guten Resultaten.
Ganz schlecht dagegen sind die Resultate der CMYK-CMYK-Transformation.
Entscheidener Punkt dabei: Tiefenkompensierung von CMYK nach RGB verwenden.
Gruss
Urs
als Antwort auf: [#68647] Top
 
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